Am gestrigen Donnerstag gegen 15.50 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall auf der L 24 zwischen drei beteiligten Fahrzeugen. Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen befuhr eine 60-Jährige mit ihrem PKW Citroen die L 24 aus Richtung Röbel in Richtung Sietow. Auf Höhe einer Rechtskurve kam es dann aus bisher unbekannter Ursache zum Zusammenstoß zwischen dem PKW Citroen und einer 64-jährigen Fahrerin eines PKW KIA, die sich im Gegenverkehr befand. Durch den Zusammenstoß wurde der PKW Citroen in eine Schutzplanke geschleudert und stieß dann gegen einen weiteren PKW (VW Passat) einer 36-Jährigen. Die Passat Fahrerin kam aus Richtung Röbel und fuhr in Richtung Sietow. Alle drei Fahrzeuge wurden stark beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit. Von den sechs Fahrzeuginsassen der drei beteiligten PKW wurden fünf leicht verletzt und die 60-Jährige schwer verletzt.
Die Schwerverletzte und drei Leichtverletzte, darunter ein 5-Jähriger, der im Passat mitfuhr, wurden nach einer ersten medizinischen Behandlung am Unfallort ins Krankenhaus Waren gerbracht. Der entstandene Schaden wird auf ca. 80.000 Euro geschätzt. Zur Untersuchung des Unfallherganges ordnete die Staatsanwaltschaft den Einsatz eines Sachverständigen der DEKRA an, der am Unfallort die Ermittlungen aufnahm. Die genaue Unfallursache ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
Die Stadtwerke Neustrelitz bauen das Fernwärmenetz in der Residenzstadt aus. Aus diesem Grund ist die Lessingstraße zwischen Abzweig Rosenweg und Abzweig Sonnenweg in der Zeit vom 27. Juni bis voraussichtlich Mitte August voll gesperrt. Wir bitten um Verständnis. Die Baustelle ist so eingerichtet, dass die Anwohner des Sonnen- und des Weidenweges ihre Grundstücke während dieser Zeit erreichen können.
Für alle weiteren Verkehrsteilnehmer ist eine Umleitung ausgeschildert. Fahrzeugfahrer werden über die Karbe-Wagner-Straße, Strelitzer Chaussee und Woldegker Chaussee geleitet.
Die viel befahrene Sponholzer Straße in der Ihlenfelder Vorstadt, die den Osten mit dem Norden der Stadt verbindet, wird seit Januar ausgebaut. Zum Ende dieser Woche wird die erste Bauphase im Teilbereich der Sponholzer Straße zwischen Ravensburgstraße und Warliner Straße planmäßig abgeschlossen. Die Sponholzer Straße wird somit in diesem Bereich ab Montag, 24. Juni, wieder in beide Richtungen befahrbar sein.
Die zweite Bauphase umfasst den Einmündungsbereich der Warliner Straße sowie einen Teilbereich der Sponholzer Straße in Richtung Ihlenfelder Straße. Mit Beginn dieser zweiten Bauphase wird die Sponholzer Straße somit ab Warliner Straße in Richtung Ihlenfelder Straße auf einem Teilstück voll gesperrt sein. Die Warliner Straße bleibt aus Richtung Johannesstraße kommend befahrbar. Die Tankstelle ist weiterhin erreichbar. Die zweite Bauphase wird voraussichtlich bis Ende des Jahres andauern. Entsprechende Umleitungen werden ausgeschildert.
Die jetzt bekannte Streckenführung der Buslinien 5 und 21 bleibt bestehen. Die veränderte Straßenführung in der Sponholzer Straße hat also keine weiteren Auswirkungen auf den Busverkehr.
Hintergrund
Die Bauarbeiten begannen im Januar 2024 und sollen voraussichtlich im Dezember 2025 abgeschlossen sein. Vorgesehen ist unter anderem, die Fahrbahn auf einer Breite von sechseinhalb Metern mit Asphalt zu befestigen. Im Verlauf werden Längsparkstreifen auf der Westseite, ein Radweg, ein Gehweg und ein Sicherheitsstreifen ausgebaut. Die bereits vorhandenen Bushaltestellen werden neugestaltet.
Ziel ist es, den Verkehr auf dieser wichtigen Verkehrsader besser zu organisieren und einen reibungsloseren Fluss zu gewährleisten. Mit den vorgesehenen Maßnahmen werden zudem auch die Unternehmen besser an das überregionale Verkehrsnetz angebunden. Das verbessert die Standortbedingungen für die Unternehmen und schafft zugleich attraktivere Voraussetzung für die Ansiedlung neuer Betriebe.
Stadtwerke erneuern Leitungen
Im Zuge der etwa zweijährigen Sanierung der Verkehrsachse sollen durch die Neubrandenburger Stadtwerke zudem diverse Ver- und Entsorgungsleitungen erneuert werden. Dazu gehören der Schmutz-und Regenwasserkanal, die Trinkwasser-, Gas- und Fernwärmeleitungen sowie neue Leitungen der digitalen Infrastruktur. Außerdem werden Kabel für die Stromversorgung und die Straßenbeleuchtung erneuert.
