Vor der Geburt eines Kindes gibt es erfahrungsgemäß viele Fragen rund um die Entbindung, die die Ärzte, Hebammen und Pflegekräfte des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums gern beantworten möchten. Die nächste planmäßige Veranstaltung in der Reihe „Sicher und geborgen“ findet am 11. Januar um 17 Uhr im Konferenzraum des Hauses G (Bethesda Klinik) statt. Ein Rundgang durch den Kreißsaal und über die Entbindungsstation ist vorgesehen, wenn es die aktuelle Situation erlaubt.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bei Fragen zur Veranstaltung können sich Interessenten per Mail an gyn-sb@dbknb.de wenden.
Keine gute Nachricht zum Jahreswechsel: Die rund 1,7 Millionen Kunden der AOK Nordost müssen im nächsten Jahr höhere Beiträge zahlen. Der Zusatzbeitrag steigt von derzeit 1,9 % auf 2,7 %. Seit gestern steht fest, dass sie damit die teuerste Krankenkasse ist (siehe Anlage unten). „Für den Verbleib in der AOK Nordost spricht trotz gestiegener Beiträge die Präsenz in Beratungsstellen vor Ort“ so Günter J. Stolz, Mitglied des Verwaltungsrates der AOK Nordost, gegenüber Strelitzius.
Der Zusatzbeitrag wurde in Deutschland 2015 in der gesetzlichen Krankenversicherung eingeführt. Die Krankenkassen können damit finanzielle Engpässe ausgleichen die sich aufgrund von Besonderheiten ergeben. Mit dessen Anhebung zum Jahreswechsel müssen insbesondere gut verdienende Versicherte tiefer in die Tasche greifen. Viele werden daher über einen Wechsel nachdenken. Aufgrund der Erhöhung besteht ein Sonderkündigungsrecht. Selbst wer dem AOK System treu bleibt und zu einer günstigeren Kasse wechselt, etwa der AOK Bayern (Zusatzbeitrag 1,58 %) oder AOK Bremen/Bremerhaven (1,38 %) kann locker 20-30 € monatlich einsparen, und das bei unveränderten Versicherungsleistungen.
Aufgrund des hohen Krankenstandes beim Personal und der hohen Zahl an Corona- und Influenza-Patienten im Haus hat die Krankenhausleitung des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums heute festgelegt, dass vorerst keine elektiven Patienten aufgenommen werden sollen, also Patienten, deren Behandlung nicht akut ist. „Unsere Arbeitsfähigkeit ist aktuell eingeschränkt; trotzdem werden wir unsere Patienten gut versorgen. Das macht es erforderlich, planbare Eingriffe zu verschieben. Wir bitten dafür um Verständnis“, heißt es in einer Mittelung des Klinikums.
Am Montag, 19. Dezember, wurden im Klinikum und der Bethesda Klinik mehr als 100 Patienten mit SARS-CoV2 und zehn Influenza-Patienten behandelt, die isoliert werden müssen.
Niemand muss bei einer Diagnose Demenz die Betreuung und Pflege des geliebten Menschen auf Dauer ganz allein erfüllen. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft, Landesverband M-V e. V. – Selbsthilfe Demenz – bietet vielfältige Unterstützungs-, Hilfs-, Versorgungs- und Teilhabeangebote für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen an.
Ein erstes und wichtiges Instrument nach der Diagnose ist für viele Angehörige die Schulung „Leben mit Demenz“. In acht unterschiedlichen Modulen erfahren Angehörige an vier Terminen viel Wissenswertes, lernen andere Betroffene kennen und erfahren im Austausch neue Möglichkeiten im Umgang mit der Erkrankung.
Die Schulungen finden ab dem 30. November donnerstags um 16.30 Uhr im Altenhilfezentrum „Haus auf dem Lindenberg“ in der Kirschenallee 55 in Neubrandenburg statt. Eine Anmeldung unter Telefon: 0381 / 208 754 01 bzw. per E-Mail unter angehoerigenschulung@alzheimer-mv.de ist erwünscht.
