Das alljährliche Hoffest des Tanzhauses der Deutschen Tanzkompanie in Neustrelitz ist der Saisonhöhepunkt für über 100 große und kleine Hobbytänzer! Am 12. Juli ab 15 Uhr zeigen sie allen Interessierten ihre erarbeiteten Choreographien. Durch das Programm führen Anke Gehrlich und Saskia Jantzen.
Vom 7. bis 12. April wurde die deutsch-französische Freundschaft auf besondere Weise mit Leben gefüllt: Zwölf Tänzerinnen des Tanzhauses der Deutschen Tanzkompanie reisten gemeinsam mit ihrer Leiterin Lenka Liebling und fünf Mitgliedern des Neustrelitzer Vereins StädteBANDE e.V. zum Gegenbesuch in die südfranzösische Stadt L’Isle-sur-la-Sorgue. Bereits im Jahr 2024 war eine französische Delegation in Neustrelitz zu Gast – nun folgte die herzliche Einladung zum Austausch in der Provence.
Vorfreude im Tanzhaus Neustrelitz. Foto: Ralf Milbredt
Nach dem erfolgreichen Besuch französischer Jugendlicher in Neustrelitz im vergangenen Jahr steht nun der Gegenbesuch an: Vom 7. bis 12. April reist eine Delegation aus Mecklenburg-Vorpommern in die südfranzösische Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Mit der Bahn geht es in rund 13 Stunden nach L’Isle-sur-la-Sorgue, einer malerischen Kleinstadt mit 20.000 Einwohnern nahe Avignon. Besonders beeindruckend dürfte dabei die Fahrt im französischen Hochgeschwindigkeitszug TGV auf der Strecke von Mannheim nach Avignon sein.
Schon Wochen vorher hatten sich alle geradezu fieberhaft auf diesen Moment vorbereitet. Am vergangenen Sonnabend begeisterte das Tanzhaus sein Publikum im Landestheater Neustrelitz mit einer „Winterzauber-Gala“, die das Herz erwärmte. Jede Menge Gewusel hinter der Bühne. Einmal mehr zeigte sich der Zusammenhalt der großen Tanzhaus-Familie, denn ohne die helfenden Hände von Eltern, Großeltern, Geschwistern, den Mitarbeitern der Deutschen Tanzkompanie und vielen ehrenamtlichen Helfern wäre ein solches Räderwerk kaum geordnet in Bewegung zu halten. Und mittendrin Tanzhausleiterin Lenka Liebling, die alles im Blick und für jeden noch ein aufmunterndes Wort hatte.
An diesem Nachmittag bot das Tanzhaus alles, was eine solche Gala ausmacht: mitreißende Gruppenchoreographien, klassischer Spitzentanz, emotionale Duette und feinfühlige Soli und allen voran Spaß und Freude aller Beteiligten, die mit Händen greifbar waren. Weit über hundert Tänzerinnen und Tänzer auf der Bühne zeigten, was sie voller Hingabe erprobt haben, und eine Bühne ist wie dafür gemacht. So setzt der „Winterzauber“ im Landestheater einen besonderen Akzent im Kulturprogramm der Residenzstadt.
Das Tanzhaus der Deutschen Tanzkompanie freut sich zum Jahresbeginn auf seine große Gala im Landestheater Neustrelitz! Über 100 Kinder und Jugendliche zeigen ihre neu einstudierten Choreografien. Ein vielseitiges neues Programm entführt die Zuschauer ins klassische Ballett und den modernen Tanz, in den Jazztanz sowie in eine märchenhafte Welt.
Bei einem Besuch der CDU-Fraktion in den Räumlichkeiten der Deutschen Tanzkompanie in Neustrelitz zeigte sich eindrucksvoll, wie eng Kulturförderung und Stadtentwicklung verknüpft sein können. Das geht aus einer Pressemitteilung der Christdemokraten hervor. Die Fraktionsmitglieder, die sich klar für den Erhalt und die finanzielle Absicherung sowohl der Deutschen Tanzkompanie als auch des Tanzhauses aussprachen, erhielten durch den Geschäftsführenden Vorstand Marco Zabel einen umfassenden Einblick in die räumliche und bauliche Situation des Hauses am Riefstahlplatz. Hier finden sowohl das professionelle Ensemble als auch zahlreiche tanzbegeisterte Amateure ihr Zuhause. Unterstützt wurde die Veranstaltung von dem StädteBANDE e.V., einem Partner des Tanzhauses, der sich für den Fortbestand dieser Einrichtung engagiert.