Die Baumaßnahme ist eine Gemeinschaftsmaßnahme der Stadt Neubrandenburg sowie der Neubrandenburger Stadtwerke. Sie wird von dem Neubrandenburger Baubetrieb Neubrandenburger Straßen- Tiefbau GmbH (NST) ausgeführt. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf ca. 5.571.000 Euro. Der Anteil der Stadt beträgt dabei ca. 2.250.000 Euro. Sie wird über das Programm „Zuwendungen für den Ausbau der wirtschaftlichen Infrastruktur“ aus Landesmitteln vom Land Mecklenburg-Vorpommern gefördert.
Während einer Streifenfahrt am Nachmittag des 19. Juni stellten Streifenbeamte aus Penzlin ein auffällig langsam fahrendes Fahrzeug auf der Gemeindestraße zwischen Alt Rehse und Mallin fest. Der PKW stoppte von allein, als der Streifenwagen als Polizei wahrgenommen wurde. Eine Verkehrskontrolle ergab, dass Vater und Sohn im Rahmen der momentanen Führerscheinausbildung des Sohnes das Anfahren üben wollten. Der Vater stieg auf der Fahrerseite aus, nachdem er anfangs auf dem Beifahrersitz saß. Sein Sohn saß während der Kontrolle auf dem Beifahrersitz.
Da die Kollegen zuvor gesehen haben, dass die Insassen die Plätze getauscht haben, wurde gegen den Fahrzeugführer, der zu diesem Zeitpunkt noch nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war, eine Anzeige wegen des Fahrens ohne Führerschein aufgenommen. Ebenfalls wurde eine Anzeige gegen den Vater erstattet, da dieser das wissentliche Fahren ohne Führerschein gestattet hat.
Auf der Strecke zwischen Möllenhagen und Groß Vielen, die aktuell durch viele Autofahrer zum Umgehen der Vollsperrung auf der B192 genutzt wird, hat es heute Morgen kurz nach 5 Uhr gekracht. Ein 58-Jähriger und eine 26-Jährige sind im Kurvenbereich nahe Wendorf so mit ihren Fahrzeugen zusammengestoßen, dass beide Autos durch Abschlepper geborgen werden mussten.
Die Fahrbahn wurde nach Eintreffen der Polizei aus Waren halbseitig gesperrt und konnte kurz nach 7 Uhr wieder freigegeben werden. Es kam im morgendlichen Berufsverkehr zu kurzzeitigen Einschränkungen im Bereich der Unfallstelle.
Der Schaden beträgt etwa 15.000 Euro. Verletzt wurde nach derzeitigem Stand niemand. Ursache war wahrscheinlich, dass ein Auto in der Kurve zu weit mittig fuhr. Es wurde ein Verstoß gegen das Rechtsfahrgebot gegen den 58-Jährigen aufgenommen.
Die Modernisierung der 125 Kilometer langen Nordbahn zwischen Neustrelitz und Stralsund befindet sich in der entscheidenden Phase. Seit Januar wird unter anderem in Neubrandenburg und Altentreptow intensiv an den neuen elektronischen Stellwerken (ESTW) gearbeitet. Auch die Strecke zwischen Neustrelitz und Neubrandenburg soll ertüchtigt werden. Nun informierte die Deutsche Bahn (DB) Zugreisende über weitere Verzögerungen im Bauprozess und kündigte weitreichende Zugausfälle an. Vor allem die Vier-Tore-Stadt ist betroffen. Für Berufspendler*innen ist das eine herausfordernde Situation.
„Der Bau der Bahnstrecke muss dringend beschleunigt werden. Jede Streckensperrung treibt Menschen ins Auto. Gerade Pendler*innen suchen eine schnelle Verbindung zwischen ihren Zielen“, erklärt Jutta Wegner, verkehrspolitische Sprecherin und Parlamentarische Geschäftsführerin der Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN. „Spielt die Anbindung der Vier-Tore-Stadt an den Bahnverkehr keine Rolle? Neubrandenburg ist die drittgrößte Stadt in MV und immer wieder unerreichbar mit dem Zug. Es sieht nicht danach aus, dass die Verantwortlichen die Bedeutung der Vier-Tore-Stadt richtig einschätzen. Wenn schon die Bahn und das Land die Stadt aus den Augen verlieren, frage ich mich, in welcher Intensität der Landrat und der Oberbürgermeister die in Kreistag und Stadtvertretung erfolgten Beschlüsse zur besseren Anbindung der Stadt umsetzen“.