Im Rahmen der Herzwochen der Deutschen Herzstiftung lädt die Klinik für Kardiologie des Klinikums Neubrandenburg am kommenden Donnerstag, 23. November 2023, ab 17 Uhr, zu einem Patientenforum in die Friedenskirche ein. Fachkräfte aus der Intensivpflege üben mit den Besuchern an einer Reanimationspuppe, wie Wiederbelebung richtig funktioniert. Kardiologen beleuchten in kurzen Vorträgen Ursachen, Risikofaktoren, Symptome, Vorbeugung, Früherkennung, Behandlung und Prognose des plötzlichen Herztodes. Außerdem erzählt eine Patientin der Klinik, wie sie den plötzlichen Herztod überlebte und sich zurück ins Leben kämpfte. Alle Interessenten sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei.
Jedes Jahr sterben in Deutschland über 65.000 Menschen an plötzlichem Herztod. In etwa 40 Prozent der Fälle sind die Betroffenen zwischen 15 und 65 Jahre alt. Verantwortlich sind in der Regel Herzkrankheiten – am häufigsten die koronare Herzerkrankung. Aber auch Herzklappenfehler, Herzmuskelentzündung, primäre Herzrhythmusstörung, angeborene Herzfehler und Drogen kommen in Frage. Ein Herz-Kreislauf-Stillstand führt zur Minderversorgung des Gehirns und anderer Organe mit Sauerstoff, was Bewusstlosigkeit und Aussetzung der Atmung zur Folge hat. Mit jeder Minute ohne adäquate Hilfe sinkt die Überlebenschance um 10 Prozent. Weniger als fünf Prozent überleben einen Herzstillstand.
Anlässlich des Roses Revolution Day am 25. November findet um 16 Uhr im Kulturquartier eine Informations- und Gesprächsrunde statt. Der Roses Revolution Day wurde 2011 international ins Leben gerufen und steht im Zeichen der Gewaltfreiheit in der Schwangerschaftsvorsorge, der Geburtshilfe und der Nachsorge während des Wochenbetts. Dieser besondere Tag erinnert daran, dass jeder Person, die ein Kind in diese Welt bringt, mit Mitgefühl und Liebe begegnet werden sollte und schärft das öffentliche Bewusstsein für das Recht auf eine würdevolle und respektvolle Geburtserfahrung.
Die Teilnehmerinnen des Podiums sind:
Christine Hoefs: Klang- und Traumatherapie; Therapie zwischen Tönen, Templin
Tina Kroemer: Referentin für fachliche und politische Gremien- und Netzwerkarbeit; Motherhood e. V., Greifswald
Johanna Otte: Baby- und Körperpsychotherapeutin, Heilpraktikerin für Psychotherapie; Babypraxis Otte, Neustrelitz
Nadine Birner: Doula, Neustrelitz und Online
Konzipiert und moderiert wird die Veranstaltung von Nadine Birner. Der Eintritt zu der Veranstaltung im Kulturquartier kostet 5 €. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Nadine Schneider mit Mila sowie ihren Zwillingen Willi und Anni. Fotos: DBK Neubrandenburg
Mila weiß es noch nicht, aber bald gehts nach Hause. Friedlich schlummernd liegt das kleine Mädchen, das Mitte Oktober einige Wochen vor dem errechneten Geburtstermin als Frühchen zur Welt kam, auf der Kinderintensiv- und Frühgeborenenstation des Neubrandenburger Klinikums in den Armen seiner Mutter. Beiden geht es gut, doch vor vier Wochen sah das noch anders aus. Als sich Nadine Schneiders Zustand plötzlich akut verschlechterte, wurde der Entschluss gefasst, das Baby sofort per Kaiserschnitt zu entbinden.
Die Frühchenstation kannte die inzwischen dreifache Mutter aus Helpt bei Woldegk bereits. Auch ihre achtjährigen Zwillinge waren Frühchen. Während ihres jetzigen Aufenthalts konnte sie dieser Tage beobachten, wie die Station mit lila Luftballons, Lampions und bedruckten Babybodies an der Decke geschmückt wird. Denn anlässlich des Weltfrühgeborenentages am 17. November wollen die Mitarbeiter ein Zeichen für die Allerkleinsten setzen und auf ihre Arbeit aufmerksam machen. Das wird auch von außen sichtbar sein, denn die Kinderklinik wird ab Einbruch der Dunkelheit lila angestrahlt.
Zum Frühchentreffen lädt die Station im kommenden Jahr wieder ein. Bisher sind in diesem Jahr in Neubrandenburg knapp 80 Frühchen behandelt worden. Mila wog bei der Geburt 1660 Gramm. Dadurch stand die Entbindung in Neubrandenburg nicht in Frage. Dagegen dürfen Extremfrühchen mit einem Geburtsgewicht unter 1250 Gramm aufgrund der aktuellen Mindestmengenregelung seit Jahresbeginn hier nur noch im Notfall zu Welt kommen – fünf Mal war das in diesem Jahr bisher der Fall.
