Am gestrigen Freitagabend gegen 19.15 Uhr kam es in Waren zu einem Verkehrsunfall mit anschließender Unfallflucht. Hierbei stand die 13-jährige deutsche Fußgängerin auf dem Neuen Markt in Waren, als zwei Fahrradfahrer auf sie zufuhren. Der eine Radfahrer streifte die Geschädigte und verletzte sie dabei. Anschließend fuhren die beiden Männer davon. Die Geschädigte verfolgte die Radfahrer bis zu einem im Umfeld befindlichen Netto-Markt. Von dort verständigte sie über ihren zwischenzeitlich informierten Vater die Polizei.
Eine Streifenbesatzung des Polizeihauptreviers Neustrelitz befuhr am gestrigen Montag gegen 20.10 Uhr die Straße des Handwerks in Neustrelitz. Auf einem Gehweg in der Nähe einer größeren Personengruppe stand ein PKW, welcher sich plötzlich rückwärts für ein paar Meter in Bewegung setzte und wieder stoppte. Die Beamten wollten das Fahrzeug kontrollieren, als mit einem Mal der Fahrzeugführer aus dem Fahrzeug in den angrenzenden Wald flüchtete. Die Verfolgung der Person verlief zunächst erfolglos, jedoch hatten die Beamten im Anschluss eine gute Personenbeschreibung. Am PKW befand sich eine weitere Person, die sich als der 19-jähriger Fahrzeugeigentümer herausstellte.
Im weiteren Verlauf konnte auch der flüchtige Fahrzeugführer bekannt gemacht werden. Es handelt sich um einen 17-jährigen deutschen Jugendlichen, der durch die Beamten im Nahbereich angetroffen wurde. Die Bekleidung entsprach der zuvor festgestellten flüchtigen Person. Die Kollegen des Neustrelitzer Hauptreviers konnten Alkoholgeruch in der Atemluft des Jugendlichen feststellen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,52 Promille. Weiterhin war der 17-Jährige nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis.
Am gestrigen Montag kam es gegen 8.50 Uhr zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein PKW frontal mit einem Baum kollidierte. Ein 18-jähriger PKW-Fahrer fuhr aus Wendhof kommend in Richtung Grabenitz. Dem jungen Mann kam ein weiteres Fahrzeug auf der Fahrbahn entgegen. Bevor sich die beiden Fahrzeuge auf gleicher Höhe befanden, soll das aus Grabenitz kommende Fahrzeug auf die Spur des 18-Jährigen gekommen und auf ihn zugefahren sein. Der junge Fahrzeugführer wollte eine Kollision verhindern und wechselte nun ebenfalls die Fahrspur nach links.
Der entgegenkommende PKW fuhr nun zurück auf seine Fahrbahn und befand sich direkt vor dem Fahrzeug des 18-Jährigen. Aus diesem Grund wich dieser auf einen Grünstreifen aus und kollidierte schließlich mit einem Straßenbaum. Der 18-Jährige wurde durch den Aufprall leicht verletzt und durch einen Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Am Auto des jungen Mannes entstand ein Schaden von circa 8.000 Euro.
Der andere Fahrzeugführer entfernte sich vom Unfallort. Zu der Person liegen der Polizei zum jetzigen Zeitpunkt keine Hinweise vor. Bei dem Fahrzeug soll es sich um einen silbernen Nissan handeln. Die Polizei sucht in diesem Zusammenhang nach möglichen Zeugen zum Unfallgeschehen oder zum Fahrzeug.
Am gestrigen Dienstag gegen 20.35 Uhr meldet ein Zeuge über Notruf der Polizei, dass auf der B192 aus Richtung Waren kommend in Richtung Neubrandenburg eine betrunkenene Fahrzeugführerin mit einem PKW Toyota Auris fährt. Umgehend wurde eine Funkstreifenwagenbesatzung des Polizeihauptrevieres Neubrandenburg zum Einsatz gebracht. Durch dieser konnte der PKW in Neubrandenburg in der Rostocker Straße festgestellt und eine Kontrolle unterzogen werden. Dabei wurde erheblicher Alkoholgeruch in der Atemluft der 53-jährigen Fahrerin festgestellt. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,31 Promille. Gegen die Fahrzeugführerin wurde Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr erstattet.
