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„Eins kann uns keiner nehmen und das ist die pure Lust am Leben…“* Spürbar war dies kürzlich im Haus der Volkssolidarität in Neustrelitz in der Glambecker Straße beim beliebten Tanztee. Mitglieder und Gäste trafen sich im großen Saal, um vergnügt das Tanzbein zu schwingen. Für Stunden waren alle Sorgen und so manches Zipperlein fast verschwunden, wie mir Andrea Apmann von der Volkssolidarität Nordost schreibt.

Zwischen Kürbissen und Blättergirlanden, wurde ausgiebig getanzt, ob zusammen, auseinander oder allein. Bei mitreißender Schlagermusik, in der Brandbreite der 50ziger Jahre bis zur aktuellen Zeit, hielt es kaum jemanden auf dem Stuhl. Die wenigen Herren in der Runde haben nicht nur mit ihrer Angetrauten geschwoft, sondern auch, mit deren „Erlaubnis“, die eine und anderen Dame zu einem Tänzchen gebeten. Der DJ war sichtlich überrascht von der Lebens- und Tanzfreude aller Anwesenden und dass die Tanzfläche, gut drei Stunden lang, nie leer wurde. „Erzählen Sie es ruhig weiter, dass auch wir, in unserem Alter, genauso gern tanzen, wie die jüngeren Leute. Da nutzen wir jede Möglichkeit, die sich uns bietet“, bekam er zu hören.

An herbstlich geschmückten Tischen hatte man zuvor Platz genommen und sich bei einer guten Tasse Kaffee den selbst gebackenen Kuchen schmecken lassen. Diejenigen, die nicht mehr ganz so gut zu Fuß unterwegs sind, hatten ebenso ihr Vergnügen beim Zusehen, Zuhören sowie Mitsingen und Mitschunkeln.

„Fast wie in alten Zeiten…“, so hörte man den einen und anderen sagen, und die Vorfreude auf den nächsten Tanztee wurde kundgetan. In Zeiten wie diesen, wärmt es einem einfach das Herz, miteinander fröhlich beisammen zu sein, da waren sich die Seniorinnen und Senioren einig.

*Zeile vom Liedtext:“ Eins kann mir keiner nehmen“, Künstler: Geier Sturzflug