Gertrud Johannes hat sich mit ihrer Hafengalerie Neustrelitz aus der Winterpause bei mir zurückgemeldet. Natürlich unterstütze ich die Kulturarbeiterin auch in diesem Jahr. Es geht in der Galerie, wie schon Tradition, mit dem Frühlingsmarkt los.
Bei den Ausstellungen hat sich meine Blogfreundin wieder Mühe gegeben und versucht, Abwechslung in die Hafengalerie zu bekommen. „Nach dem Frühlingsmarkt geht es gleich, wie ich meine, interessant los, nämlich mit 3D -Fotografie. Ich meine, dass es so eine Ausstellung in Neustrelitz auch noch nicht gab. Für die Besucher sind die dafür notwendigen Brillen vorhanden“, schreibt mir Gertrud Johannes. „Ich stelle mir vor, dass es eine Ausstellung mit Wow-Effekt wird.“
Anhängend die Jahresübersicht der Ausstellungen an der Neustrelitzer Wasserkante.
Ein kleiner Voradventsmarkt findet an den kommenden zwei Wochenenden in der Hafengalerie in Neustrelitz statt. Die Aussteller wechseln teilweise, so dass es immer interessant bleibt, wer neu da sein wird, schreibt mir Galeristin Gertrud Johannes.
In der Hafengalerie Neustrelitz ist die letzte Ausstellung für dieses Jahr zu sehen. Die Arbeiten stammen vom Kunstraum Oranienwerk. Der Verein aus Oranienburg wurde im November 2015 gegründet. Die Künstlerinnen und Künstler befassen sich mit Malerei, Grafik, Plastik, Kalligrafie, Mode- und textiler Gestaltung, Fotografie sowie Kunsthandwerk.
Sie führen gemeinsame Ausstellungen durch und planen Aktionen, die die Kunst näher in den Alltag führen sollen. Die Werke der Mitglieder zeigen eine Vielfalt an Ausdrucksmöglichkeiten: von abstrakt bis naturalistisch, von traditionell bis experimentell.
In der Hafengalerie Neustrelitz ist eine neue Ausstellung zu sehen. Falepi (Dörte Spengler) präsentiert Malerei und Lichtobjekte unter dem Titel „anders-intensiv-kreativ“. Die Ausstellung ist bis zum 1. September zu besuchen, am morgigen Sonntag um 14.30 Uhr wird zur Vernissage eingeladen.
Die Künstlerin über sich und ihre Arbeiten: „Ich bin gebürtige Mecklenburgerin und lebe in direkter Nähe zur wunderschönen Landeshauptstadt Schwerin. Es war keine plötzliche Idee, dass ich mich der Kunst gewidmet habe, sondern ein Prozess, der vor ca. 30 Jahren begann. Es formte sich in meinem Inneren etwas, das sich zeigen wollte und so begann ich, zunächst auf Papier, dann auf Styropor zu malen und zu experimentieren.
Heute arbeite ich unter dem Pseydonym ‚Falepi‘ vor allem auf großformatigen Leinwänden. Meine Werke sind überwiegend abstrakt und farbintensiv. Sie symbolisieren für mich Lebensfreude. Sie entstehen in einem längeren Prozess, nicht nur wegen der 10 bis 15 Schichten, sondern auch, weil die Dinge, die sich zeigen möchten, ihren ganz eigenen Rhythmus haben.“
Die Hafengalerie Neustrelitz ist von Mittwoch bis Freitag von 14 bis 17 Uhr und am Sonnabend und Sonntag von 14 bis 18 Uhr geöffnet.
Seit heute ist eine neue Ausstellung in der Hafengalerie Neustrelitz zu besichtigen. Zu sehen sind Bilder von Jürgen Funke „Malen ist meine Meditation“ und Skulpturen von Klaus Ludwinski „Holz und Feuer“. Die Vernissage im Beisein der Künstler findet am kommenden Sonntag, den 2. Juni, um 14.30 Uhr statt.
Die Ausstellung ist bis zum 30. Juni zu sehen. Öffnungszeiten der Galerie: Mittwoch bis Freitag von 14 bis 17 Uhr, Sonnabend und Sonntag von 14 bis 18 Uhr.
Die Ausstellungssaison 2024 in der Hafengalerie Neustrelitz hat begonnen. Schon die erste Ausstellung ist sehr interessant: der Rechtsanwalt Klaus Nicolai stellt unter dem Motto: „Kunst kommt später – Malerei in Öl“ seine Bilder einem größeren Publikum vor. Der Besucher wird Überraschendes und Ungewöhnliches sehen/erleben können. Die Ausstellung geht vom 3. April bis zum 26. Mai. Vernissage ist am kommenden Sonntag, 7. April, ab 14.30 Uhr im Beisein des Künstlers. Dies sollte man sich nicht entgehen lassen. „Mit Sicherheit werden sich die Besucher ein weiteres Mal diese Ausstellung ansehen, da man beim ersten Mal gar nicht alles erfasst werden kann“, so Galeristin Gertrud Johannes.
