Die Mirower Schlossinsel ist eigentlich immer einen Besuch wert. Auf jeden Fall aber zu den Kunst- und Kunsthandwerksmärkten, die alljährlich zwei Mal hier stattfinden. Ich habe keine Ahnung, wie oft die Holde und meine Wenigkeit über die Jahre schon an Ständen und Buden vorbeigeschlendert sind. Irgendwie gehört es inzwischen wie Weihnachten oder Ostern zum Jahreskalender. Und es hat sich auch bei der diesjährigen Frühjahrsausgabe wieder gelohnt. So viel fürs Auge, so viele Wohlgerüche, so viel extrem gut gelaunte Menschen um einen herum, dazu die gepflegte Parkanlage mit Seeblick, es hat heute einmal mehr wohl getan. Da stimmt einfach alles!
Anbei noch ein paar Informationen für das Rahmenprogramm zum „Frühling am Schloss“ auf der Mirower Schlossinsel, welches parallel zum Kunstmarkt (Strelitzius berichtete) im Schloss angeboten wird:
Am Freitag, 30. Mai, sowie am Sonnabend, 31. Mai, findet jeweils um 11 Uhr ein heiterer Figurentheaterrundgang mit dem Feuerböther Willy Krull und der Hofdame Fräulein von Rauchbar durch das Schloss statt. Als historische „Augenzeugen“ können sie allerhand kuriose Geschichten über den Alltag der sogenannten Mirokesen im barocken Schloss erzählen.
Die Mirower Schlossinsel verwandelt sich am Freitag und Sonnabend wieder in einen Kunst- und Kunsthandwerkermarkt. Traditionell ist der „Frühling am Schloss“ angesagt. In früheren Jahren konnte mir meine Blogfreundin Ulla Pape vom Inselverein, die im Dreamteam mit Christa Grählert auch in diesem Jahr die organisatorischen Fäden spinnt, immer ihre ganz persönlichen Favoriten nennen. Bei der aktuellen Ausgabe des Marktes ist sie hingegen überfordert, eine Auswahl zu treffen. „Ich freue mich auf alle Händler, die in diesem Frühjahr zu uns kommen“, bekennt sie im Vorgespräch mit Strelitzius. „Das wird einfach wieder toll. Eine enorme Bandbreite. Und irgendwie ist es immer ein bisschen, als ob sich die Familie trifft.“
„Frühling am Schloss“ heißt es am kommenden Freitag von 10 bis 18 Uhr und Sonnabend von 10 bis 17 Uhr wieder in Mirow. „Wir haben für den Markt richtig viele Aussteller zusammenbekommen, darunter etwa 20 Prozent Händler, die bei uns auf der Insel bislang nicht vertreten waren“, hat mir Ulla Pape zu der Traditionsveranstaltung verraten. Natürlich seien auch angestammte Anbieter wieder mit von der Partie. Erstmals wird es auch in der Remise Stände geben. „Das wird eine tolle Zeit“, so meine engagierte Blogfreundin erwartungsfroh, die seit vielen Jahren mit Mitstreiterin Christa Grählert die auf Kunst und Kunsthandwerk fokussierten Märkte auf der Schlossinsel organisiert.
Traditionell ist auch, dass ich die Vorbesprechung mit Ulla Pape nutze, um nach ihren ganz persönlichen Favoriten auf dem Markt zu fragen. Da sei zunächst mal die Firma Homemade aus Wittstock zu nennen, die mit Produkten von ihrem Bio-Hof für das kulinarische Vergnügen sorge. Dann freue sich meine Gesprächspartnerin sehr auf die Malerin Heike Camp-Facius aus Glienke, die aktuell auch eine Ausstellung in der Johanniterkirche hat. Aus dem niedersächsischen Himbergen reise Gerla Spee mit tollem Holzspielzeug an. Nicht zuletzt dürften sich die Besucher auch auf interessante Gartenkeramik freuen. Und für die musikalische Umrahmung sorgt nicht zum ersten Mal auf dem Eiland das Strelicious-Quartett aus Neustrelitz.