Gegen 22.45 Uhr kam ein 42-jähriger polnischer Fahrzeugführer eines PKW Opel ins Polizeirevier Neubrandenburg und zeigt an, dass gegen 20.15 Uhr in Möllenhagen auf dem Gelände der Hoyer-Tankstelle ein PKW Toyota Auris gegen seinen PKW gefahren ist und die Fahrerin mit ihrem Auto anschließend vom Unfallort flüchtete. Dem polnischen Fahrzeugführer war das amtliche Kennzeichen des unfallverursachenden PKW bekannt. Und es stellte sich heraus, dass es sich dabei um das Fahrzeug der betrunkenen Frau handelte. Die Fahrzeugführerin muss sich nun auf ein weiteres Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort einstellen. Am geschädigten PKW entstand ein Sachschaden von ca. 100 EUR. Personen wurden beim Unfall nicht verletzt.
Am 2. September gegen 16 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Radfahrerin und einem PKW im Neubrandenburger Stadtteil Carlshöhe. Die 46-jährige Radfahrerin überquerte schiebenderweise mit ihrem Fahrrad den Fußgängerüberweg in der Carlshöher Straße Ecke Wieselweg. Im selben Moment passierte ein Fahrzeug die Straße in Fahrtrichtung Salvador-Allende-Straße, sodass es zu einem Zusammenstoß zwischen den beiden Verkehrsteilnehmern kam. In Folge des Aufpralls stürzte die Radfahrerin zu Boden und das Fahrzeug entfernte sich, ohne zu stoppen, direkt vom Unfallort. Die 46-Jährige wurde aufgrund ihrer Verletzungen mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
Die Polizei sucht nun nach dem flüchtigen Fahrzeug. Ersten Angaben nach soll es sich um einen roten PKW, möglicherweise der Marke Mazda, handeln. Weitere Angaben zum Fahrer des Fahrzeugs oder zum Kennzeichen konnten bislang nicht erlangt werden. Es kann weiterhin davon ausgegangen werden, dass sich an der vorderen Stoßstange Schäden vom Aufprall befinden könnten.
Am Vormittag des 30. Juni am den Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg in der Oststadt ein Radfahrer entgegen, welcher während der Fahrt mit dem Handy telefonierte. Die Beamten wollten den Mann wegen dieser Ordnungswidrigkeit anhalten, woraufhin dieser sich mit seinem Rad zügig entfernte. Die Polizisten folgten dem flüchtenden Radfahrer mit dem Funkwagen. Dabei beobachteten sie, wie der Unbekannte am Weg entlang des Ihlenpools aufgrund seiner Geschwindigkeit vom Weg abkam und gegen einen Baum fuhr.
Als sie den Mann erreichten, sahen die Beamten seine Kopfverletzung. Der Gestürzte wollte aber keine medizinische Versorgung. Bei Überprüfung seiner Identität stellten die Beamten einen offenen Haftbefehl wegen einer Ersatzfreiheitsstrafe fest. Da der 29-jährigen Deutsche die geforderten 1.800 Euro nicht zahlen konnte, sollte er zum Polizeihauptrevier verbracht werden. Um die Gewahrsamstauglichkeit zu klären, erfolgte zunächst die medizinische Überprüfung im Klinikum Neubrandenburg. Die zuständige Ärztin ordnete auf Grund der Kopfverletzung die stationäre Aufnahme im Klinikum an. Da Bekannte des 29-Jährigen die 1.800 Euro Strafe dann doch bezahlen konnten, waren die polizeilichen Maßnahmen für den 29-Jährigen damit beendet.
Vor der Einlieferung in das Klinikum wurde der mitgeführte Rucksack des 29-Jährigen durch durchsucht. Dabei haben die Beamten vier Wurfsterne sowie geringe Mengen verschiedener Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt. Daher wurden zusätzlich zu der Ordnungswidrigkeit wegen der Handynutzung beim Fahrradfahren auch Strafanzeigen wegen der Verstöße gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz gefertigt.