In einer Drogerie im Juri-Gagarin-Ring in Neubrandenburg hat ein Mann am späten Montagnachmittag Parfum im Wert von knapp 500 Euro gestohlen. Als der Alarm im Geschäft auslöste und das Personal ihn festhalten wollte, floh er. Das haben Zeugen beobachtet und den Mann bis zum Eintreffen der Polizei festhalten können.
Die Polizei hat die Düfte sichergestellt und gegen den 40-jährigen Georgier eine Anzeige wegen Diebstahls aufgenommen. Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Kripo Neubrandenburg. Ein großer Dank gilt den Zeugen, die den Dieb festgehalten haben.
Gestern hat ein einschlägig polizeibekannter Mauretanier die Polizei erneut auf Trab gehalten. Ab etwa 16.30 Uhr war der 23-Jährige zunächst in der Neustrelitzer Straße unterwegs und hat dort versucht, mindestens zwei Bürgern die Handys zu stehlen. In einem Fall ist ihm das auch gelungen. Der Betroffene bemerkte es schnell genug, rief die Polizei und versteckte das Handy. Die Beamten stellten ihn und fanden auch das versteckte Handy.
Kurz danach wanderte er scheinbar direkt zum Marktplatz weiter. Dort hat er in einem Geschäft versucht, Kleidung zu stehlen. Der Aufforderung der Verkäuferinnen, den Laden zu verlassen, folgte er nicht. Sie riefen die Polizei.
Dieser Diebstahl wurde der Polizei bekannt, während einige Beamte mit ihm in der Stargarder Straße zu tun hatten. Dort war er scheinbar mit mehreren anderen Männern (alle Afghanen im Alter von 17 bis 18 Jahren) in Streit geraten. Er soll eine Glasflasche genommen und den Flaschenhals abgeschlagen haben. Mit dieser abgebrochenen Flasche hat er die Männer bedroht und sie nach ihnen geworfen. Dabei hat er sich selbst an der Hand verletzt und blutete. Es kam zur Rangelei, an der sich auch noch ein 18-jähriger aus Sierra Leone beteiligte. Aus der angegriffenen Gruppe wurde nach aktuellem Stand niemand verletzt.
Da der aggressive Mauretanier dem Platzverweis der Polizeikräfte nicht folgte, erwirkten die Beamten beim Bereitschaftsrichter, den Störer zumindest bis Mitternacht in Gewahrsam nehmen zu dürfen.
Hilfeschreie einer Frau haben gestern gegen 21 Uhr in der Hufeisenstraße in Neubrandenburg einen Polizei- und Rettereinsatz ausgelöst. Am Notruf hatte sich eine junge Frau gemeldet, die völlig aufgelöst weinte und überwiegend in einer fremden Sprache schrie. Eine Passantin bemerkte das, nahm ihr das Handy weg und beschrieb dem Notrufmitarbeiter die Situation.
Die Frau lag auf dem Boden und schien extrem panisch zu sein. Rettungskräfte haben sich zunächst vor Ort um sie gekümmert und sie später ins Klinikum mitgenommen. Aufgrund von Aussagen der 21-jährigen Afghanin soll es einen gewalttätigen Übergriff auf sie durch zwei Männer gegeben haben. Das Ganze soll in einem Hinterhof auf Höhe der Hufeisenstraße 60 passiert sein. Unklar ist bisher, was genau bei dem Übergriff passiert ist. Die Kriminalpolizei schließt nichts aus und ermittelt derzeit in alle Richtungen. Zudem gibt es bisher keine konkrete Beschreibung zu den beiden mutmaßlichen Tätern, nur die Vermutung, dass es sich um Ausländer handelt, möglicherweise arabischer Herkunft. Noch am Abend kam zur Unterstützung ein Fährtensuchhund der Polizei zum Einsatz. Die Spur hat sich jedoch verlaufen.
Da im Bereich des mutmaßlichen Tatorts sehr viele Menschen wohnen, bittet die Polizei um Mithilfe aus der Bevölkerung: Wer einen Vorfall in der Hufeisenstraße oder auch in der unmittelbaren Umgebung beobachtet hat, mögliche Täter beschreiben könnte oder auch einfach nur die Schreie der Frau gehört hat, meldet sich bitte bei der Polizei unter 0395 / 55825224 oder richtet sachdienliche Hinweise an die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de. Jede Beobachtung – auch wenn sie jemandem bisher noch so banal erschienen ist – kann zur Aufklärung des Falls beitragen!
