Schlagwörter

, , , ,

Am gestrigen Freitagmittag erhielt die Wasserschutzpolizeiinspektion Waren die Information, dass sich ein gechartertes Hausboot in einer dramatischen Situation befindet. Vier deutsche Hobbykapitäne befanden sich auf der Müritz, als plötzlich der Außenbordmotor ausfiel und ein Wassereinbruch festgestellt wurde. In der Folge trieb das Hausboot witterungsbedingt und manövrierunfähig in Richtung Zähner Lank. Das Boot drohte zu sinken.

Die Rettungskette wurde sofort ausgelöst. Es kamen drei Boote der Wasserschutzpolizei Waren, der DRK-Wasserrettung sowie der Feuerwehr Röbel zum Einsatz. Die DRK-Rettungskräfte verbrachten die vierköpfige Bootsbesatzung wohlbehalten und unverletzt nach Röbel.

Die Bergung des verunfallten und auf Grund festliegenden Hausbootes kann infolge der äußeren Bedingungen erst am kommenden Montag erfolgen. Da geringe Mengen an Betriebsstoffen in das Gewässer gelangten, wurde durch die Wassergefahrengruppe bis zur Bergung eine Ölsperre ausgebracht.

Die Ermittlungen zum Unfallgeschehen dauern derzeit noch an und werden durch die Wasserschutzpolizeiinspektion Waren geführt. Es wurde eine Sportbootunfallaufnahme durchgeführt und eine Strafanzeige hinsichtlich einer möglichen Gewässerverunreinigung aufgenommen.