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Die Junge Union Mecklenburgische Seenplatte verurteilt aufs Schärfste den erneuten Angriff auf die Karl-Marx-Statue am Schwanenteich in Neubrandenburg. „Bei diesem schändlichen Akt, bei dem der rechte Arm der Statue beschädigt und ein Hakenkreuz auf den Torso geschmiert wurde, wird einmal mehr deutlich, wie dringend erforderlich es ist, entschlossen gegen Extremismus und Vandalismus vorzugehen“ heißt es in einer Pressemitteilung.

„Nach dem erschreckenden Vorfall mit der Hakenkreuzfahne am Neubrandenburger Bahnhof zeigt sich nun erneut, dass extremistisches Gedankengut in unserer Stadt keinen Halt macht. Was kommt als nächstes? Der Diebstahl oder die Beschmierung des erst kürzlich eingeweihten Straßenschildes von Silvia Bretschneider? Solche Angriffe auf unsere demokratischen Grundwerte dürfen nicht toleriert werden“, erklärt Roman-Dieter Olbricht, Kreisvorstandsvorsitzender der Jungen Union Mecklenburgische Seenplatte.

Roman-Dieter Olbricht

Die Junge Union ist zutiefst besorgt über diese Entwicklungen und fordert sowohl den Landkreis als auch die Stadt Neubrandenburg auf, ihre Maßnahmen zur Prävention und Bekämpfung solcher Straftaten zu verstärken. „Es ist unerlässlich, dass wir klare Kante zeigen und den Rechtsstaat konsequent durchsetzen. Zusätzlich müssen die Stadt, der Kreis und das Land deutlich mehr ihren Beitrag leisten, indem sie beispielsweise die Förderung von Jugendsozialarbeit, insbesondere im Bereich der mobilen Jugendarbeit, ausbauen. Gerade die Landesregierung, insbesondere Herr Minister Pegel, sollte nicht nur Kommentare zu solchen Vorfällen abgeben, sondern endlich anfangen, die Kommunen im Kampf gegen Gewalt tatkräftig zu unterstützen. Aus heißer Luft ist noch nie etwas entstanden“, so Olbricht weiter.

Die Junge Union betont, dass Jugendkriminalität eine besondere Herausforderung darstellt und verweist auf die Polizeiliche Kriminalstatistik 2023, die verdeutlicht, wie wichtig erhöhte Aufmerksamkeit und präventive Maßnahmen sind. „Unsere Sozialarbeiter, die an der Hochschule Neubrandenburg ausgebildet werden und nach dem Studium einen beruflichen Einstieg suchen, müssen besser unterstützt werden, um bei uns präventiv tätig zu werden. Nur so können wir eine Chance darauf haben, langfristig eine Abnahme der Jugendkriminalität und des Extremismus in unserer Region zu erreichen“, erklärt die JU abschließend.