Am Abend des 5. Juni soll es gegen 23 Uhr zu einem versuchten Raub in Röbel gekommen sein. Ein 46-jähriger Mann soll auf der Müritzpromenade in Richtung Seebadstraße mit seinem Hund spazieren gegangen sein, als er plötzlich angegriffen wurde.
Hilfeschreie einer Frau haben gestern gegen 21 Uhr in der Hufeisenstraße in Neubrandenburg einen Polizei- und Rettereinsatz ausgelöst. Am Notruf hatte sich eine junge Frau gemeldet, die völlig aufgelöst weinte und überwiegend in einer fremden Sprache schrie. Eine Passantin bemerkte das, nahm ihr das Handy weg und beschrieb dem Notrufmitarbeiter die Situation.
Die Frau lag auf dem Boden und schien extrem panisch zu sein. Rettungskräfte haben sich zunächst vor Ort um sie gekümmert und sie später ins Klinikum mitgenommen. Aufgrund von Aussagen der 21-jährigen Afghanin soll es einen gewalttätigen Übergriff auf sie durch zwei Männer gegeben haben. Das Ganze soll in einem Hinterhof auf Höhe der Hufeisenstraße 60 passiert sein. Unklar ist bisher, was genau bei dem Übergriff passiert ist. Die Kriminalpolizei schließt nichts aus und ermittelt derzeit in alle Richtungen. Zudem gibt es bisher keine konkrete Beschreibung zu den beiden mutmaßlichen Tätern, nur die Vermutung, dass es sich um Ausländer handelt, möglicherweise arabischer Herkunft. Noch am Abend kam zur Unterstützung ein Fährtensuchhund der Polizei zum Einsatz. Die Spur hat sich jedoch verlaufen.
Da im Bereich des mutmaßlichen Tatorts sehr viele Menschen wohnen, bittet die Polizei um Mithilfe aus der Bevölkerung: Wer einen Vorfall in der Hufeisenstraße oder auch in der unmittelbaren Umgebung beobachtet hat, mögliche Täter beschreiben könnte oder auch einfach nur die Schreie der Frau gehört hat, meldet sich bitte bei der Polizei unter 0395 / 55825224 oder richtet sachdienliche Hinweise an die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de. Jede Beobachtung – auch wenn sie jemandem bisher noch so banal erschienen ist – kann zur Aufklärung des Falls beitragen!
Am Abend des 23. August soll es zu einem Übergriff auf eine 35-jährige Frau in Neubrandenburg gekommen sein. Sie befand sich gegen 22.15 Uhr in der Neustrelitzer Straße. In einer dortigen Bushaltestelle auf Höhe vom Kaufhof Süd bemerkte sie eine männliche Person mit Fahrrad, durch die sie angesprochen wurde. Die Frau ging ohne zu stoppen weiter, und der Mann folgte ihr für eine längere Zeit mit dem Rad. Die 35-Jährige äußerte dem Unbekannten gegenüber unmissverständlich ihren Ärger über die Situation. Ungestört von ihrem Desinteresse, begrabschte der Tatverdächtige die Frau mehrfach. Sie bog in Richtung Bergstraße ab und wurde weiterhin verfolgt. Der Unbekannte ließ nicht von ihr ab, sodass die Frau mit einem Anruf bei der Polizei drohte. Hiervon blieb der Täter unbeeindruckt.