Auch in diesem Jahr war die Deutsche Tanzkompanie wieder Teil der Langen Kunst- und Einkaufsnacht in Neustrelitz, und zum zweiten Mal war am Samstag ein vielseitiges Tanzprogramm am Riefstahlplatz zu erleben. Dieses Mal umrahmte aber noch eine Besonderheit der Kompanie das Fest: sechs Jahrzehnte professioneller Tanz am Standort Reutergarten. Gefeiert wurde mit vielen Ehemaligen aus der langen Geschichte von Tanzkompanie und Folkloreensemble und jedem, der sich mit dem Tanz verbunden fühlt.
Mona Geerken ist derzeit Praktikantin bei der Deutschen Tanzkompanie, hat die Mitmachaktion „Tanz Mit“ (Strelitzius berichtete) auf die Beine gestellt und für meine Leser nachfolgende Zeilen über die Tanznacht geschrieben. Danke, Mona, und Respekt!
Der große Tanzsaal ist geschmückt, die Bankreihen gefüllt mit ehemaligen Tänzern und Mitarbeitenden, und schwelgende Blicke und vertrauter Austausch untereinander füllen den Saal. Ob das an dem goldenen Spätsommertag oder doch der Zusammenkunft von sich sehr vertrauten Menschen liegt?
Auf einer Leinwand werden Tanzvideos aus über 60 Jahren gezeigt. Frauen und Männer, die selbst einen großen Teil ihrer Zeit an diesem Ort verbrachten, haben ihren Weg hergefunden und auch das junge Ensemble, das zwischen seinen Vorgängern sitzt, schaut gespannt auf die bewegten Bilder und kommentiert aufgeregt, was es sieht. Ein Kichern und Aufschreien braust durch die Reihen, wenn ein bekanntes Gesicht auftaucht und man kann fast ein wenig fühlen, wie sich die Herzen in diesen festgehaltenen Erinnerungen magischer Bühnenzeiten weiten.Trotz der vielen Jahrzehnte in ihrer ganz eigenen Zeit und diverser Veränderungen bleibt es bei der gelebten und geteilten Mission des Tanzes.
Nach einigen bewegenden und ehrenden Worten zu diesem Anlass von Marco Zabel, dem Geschäftsführenden Direktor der Deutschen Tanzkompanie, ruft auch Cornelia Nenz, einst Sängerin, Dramaturgin und Intendantin, Erinnerungen ins Heute. Kostüme, Plakate und unzählige Fotos helfen dabei. Zu der Live Musik am Flügel von Klaudia-Friederike Holdefleiß wurde Kaffee und Kuchen gereicht.
Währenddessen wird sich draußen auf der Bühne schon warmgetanzt. Es gibt eine Fotoecke, an der fleißig Plakate gebastelt werden mit persönlichen Worten der Gäste, weshalb die Kompanie weiterhin fortleben muss, denn ihre Zukunft ist nicht gesichert. Dann leitet der Moderator Christoph Deuter den Auftakt des Programms an. Schwungvoll und mit einer mitnehmenden Leichtigkeit führt er die Gäste und Tänzer durch den Nachmittag in den Abend hinein.
Es gibt mitreißende Aufführungen, strahlende Gesichter, die das zeigen können, was sie voller Hingabe erprobt haben und eine Bühne, wie dafür gemacht. Die Gäste genießen die Darbietungen, und es gibt viel Applaus an diesem Tag.Zuletzt steht eine Gruppe des Tanzhauses der DTK auf der Bühne – während eine andere Gruppe an diesem Tag in Schwäbisch Hall tanzt – und performt über eine halbe Stunde nochmal auf hohem Niveau.
Danach folgt die angekündigte „Tanz Mit“-Aktion. Die Zuschauer werden aufgerufen einen großen Kreis um die zusammengestellte Tanzgruppe zu bilden, und dann wird zu dem Klassiker All Night long von Lionel Richie gemeinsam getanzt. Kurzes Sommerfeeling, während es ringsum kühl wird.