Am gestrigen Montagabend gegen 17.30 Uhr kam es in einem Supermarkt in der Rudolf-Breitscheid-Straße in Friedland zu einem räuberischen Diebstahl. Drei männliche Personen betraten zunächst den Rewe-Markt und nahmen verschiedene Lebensmittel aus den Regalen und verstauten diese in einem Rucksack. Diese Handlungen konnten durch den Ladendetektiv beobachtet werden. Als die Täter den Kassenbereich verließen, ohne die Waren zu bezahlen, sprach er die Männer an und forderte die Herausgabe der entwendeten Ware. Zwischen dem Ladendetektiv und einem der Täter kam es zu einer Rangelei.
Dieser flüchtete anschließend auf den Markt in Friedland. Hier konnte er durch den Ladendetektiv eingeholt und festgehalten werden. Der Mann griff daraufhin den Detektiv mit Faustschlägen an. Mehrere Passanten wurden nun auf die Auseinandersetzung aufmerksam und verständigten die Polizei. Durch die eingesetzten Polizeibeamten des Reviers Friedland konnten alle drei Täter bekannt gemacht werden. Dabei handelt sich um drei marokkanische Staatsangehörige im Alter von 17, 32 und 37 Jahren.
Gestern Abend haben mutige Zeugen in Friedland eine Frau womöglich vor noch Schlimmerem gerettet: Die 33-jährige Ukrainerin hatte in der Riemannstraße einen Streit mit einem 31-jährigen Tadschiken, als dieser sie nach aktueller Erkenntnis plötzlich angriff und auf sie einstach. Die beiden deutschen Männer (46 und 53 Jahre alt) versuchten, den Angreifer von ihr wegzubekommen. Dabei wurden sie selbst verletzt – einer leicht, der andere musste im Klinikum behandelt werden. Die Frau war durch die Attacke schwer verletzt. Sie wurde per Notarzt ins Krankenhaus gefahren und dort weiter versorgt.
Die Polizei geht von einer Beziehungstat aus. Opfer und Täter kennen sich, jedoch müssen die weiteren Ermittlungen noch zeigen, warum es zu dem Angriff kam und ob es Vorgeschichten gibt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.
Die Tat hat zu einem größeren Einsatz von Polizei und Kriminaldauerdienst geführt. Spuren vor Ort wurden entsprechend gesichert und erste Zeugen bereits befragt. Die Polizei bedankt sich an dieser Stelle bei den couragierten Helfern, die zu Rettern wurden und glücklicherweise selbst nicht schwerer verletzt wurden.
Am gestrigen Donnerstagmorgen kam es zu einem Polizeieinsatz in der Ausländerbehörde in Neubrandenburg. Ein Mitarbeiter informierte gegen 8.30 Uhr die Polizei über einen Kunden, der sich nach mehrmaliger Aufforderung weigerte, das Gebäude zu verlassen und vor Ort für Ärger sorge. Auch die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg schafften es nicht, den Mann zum Gehen zu überzeugen. Dem erteilten Hausverbot der Ausländerbehörde und dem ausgesprochenen Platzverweis der Beamten kam der 33-jährige Tunesier nicht nach.
Der Beschuldigte wurde zur Durchsetzung der polizeilichen Maßnahme in Gewahrsam genommen und verblieb dort nach Rücksprache mit der diensthabenden Richterin bis in die Mittagsstunden. Eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch wurde durch die Polizei gefertigt.
Am gestrigen Mittwoch kam es gegen 12.20 Uhr zu einem Polizeieinsatz im Neubrandenburger Reitbahnweg. Über den Notruf der Polizei wurde zuvor bekannt, dass eine Person ein gerahmtes Fenster aus einer Wohnung im 5. Stock eines Neubaublockes auf einen davor befindenden Grünstreifen geworfen haben soll. Dieser Sachverhalt konnte vor Ort durch Kräfte des Polizeihauptreviers Neubrandenburg bestätigt werden.
Bei den Wohnungsinhabern handelt es sich um einen 22-jährigen und 28-jährigen Tunesier. In der Wohnung wurde weiterhin eine Langfeuerwaffe ohne jegliche Kennzeichnungen gefunden. Aufgrund dessen wurde eine Durchsuchung der Wohnung durch eine Bereitschaftsrichterin angeordnet. Im Zuge dieser Maßnahme wurde ein neuwertiges Mountainbike entdeckt, welches durch ein Schloss gesichert war. Da kein Eigentumsnachweis vorgelegt werden konnte, besteht der Verdacht einer Diebstahlshandlung.