Der Bundestag hat im Oktober beschlossen, dass sich die Bundesregierung mit den Mindestmengen und möglichen Ausnahmeregelungen aufgrund einer Petition aus Neubrandenburg erneut befassen muss. Für die Ärzte und Pflegekräfte der Station besteht kein Zweifel, dass die kleinen Frühgeborenen bei ihnen bestens aufgehoben sind. Strukturell, technisch und fachlich sind alle Voraussetzungen gegeben. Gerade haben wieder drei Kinderkrankenschwestern der Station die Fachweiterbildung Neonatologische und Pädiatrische Intensivpflege und Anästhesie erfolgreich abgeschlossen.
„Ich bin froh, dass wir hierher nach Neubrandenburg konnten und nicht nach Greifswald oder noch weiter fahren mussten“, sagt Nadine Schneider. Da ihr Mann sehr unregelmäßige Arbeitszeiten hat, fährt sie jeden Morgen ins Klinikum, sobald ihre achtjährigen Zwillinge auf dem Weg zur Schule sind, und nachmittags zurück.
Mitarbeiter der Frühchenstation des DBK haben passend zum Weltfrühgeborenentag geschmückt.
Das Gesundheitsamt bietet das nächste Mal am 16. November in der Zeit von 13.30 bis 16 Uhr Impfungen gegen Grippe und Covid-19 in den Räumlichkeiten des Informationszentrums des Gesundheitsamtes (InGe) im Reitbahnweg 13, Neubrandenburg an. Der Eingang befindet sich in Nähe der Reitbahnapotheke.
Aufgrund der erwarteten hohen Nachfrage wird ein Team des Gesundheitsamtes zusätzlich am 6. Dezember 2023 zwischen 11 und 17 Uhr im Marktplatzcenter Neubrandenburg impfen. Auch hier stehen Impfstoffe gegen Grippe und Covid-19 zur Verfügung.
Boosterimpfungen werden für Personen über 60 Jahre, Menschen mit relevanten Grunderkrankungen, Bewohner in Pflegeeinrichtungen sowie für Gesundheits- und Pflegepersonal empfohlen. Die COVID 19-Auffrischungsimpfung sollte in der Regel im Abstand von zwölf Monaten zur letzten Impfung oder Erkrankung erfolgen. Für die COVID-19-Impfung muss der Impfausweis vorgelegt werden.
Aufklärung zu leisten, ist eine wichtige Aufgabe des Fördervereins Tumorzentrum Neubrandenburg e.V.. Der Verein ist deshalb Partner beim Gesundheitsforum DBK am 20. November um 17 Uhr in der Friedenskirche neben dem Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum in Neubrandenburg. Zum Thema Tumorerkrankungen des oberen Verdauungstraktes“ gibt es vier kurze Vorträge von Medizinern des DBK sowie Zeit für Fragen und Gespräche.
– „Spiegelung der Speiseröhre und des Magens – Wie und Weshalb?“, Dr. med. Christian Kirsch, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin 1 – „CT-Untersuchung bei Speiseröhren- und Magenkrebs“,Dr. med. Sascha Alexander Pietruschka, Chefarzt der Klinik für Radiologie und Neuroradiologie – „Operation bei Speiseröhren- und Magenkrebs – Richtiger Zeitpunkt? Unterschiede?“, Dr. med. Tobias Zeitz, Oberarzt der Klinik für Chirurgie – „Therapie, wenn die Operation nicht möglich ist und/oder in Ergänzung zur Operation“, PD Dr. med. Philipp Hemmati, Chefarzt der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Immunologie
Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.
Vor der Geburt eines Kindes gibt es erfahrungsgemäß viele Fragen rund um die Entbindung, die die Ärzte, Hebammen und Pflegekräfte des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums gern beantworten möchten. Die nächste planmäßige Veranstaltung in der Reihe „Sicher und geborgen“ findet am 9. November um 17 Uhr im Konferenzraum des Hauses G (Bethesda Klinik) statt. Ein Rundgang durch den Kreißsaal und über die Entbindungsstation ist vorgesehen, wenn es die aktuelle Situation erlaubt.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bei Fragen zur Veranstaltung kann man sich per E-Mail an gyn-sb@dbknb.de wenden.