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Arnfried Metelka: Blick von Usadel auf die Lieps.

Der nahende Herbst ist für Geo-Interessierte im Nordosten immer eine sehr lukrative Jahreszeit. Das ist auch in diesem Jahr nicht anders. Am kommenden Sonntag, den 18. September, ist Tag des Geotops. Er steht unter dem Motto „20 Jahre Geopark Mecklenburgische Eiszeitlandschaft“. Die Eugen-Geinitz-Sicht bei Usadel, die im September 2013 eingeweiht wurde, bietet dafür einen würdigen und wegen des Parkplatzes an der B 96 auch gut erreichbaren Platz. Nach der Eröffnung um 10 Uhr gibt es eine geologische Wanderung durch die Endmoränenlandschaft um Usadel (Führung: Klaus Granitzki, ca. 2,0 h). Sie beginnt an der Storchenkoppel Usadel, wo eine Informationstafel eingeweiht wird, die der Renaturierung dieses Feuchtgebiets gewidmet ist.

Wer mit dem Rad die Eiszeitlandschaft erkunden möchte, ist zur selben Zeit zu einer geologischen Radtour eingeladen (Andreas Buddenbohm). Ausgangs- und Endpunkt ist ebenfalls die Eugen-Geinitz-Sicht, wo ein kleiner Imbiss vorbereitet werden wird. Und natürlich gibt es vor Ort Informationen und Infomaterial
rund um die Eiszeit, einen Buchbasar und die Möglichkeit der Gesteinsbestimmung.

Ebenfalls zum Tag des Geotops gibt es um 14 Uhr eine Geologische Wanderung über die Hellberge (Führung: Andreas Buddenbohm, ca. 2,0 h), auf denen der Geopark Mecklenburgische Eiszeitlandschaft vor 20 Jahren eröffnet wurde. Treffpunkt ist der Parkplatz an den Hellbergen bei Wendfeld. Vom Gotsmann-Stein auf der Höhe der
Hellberge bietet sich ein einzigartiger Blick über das Tollensebecken bis nach Neubrandenburg.

www.geoverein-nb.de