Nach einer kleinen Verschnaufpause des Nachmittags stellt die Kompanie noch eine letzte Show auf die Bühne. Endlich ist das ersehnte Profi-Ensemble zu sehen, das an diesem Abend natürlich nicht fehlen darf.Kurz nach dem Hauptprogramm hatte sich der Anlauf an Menschen etwas ausgedünnt. Jetzt zu der 20 Uhr Vorstellung sind die gesamten Reihen wieder komplett gefüllt und das Publikum blickt gebannt der Bühne entgegen, um gleich einen Ausschnitt von „Der Tod und das Mädchen“, als Neueinstudierung, zu sehen.
Wieder einmal fallen Worte zu der noch ungewissen Existenz der Kompanie. Geht es im nächsten Jahr weiter? All das ist zu spüren und gleichzeitig von einer Zuversicht untermalt, dass es nur weiter gehen kann. Das ist im Publikum zu spüren, in Gesprächen mit den Eltern, für die dieser Ort weitaus mehr ist, als etwas, wo sie ihre Kinder hinbringen und anschließend wieder abholen und natürlich auch bei allen, die selbst Teil der Kompanie sind. „Es muss weiter gehen!“, sind sich viele Gäste einig.
Das Ensemble zeigt nach dem vorangegangen klassischen Stück dann noch eine freie Performance. In pulsierenden Bewegungen und im tiefen Miteinander schweben die Mitwirkenden über die Bühne. Das Publikum klatscht heftig, und trotz der mittlerweile kalten Temperaturen ist von der Kälte wenig zu spüren, denn die ganze Aufmerksamkeit hängt an den Tänzern.
Die Auftritte sind beendet, die Bar ist eröffnet, und so kommen die zusammen, die noch bleiben wollen. Der Feuerkorb wirft über den Hof ein warmes Licht in die Dunkelheit der Nacht, und drumherum sitzen sich fremde und bekannte Gesichter gegenüber. Die Atmosphäre schafft ein angenehmes Vertrauen untereinander – auch, weil alle, die noch da sind, eben wegen dieser gemeinsamen Sache genau an diesem Ort sind. Dem Tanz. Der verbindet.
Und wie es bei einer Zusammenkunft von vielen Tänzern zu erwarten ist, wird in den Morgenstunden dann noch das Tanzbein geschwungen. Mit Rock n Roll Schritten, Cha Cha und und Tango. Im Licht des Feuers wird wild und voller Elan auf dem Hof getanzt. Die ehemaligen Tänzer packen Schritte aus, die sich die Laien unter der Gruppe nicht mal im Traum ausmalen könnten. Aber die Sicherheit der Tänzer, die Dunkelheit der Nacht, die alles möglich macht und die aufgeladene Stimmung in dieser Tanznacht machen es möglich, dass die Schritte wie von selbst in die Füße fließen, sogar ein paar Sprünge klappen und ein eigener Raum in Ungezwungenheit entsteht, in dem gelehrt und gelernt wird. Eine sehr persönliche Tanznacht.
Der Marktplatz in Schwäbisch Hall, Partnerstadt von Neustrelitz, verwandelte sich am vergangenen Sonntag zum Freundschaftstag in eine Bühne. Unter dem Motto „Tag der Begegnung“ kamen Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammen, um die Vielfalt der Kulturen zu feiern. Migrantische Vereine aus Schwäbisch Hall präsentierten ein buntes Programm, das Besucher mit kulinarischen Köstlichkeiten, Musik und Tanz aus aller Welt begeisterte.
Auf Einladung des Oberbürgermeisters Daniel Bullinger nahm auch eine Delegation aus Neustrelitz an den Feierlichkeiten teil. Der Verein StädteBANDE e.V. und das Tanzhaus der Deutschen Tanzkompanie Neustrelitz leisteten einen besonderen Beitrag zur Festigung der städtepartnerschaftlichen Beziehungen zwischen Neustrelitz und Schwäbisch Hall, so der Oberbürgermeister, der die Bedeutung des gegenseitigen Kennenlernens und des interkulturellen Austauschs betonte.
Das Tanzhaus begeisterte mit mehreren Auftritten, zeigte klassische, moderne und orientalische Tänze, die das Publikum immer wieder mitriss und Beifall spenden ließen. Der Vorsitzende des StädteBANDE e.V., Ralf Milbredt, lobte die Darbietungen: „Es ist fantastisch, was im Tanzhaus unter der Leitung von Lenka Liebling geleistet wird und wie die jungen Tänzerinnen immer wieder begeistern.“ Der Verein begleitete und unterstützte das Tanzhaus und betrieb einen Infostand, an dem Neuigkeiten aus Neustrelitz präsentiert wurden.