Gegen die beiden Personen wurde eine Anzeige wegen Diebstahls und Verstoßes gegen das Waffengesetz aufgenommen. Das Fahrrad und das Repetiergewehr wurden sichergestellt.
Tatort Woldegker Straße in Neubrandenburg: Am Sonnabend gegen 23:40 Uhr sollen zwei dunkelhäutige Männer zwei jungen Frauen auffällig hinterhergepfiffen haben. Ein 27-jähriger Deutscher hatte die Szene mitbekommen und soll die Männer aufgefordert haben, das zu unterlassen. Die zwei Männer sind sofort aggressiv auf den Mann losgegangen – erst verbal und dann körperlich. Nach aktuellen Erkenntnissen haben sie ihn unter anderem mit Steinen und Stöcken geschlagen und getreten und ihm dabei mehrere Verletzungen zugefügt. Einer soll immer wieder „I kill you“ gerufen haben.
Ein Zeuge wurde durch das Geschrei auf den Fall aufmerksam und rief die Polizei. Ein Teil der Einsatzkräfte fand den verletzten jungen Mann. Er wurde von Rettungssanitätern vor Ort behandelt.
Sowohl er als auch der Zeuge konnten eine Beschreibung von den zwei Tatverdächtigen abgeben. Weitere Einsatzkräfte suchten die Gegend ab und stellten auf Höhe des Friedrich-Engels-Rings, Ecke Woldegker Straße, einen Mann fest, auf den eine der Beschreibungen passte. Er konnte als 36-jähriger Eritreer identifiziert werden und gilt als einer der Tatverdächtigen. Die Kripo hat die Ermittlungen gegen ihn wegen Bedrohung und Körperverletzung aufgenommen.
In der Nacht zum Sonnabend gegen 1.50 Uhr war ein Neubrandenburger total blickig: Ihm kamen zwei Männer komisch vor, die in der Geschwister-Scholl-Straße mehrere Autotüren anfassten. Der Zeuge rief sofort die Polizei und gab dabei gleich eine gute Personenbeschreibung ab. Mehrere Streifenwagen machten sich unverzüglich auf die Suche. In der Neustrelitzer Straße wurden die beiden Verdächtigen entdeckt: ein 24-jähriger Algerier und ein 22-jähriger Mauretanier. Beide sind polizeibekannt. Noch während der Maßnahmen versuchte einer sehr auffällig, Dinge in seiner Hose zu verstecken.
Die Männer wurden für weitere Maßnahmen zum Revier gebracht. Bei beiden wurden in den Taschen der Kleidung sowie in einer Tragetasche mehrere vermeintlich gestohlene Gegenstände gefunden – darunter EC-Karten, Bargeld, Mitgliedsausweise und gestohlene Kleidung. Außerdem hatte einer der beiden Drogen – vermutlich Kokain – dabei.
Am gestrigen Mittwoch wurden die Kollegen aus dem Polizeihauptrevier Neubrandenburg zu einem Einsatz in der Oststadt gerufen, da es dort zuvor zu einer Körperverletzung gekommen sein soll. Vor Ort trafen sie auf eine männliche Person mit sichtbaren Verletzungen im Gesicht. Es stellte sich heraus, dass der 35-jährige Iraker zuvor von mehreren Personen körperlich angegriffen worden war.
Der Mann war nach seinem Feierabend gegen 21.30 Uhr fußläufig auf dem Weg nach Hause. Auf Höhe der Salvador-Allende Straße parkte ein dunkler PKW, aus dem drei Personen ausstiegen und den 35-Jährigen attackierten. Hierbei soll es neben Schlägen und Tritten gegen den Körper des Opfers auch zu Schlägen mit einem Bügelbrett von dem dortigen Sperrmüll gekommen sein. Durch Hilferufe des Irakers wurden Zeugen darauf aufmerksam und wählten den Notruf der Polizei.
Die drei Tatverdächtigen stiegen in das Fahrzeug ein und entfernten sich vom Ereignisort. Durch den Verletzten wurden die Täter wie folgt beschrieben: ukrainische Sprache, circa 1,70 m bis 1,80 m groß, zwischen 20 und 30 Jahre alt. Die Polizei geht momentan davon aus, dass sich Täter und Opfer zuvor flüchtig kannten. Zu dem möglichen Motiv dauern die Ermittlungen an.