Die Sperrungen und der Schienenersatzverkehr bedeuten nach Angaben eines DB-Sprechers eine Fahrtzeitverlängerung von einer Stunde je Richtung. „Die Deutsche Bahn hat ein anspruchsvolles Bauprogramm auf den Weg gebracht. Es ist gut, dass bei uns im Norden nun auch endlich in die Erneuerung der Streckennetze investiert wird. Elektronische Stellwerke sind wichtig,“ sagt Jutta Wegner weiter. „Die nun angekündigte Bauphase verzögert eine Rückkehr zum regulären Bahnbetrieb erheblich. Neubrandenburg ist länger als geplant nur mit Ersatzbussen aus Richtung Neustrelitz erreichbar. Auch die Ost-West-Verbindung ist immer wieder baustellenbedingt betroffen.“
Heute Morgen gegen 7 Uhr kam es in Friedland zu einem Verkehrsunfall in der Neubrandenburger Straße. Ein LKW-Fahrer kam nach rechts von der Fahrbahn ab und kam in einem Graben zum Stehen. Hierbei wurden mehrere Meter Bankette und ein Straßenbaum beschädigt.
Die Sattelzugmaschine mit Auflieger war nicht mehr fahrbereit und musste geborgen werden. Die Abschleppmaßnahmen haben 11.30 Uhr begonnen und dauern voraussichtlich bis in den Nachmittag an. Der LKW muss mittels eines Krans aus dem Graben geborgen werden. Hierzu wird der Abschnitt der Neubrandenburger Straße durch die Friedländer Kollegen vor Ort voll gesperrt.
Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr aus Friedland waren ebenfalls vor Ort, da Betriebsstoffe ausgelaufen sind. Der 51-jährige deutsche Fahrer des Fahrzeuggespanns wurde durch den Unfall leicht verletzt und begab sich in ärztliche Behandlung. Der Gesamtschaden beläuft sich nach bisherigem Erkenntnisstand auf circa 60.000 Euro.
Am Sonnabend, den 8. Juni 2024, gegen 21 Uhr wollten Warener Polizisten in der Ortschaft Wendorf ein Kleinkraftrad ohne ein vorschriftsmäßig angebrachtes Versicherungskennzeichen anhalten. Hierzu schalteten die Beamten das Anhaltesignal „Stopp Polizei“ auf dem Streifenwagen ein, wonach der Fahrer des Mopeds stark beschleunigte und mehrfach an unübersichtlichen Stellen, wie z.B. Kurven, überholte. Nachdem anschließend durch die Nutzung von Sonder- und Wegerechten der Fahrer mehrfach aufgefordert wurde anzuhalten, fuhr dieser auf einen rechts neben der Straße befindlichen Fahrradweg.
Mit geschätzten 50km/h fuhr der Flüchtige an mehreren Spaziergängern und einer Gruppe von Fahrradfahrern vorbei. Es musste in jeder Gruppe mindestens eine Person „Platz machen“, um nicht von dem Moped erfasst zu werden.
Die Beamten stellten den Streifenwagen unter fortführender Nutzung von Blaulicht und Martinshorn in eine Auffahrt der Kläranlage Möllenhagen ab, um die Weiterfahrt auf dem Fahrradweg zu versperren und so eine weitere Gefährdung von Verkehrsteilnehmern zu verhindern.
Am heutigen Freitag gegen 15.30 Uhr kam es auf der Kreisstraße 3 in Boeker Mühle bei Rechlin zu einem Verkehrsunfall mit einem Linienbus. Dieser kam aus derzeit ungeklärten Umständen nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr gegen einen Baum. Der 54-jährige Fahrzeugführer sowie eine 60-jährige Mitfahrerin erlitten dabei schwere Verletzungen. Eine 70-jährige und ein 74-jähriger Mitfahrer wurden leichtverletzt. Die Verletzten wurden durch einen Rettungshubschrauber und mehrere Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser eingeliefert.
Die weiteren Insassen des Busses standen unter Schock, mussten jedoch nicht medizinisch versorgt werden. Der Bus ist nicht fahrbereit und wurde in eigener Zuständigkeit der Verkehrsbetriebe geborgen. Ein Unfallsachverständiger war am Unfallort im Einsatz. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 100.000 Euro.
Am gestrigen Donnerstag gegen 19.40 Uhr befuhr eine stark alkoholisierte 58-jährige PKW-Fahrerin mit ihrem VW Tiguan in Waren die Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Straße bis zum Parkplatz der Norma-Filiale in der Gievitzer Straße. Hier stellte die Frau ihr Fahrzeug ab. Ein noch unbekannter Zeuge (Motorrad mit Sozia) beobachtete die auffällige Fahrweise der alkoholisierten Fahrzeugführerin. Er informierte auf dem Parkplatz Passanten, welche wiederum die Polizei verständigten.
Aufgrund körperlicher Auffälligkeiten führten die Beamten einen Atemalkoholtest bei der Fahrerin durch. Das Ergebnis von 2,49 Promille bestätigte die Vermutung. Zur Beweissicherung wurde eine Blutprobe entnommen. Der Führerschein wurde beschlagnahmt. Gegen die Fahrzeugführerin, wohnhaft im Landkreis Seenplatte, wurde eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr gefertigt.
Die Polizei bittet den Motorradfahrer, sich umgehend im Polizeihauptrevier Waren unter Telefon 03991/176-0, bei jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Internetwache unter www.polizei.mvnet.de zu melden!