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Am gestrigen Freitag gegen 14.45 Uhr erhielt die Einsatzleitstelle des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte die Mitteilung, dass es in einem munitionsbelasteten Waldstück nahe des Bürgerseeweges in Neustrelitz zu einem Brand gekommen sei (Strelitzius berichtete). Durch Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Neustrelitz und des Polizeihauptreviers Neustrelitz konnte der Brand ausfindig gemacht werden. Zur Lokalisierung und Gefahrenbewertung kam unter anderem der Polizeihubschrauber des Landes Mecklenburg-Vorpommern zum Einsatz. Zudem befanden sich ein Einsatzzug des DRK und der Munitionsbergungsdienst vor Ort.

Die in der Nähe befindliche JVA Neustrelitz wurde informiert und bereitete inzwischen in Abstimmung mit der Polizei alle notwendigen Maßnahmen für eine eventuell notwendige Evakuierung vor. Bis in die Abendstunden hinein, befanden und befinden sich gegenwärtig 120 Kameraden aus insgesamt 17 Wehren des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte unermüdlich im Einsatz. Ihnen ist es inzwischen gelungen eine weitere Ausbreitung des mittlerweile auf vier Hektar ausgedehnten Waldbrandes zu unterbinden. Ein Übergreifen des Feuers auf das Gelände der JVA konnte bis dato ebenfalls unterbunden werden. Aus Sicht des Amtswehrführers besteht gegenwärtig keine Gefahr für die Einrichtung. Eine Evakuierung hat entsprechend bis dato nicht stattgefunden.

Zwischenzeitlich wurde am Nachmittag durch die Entnahme von Wasser aus Löschhydranten die Wasserversorgung der Stadt beeinträchtigt. Dies konnte zunächst behoben werden, indem die Feuerwehr stattdessen Löschwasser aus umliegenden Seen entnahm. Im Laufe des Nachmittags wurde der Leitungsdruck durch die Stadtwerke Neustrelitz erhöht, wodurch die Wasserversorgung auch bei umfangreicher Entnahme von Löschwasser aus Hydranten, nicht mehr beeinträchtig werden sollte. Die Löscharbeiten dauern gegenwärtig noch an.