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Meine Leserin Susanne Gebühr aus Neustrelitz hat zu Silvester etwas vermisst, was sie gar nicht vermissen konnte, weil es schlichtweg nicht üblich ist. Was wiederum sie nicht wusste, glaubte sie doch, es zu früheren Jahreswechseln vor lauter Feuerwerk nur überhört zu haben. Hat sie nicht, es war nie da, das Läuten der Glocken der Neustrelitzer Stadtkirche um Mitternacht.
Es sei trotz oder vielleicht wegen der Einschränkungen ein sehr angenehm ruhiges Silvester gewesen, schreibt mir meine Blogfreundin. „Als wir erfuhren, dass die Knallerei weitestgehend verboten sein würde, hofften wir, endlich einmal um Mitternacht das Glockenläuten unserer Stadtkirche zu hören. Wir dachten, es sei bisher immer im Geballere untergegangen. Aber leider war nun auch bei diesem Jahreswechsel um Mitternacht nichts zu hören. Warum eigentlich nicht? Ich hätte es irgendwie als Hoffnungsschimmer empfunden, mit oder auch ganz ohne religiösen Hintergrund.“
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