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Prof. Dr. Slobodan Markovic, Sekretär der Serbischen Akademie der Wissenschaften und der Kunst, begrüßt Dr. Neda Donat in Novi Sad zu ihrem Vortrag.

Zu Weihnachten hat sich meine Blogfreundin Dr. Neda Donat mal wieder bei mir gemeldet. Die einen oder anderen Leser werden sich bestimmt noch an die Germanistin aus Montenegro erinnern, die die Memoiren Juttas von Mecklenburg-Strelitz übersetzt hat und auch in Neustrelitz aufgetreten ist. 2019 waren sie in Montenegro anlässlich des 120. Jubiläums der Hochzeit Juttas (Militza) mit dem montenegrinischen Kronprinzen Danilo zweisprachig erschienen, herausgegeben von der Montenegrinischen Akademie der Wissenschaften und Künste und den Museen Montenegros.

Die Veröffentlichung ist inzwischen auch in Serbien auf Interesse gestoßen. Immerhin unterhielten die Königshäuser beider Länder enge Beziehungen. Dr. Neda Donat wurde vom Deutschlehrerverband Serbiens nach Novi Sad eingeladen, einen Vortrag über das Leben und Wirken der Prinzessin Jutta von Mecklenburg-Strelitz zu halten. Dieser fand in diesem Monat in den Räumlichkeiten der Serbischen Akademie der Wissenschaften und der Kunst statt.

In den Memoiren Juttas ist eine Passage enthalten, die sie nach ihrem ersten Besuch 1904 in Belgrad verfasst hatte, wo sie „mit ziemlich großem Gefolge“ an den „sehr glänzenden Festen“ zur Krönung des Königs Peter I. von Serbien teilnahm. Petar Karodjervic war mit Juttas Mann Danilo verschwägert. „Mich freut es jedenfalls, dass man nun auch in Serbien etwas über Jutta gehört hat“, schreibt mir Neda Donat. Und uns in Mecklenburg-Strelitz freut es auch. Weihnachtsgrüße nach Montenegro an meine Blogfreundin und ein gutes neues Jahr!

https://strelitzius.com/2019/02/07/memoiren-der-strelitzer-prinzessin-jutta-liegen-in-montenegro-uebersetzt-vor/

https://strelitzius.com/2019/09/01/buch-und-ausstellung-montenegro-wurdigt-prinzessin-jutta-von-mecklenburg-strelitz-neu/

Jutta (Militza) 1904 in Belgrad mit dem serbischen König Petar I. Karadjordjevic.