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Mehr als 25 Teilnehmer einer queeren Zukunftswerkstatt haben in Neubrandenburg Ideen zusammengetragen, wie die Zukunft für Lesben, Schwule, Bi- und Intersexuelle sowie Trans* und queere Menschen in der Viertorestadt gemeinsam gestaltet werden kann. Dabei ging es neben Freizeitaspekten auch darum, öffentlich sichtbarer zu werden und politisch Stellung zu beziehen.

Unter den Teilnehmern auch Silvio Witt (links) und Christian Arnold. Fotos: Thomas Haberecht

Konkret diskutiert wurde dabei unter anderem ein Christopher Street Day für 2019. „Wir wollen das gemeinsam anpacken, um auch die freundschaftlichen Bindungen zwischen Neubrandenburg und Neustrelitz auszubauen“, kündigte Christian Arnold vom CSD Neustrelitz an. Oberbürgermeister Silvio Witt betonte, „ein geschlossenes Auftreten der Community ist wichtig, um sich stärker in die Stadtgemeinschaft einbringen zu können“.

Betont wurde auch die hohe Bedeutung der Vernetzung mit anderen Institutionen und Personen. Iris Röhner von der Pressestelle der Handwerkskammer sagte dazu: „Das ist für uns ein wichtiges Thema. Es ist durchaus vorstellar, konkrete Projekte zu unterstützen.“ Die Zukunftswerkstatt wurde durch die Partnerschaft für Demokratie Neubrandenburg finanziert. Eine ausführliche Dokumentation über Ablauf und Ergebnisse ist online verfügbar: https://queernb.wordpress.com/zukunftswerkstatt/

Am Freitag, den 30. November, werden diese und weitere Ideen in einer Projektwerkstatt weiterbearbeitet. Dazu sind alle Interessierten eingeladen, die Vielfalt Neubrandenburgs mitzugestalten. Die Veranstaltung wird von 16 bis 19 Uhr im Rathaus stattfinden.