Klaus Nicolai, geb. 1954 in Bad Doberan, ist gelernter Koch, Verwaltungsfachwirt und Diplomjurist. Er ist seit 1990 als Rechtsanwalt in Neustrelitz tätig. Im Jahre 2006 hat er begonnen, und immer mit größeren berufsbedingten Pausen, sich als Autodidakt mit der Öl-Malerei zu beschäftigen und sich dahingehend auszuprobieren. Zunächst durch Nachmalen von Bildern bekannter Maler verschiedenster Epochen und Stilrichtungen (Picasso, Chagall, Gauguin, Vogeler, Valloton, Ernst, Hopper, Marc, Lempiscka, Modigliani, Rivera u.a.) hat er sich technische Fertigkeiten und Erfahrungen zu verschaffen gesucht, die er vornehmlich in der Alla-Prima-Technik umsetzte.
Im Jahre 2014 stellte er erstmals ca. 50 Bilder einem ausgewählten Besucherkreis in Neustrelitz vor. Erst 2020 hat Klaus Nicolai das Malen wieder aufgegriffen und nun auch eigene Ideen zunehmend umzusetzen gesucht. Mit der Ausstellung 2024 in der Neustrelitzer Hafengalerie sollen ausgewählte Werke, die nach 2020 geschaffen wurden, vorgestellt werden. Der bewusst gewählte Titel dieser Ausstellung soll der Ehrfurcht vor der Kunst und den besonderen Leistungen von Künstlern Rechnung tragen.
In gemütlicher Atmosphäre können Sie stöbern, nette Gespräche haben und vielleicht auch ein besonderes Geschenk finden. Wer schließlich müde geworden ist, kann sich in eine der kleinen Kaffeeecken zum Glühwein, Kaffee und Kuchen zurückziehen.
Die Ausstellung „Mal so und mal so“ ist ab heute in der Neustrelitzer Hafengalerie zu sehen. Karl-Heinz Beck aus Berlin ist Grafikdesigner und Maler. Da er auf keinen Malstil festgelegt ist, gibt es demzufolge auch unterschiedliche Malrichtungen zu betrachten. Teilweise sind vom Künstler aus dem Bereich der Grafik sehr geschickt stilistische Mittel eingesetzt worden. „Es ist also wieder eine Ausstellung der besonderen Art“, schreibt mir Galeristin Gertrud Johannes. Die Vernissage findet am kommenden Sonntag, den 3. September, um 14.30 Uhr statt.
Gundula Menking hat ihre schönen Glasskulpturen noch eine Woche länger in der Galerie gelassen, so dass auch diese noch betrachtet werden können. Die Hafengalerie ist mittwochs bis freitags von 14 bis 17 Uhr sowie sonnabends und sonntags von 14 bis 18 Uhr geöffnet.
Zu Wochenbeginn ist mir bei einem Besuch der Kultur- und Literaturtage in Mirow die aktuelle Doppelausstellung in der Neustrelitzer Hafengalerie ans Herz gelegt worden. Gestern bin ich der Empfehlung gefolgt und habe meine Schritte an die Wasserkante der Residenzstadt gelenkt. Vor allem die Unterwasseraktfotografien hatten es der Tippgeberin angetan. Danke für den Hinweis in einer Zeit der Fülle kultureller Angebote, die unsereins unmöglich alle wahrnehmen kann, ja kaum mit dem Ankündigen nachkommt!
Nachdem ich am Hafen der Residenzstadt die Arbeiten von Wolfgang Skroch aus Lychen nun selbst gesehen habe, folge ich meiner Leserin in der Auffassung, dass so hochkarätige, ungewöhnliche Kunst nicht alle Tage in der Region zu sehen ist, sondern eher in großen Städten präsentiert wird. Gleichwohl sind die faszinierenden Werke überwiegend in der Feldberger Seenlandschaft entstanden, wie mir Galeristin Gertrud Johannes bei einem Rundgang durch die bemerkenswerte Ausstellung verriet. Überhaupt war es ein Vergnügen, mit der Rechlinerin die zauberhaften Wesen unter Wasser zu betrachten, zu denen sie so manche Hintergrundinformation, eigene Sichtweisen und Erlebnisse mit Besuchern beizusteuern hat.