Weit über hundert Beteiligte auf der Bühne, ungezählte freiwillige Helfer in den Kindergruppen, am Kuchenbuffet, beim Einlass, insbesondere in allen technischen Belangen unterstützt durch Mitarbeiter der Deutschen Tanzkompanie – und mittendrin Tanzhausleiterin Lenka Liebling, die alles im Blick und für jeden noch ein aufmunterndes Wort hat. Das Hoffest des Tanzhauses der Deutschen Tanzkompanie ist einmaliges Event in der Region. Die Liebe zum Tanz wird im Tanzhaus zelebriert. Auf dem Hoffest kommt dann die ganze „Tanzhausfamilie“ zusammen – und viele weitere Besucher dazu.
Insofern ist die Wetterfrage nicht ohne Belang. Nicht allein des Namens „Hoffest“ wegen. Denn mehrere hundert Menschen, am vergangenen Wochenende ca. 500, kann der Ballettsaal der Deutschen Tanzkompanie auch bei bestem Willen nicht aufnehmen. In diesem Jahr schien das Glück perfekt, Sonnenstrahlen, ein laues Lüftchen, beste Bedingungen! Tanzkompanievorstand Marco Zabel, der dankenswerterweise diesen Bericht vom Fest für Strelitzius lieferte, strich denn zur Eröffnung auch diesen Umstand hervor und „versprach“ mit Verweis auf alle Vorhersagen anhaltend sommerliches Hoffestwetter. Verdient war dies allemal, nicht allein der Mühen für das Fest wegen.
Unzählige Auftritte bei Festen und zu anderen Anlässen
Eine knapp gehaltene Würdigung der Arbeit des letzten Jahres unterstrich, welcher Schatz in Neustrelitz mitten im Stadtzentrum existiert. Mit seinen Kursen und vielfältigen Tanzangeboten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene – ein außerschulischer Lernort, ein soziokulturelles Zentrum, regelmäßiger Treffpunkt. Mit Wirkung weit über das Tanzhaus selbst hinaus. Mit unzähligen Auftritten bei Festen und vielerlei anderen Anlässen in Stadt und Region. Genannt seien hier – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – beispielsweise die bei Jugendweihen oder regelmäßig auch in den Alten- und Seniorenheimen und nicht zuletzt in der Neustrelitzer Partnerstadt Schwäbisch Hall.
Der „Winterzauber“ im Landestheater setzt einen besonderen Akzent im Kulturprogramm der Residenzstadt. Die Beteiligung am Müritz-Dance-Cup brachte mehrere Preise. Und die jungen Mädchen, die ihren großen Auftritt in der Oper „Neues vom Tage“ hatten, werden dieses Erlebnis und den großen (Szenen-)Applaus nicht vergessen. Ein eigenständiger und hier verwurzelter Anziehungspunkt ist der Schwerpunkt Tanz in diesem Jahr wieder zur Fete de la Musique gewesen – mit großer Beteiligung des Tanzhauses und technischer Ausstattung der Tanzkompanie. Neben dem vom Städtebande e.V. ermöglichten – wahrlich intensiven – deutsch-französischen Jugendaustausch muss noch die Beteiligung des Tanzhauses beim diesjährigen Tanzfusionenfestival in Greifswald erwähnt werden, insbesondere die gefeierten Auftritte beim Tanzparcours von FESTE TANZEN MV.
Das sommerliche Hoffest des Tanzhauses der Deutschen Tanzkompanie am kommenden Sonnabend, 6. Juli, ab 15 Uhr, in Neustrelitz am Riefstahlplatz steht bevor. Ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene – nicht zuletzt Familienangehörige – nur wenige Tage vor der „Show“ steigt natürlich die Aufregung. Während die Regenwahrscheinlichkeit aktuell sinkt!
Das Hoffest wird ermöglicht durch die Unterstützung der Neustrelitzer Wohnungsgesellschaft. Zusätzlich wird vor Ort ein Unkostenbeitrag von 7 € für Erwachsene und 3 € für Kinder erhoben. Für eine Stärkung am Kuchenbuffet ist in bewährter Weise gesorgt.