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Bei der Kellerbühne FreiGespielt in Mirow setzt langsam das gewisse Kribbeln ein. Noch genau drei Wochen bis zur Premiere der Komödie „Es fährt kein Zug nach Irgendwo“ verbleiben. Am 29. November um 19.30 Uhr schlägt für die Schauspieltruppe im Bürgerbegegnungszentrum „Alte Feuerwehr“ in der Rotdornstraße die Stunde der Wahrheit. Verständlich, dass da an der Bahnsteigkante auch nach weit mehr als zwei Jahrzehnten Bestehens der FreiGespielten kollektiv ein wenig die Luft brennt. Mit verdichteten Proben wird in bewährter Weise für mehr Gelassenheit gesorgt. Und, drei Kreuze, das Bühnenbild steht!

Der Vorverkauf ist gut angelaufen, wie eine Nachfrage bei den Touristinformationen in Wesenberg und Mirow ergeben hat. Für die Premiere und auch für die erste Folgevorstellung am 7. Dezember werden die Karten langsam knapp. Hingegen ist die Nachfrage für den 28. Dezember zwischen Weihnachten und Neujahr noch verhalten. Keine Idee für ein Weihnachtsgeschenk? Bei der Kellerbühne kommen die Empfänger mit Sicherheit auf ihre Kosten.

Im Januar zieht die Nachfrage dann wieder an. Das kennen die Freizeitmimen, die schon häufig in der veranstaltungsarmen Jahreszeit die Leute scharenweise angezogen haben. Natürlich gibt es für die Fans, darunter die von weiter her, auch die Möglichkeit der telefonischen Vorbestellung: 039832 20621 (Wesenberg) und 039833 27567 (Mirow).

Kleine Geschichte am Rande: Dieser Tage haben sich Medienleute bei den FreiGespielten gemeldet, die unter dem Arbeitstitel „Auferstanden aus Ruinen“ mit aller Reichweite über das Komödien-Ensemble berichten wollten. Schließlich seien die Schauspieler doch aus einem Keller ans Licht der Öffentlichkeit und letztlich zu einer tollen Spielstätte gelangt. Ganz so war es dann ja nicht, was die Auferstehung angeht. Grüße hinüber auf die Schlossinsel, wo die Komödien-Bühne am 7. Februar 2002 im mehr als respektablen Untergrund aus der Taufe gehoben wurde.