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Am gestrigen Donnerstag gegen 15.50 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall auf der L 24 zwischen drei beteiligten Fahrzeugen. Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen befuhr eine 60-Jährige mit ihrem PKW Citroen die L 24 aus Richtung Röbel in Richtung Sietow. Auf Höhe einer Rechtskurve kam es dann aus bisher unbekannter Ursache zum Zusammenstoß zwischen dem PKW Citroen und einer 64-jährigen Fahrerin eines PKW KIA, die sich im Gegenverkehr befand. Durch den Zusammenstoß wurde der PKW Citroen in eine Schutzplanke geschleudert und stieß dann gegen einen weiteren PKW (VW Passat) einer 36-Jährigen. Die Passat Fahrerin kam aus Richtung Röbel und fuhr in Richtung Sietow. Alle drei Fahrzeuge wurden stark beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit. Von den sechs Fahrzeuginsassen der drei beteiligten PKW wurden fünf leicht verletzt und die 60-Jährige schwer verletzt.
Die Schwerverletzte und drei Leichtverletzte, darunter ein 5-Jähriger, der im Passat mitfuhr, wurden nach einer ersten medizinischen Behandlung am Unfallort ins Krankenhaus Waren gerbracht. Der entstandene Schaden wird auf ca. 80.000 Euro geschätzt. Zur Untersuchung des Unfallherganges ordnete die Staatsanwaltschaft den Einsatz eines Sachverständigen der DEKRA an, der am Unfallort die Ermittlungen aufnahm. Die genaue Unfallursache ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
Die Freiwillige Feuerwehr Röbel war mit 17 Kameraden im Einsatz. Die Insassen der Fahrzeuge Citroen und Passat sind wohnhaft im Landkreis MSE und die Mitfahrer des PKW KIA kommen aus dem Land Brandenburg. Während der Verkehrsunfallaufnahme, der Versorgung der Verletzten, des Abschleppvorganges und der Reinigung der Fahrbahn war die L 24 über einen Zeitraum von etwa fünf Stunden teils voll und teils halbseitig gesperrt.