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Joachim Lautenschläger (links) und Thomas Hartung, Vorstandsmitglied der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz, im Gespräch. Foto: Carola Biermann

Malerei und Grafik stellt Joachim Lautenschläger in der Galerie der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz aus.  Die Exposition umfasst 18 Arbeiten. Vor allem Häuserlandschaften und Darstellungen aus dem Zirkusmilieu sind in der Ausstellung zu sehen. Besonders mit letzteren setzt er sich seit Jahren auseinander.

„Neben dem realistischen Bezug sind diese Arbeiten aber auch gleichzeitig Sinnbilder für das menschliche Sein“, so der Künstler. „Die Motive finden mich. Mitunter sind es Erinnerungen an lang zurückliegende Dinge, die einen gewissen Reifeprozess absolviert haben. Irgendwann passt es. Dann ist die Form dazu da.“ Das gelte auch für die Häuserlandschaften. Sie seien keine Fiktionen, sondern gingen auf konkrete Eindrücke und Studien zurück. Hier interessieren Joachim Lautenschläger vor allem die kubistischen Strukturen und Durchblicke, die den Raum erobern.

Der Künstler wurde 1944 in Zwickau geboren und studierte von 1965 bis 1970 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. „In die bildende Kunst Mecklenburg-Vorpommerns hat Joachim Lautenschläger einen eigenen unverwechselbaren Klang eingebracht, der von vielen gehört und bewundert wird“, schrieb Dr. Raimund Hoffmann 2004 anlässlich einer Werkschau zum 60. Geburtstag des Künstlers, der seit einigen Jahren in Neustrelitz lebt und arbeitet.

In der Galerie der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse in Neustrelitz, Strelitzer Straße 27, kann man den Arbeiten von Joachim Lautenschläger noch bis zum 2. April begegnen. Anlässlich seines 75. Geburtstages sind weitere Werkschauen ab 18. Mai in Zachow und ab 9. Juni im Kulturquartier in Neustrelitz zu sehen.