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Foto: Alena Maidel/NPA Müritz

In der zurückliegenden Woche haben wieder Soldaten vom Fliegerhorst Trollenhagen, etliche nicht zum ersten Mal, freiwillig im Müritz-Nationalpark gearbeitet. In diesem Jahr halfen die Kameraden bei der Erneuerung des Zauns rund um die Steinmühle und errichteten die Balustrade an der Zufahrtsstraße zum Jugendwaldheim neu. Außerdem bauten sie ein Holzxylophon auf dem Außengelände der Steinmühle auf. Das Besondere: die langjährige und für alle Seiten gewinnbringende Patenschaftsvereinbarung zwischen Nationalparkamt und Bundeswehr besteht seit nunmehr 25 Jahren und wird auch nächstes Jahr weiter fortgeführt.

„Dass die Bundeswehr uns bei diesen körperlich so schweren Arbeiten im Nationalpark hilft, ist ein großer Gewinn für uns und unverzichtbar“, so Ralf Pauli (Leiter des Reviers Serrahn im Nationalparkamt Müritz), der die Einsatzarbeiten betreut. Im Gegenzug zur praktischen Hilfe der Bundeswehr unterstützten die Mitarbeiter(innen) des Nationalparks die Weiterbildung der Soldaten durch zahlreiche naturkundliche Führungen in den letzten Jahren wie z. B. in das UNESCO-Welterbe Buchenwälder.

Seit 1993 konnten viele gemeinsame Projekte realisiert werden. In den ersten zehn Jahren wurden vor allem Moore renaturiert. Später halfen die Soldaten bei der Ausschilderung des UNESCO-Weltnaturerbes „Alte Buchenwälder“, dem Neubau eines Holzsteges am Grünower See, der Reparatur einer baufälligen Holzbrücke am Jugendwaldheim und der Instandhaltung des kulturhistorisch wertvollen, ehemaligen Einsprungs und der Wildschleuse am Grünower Stern. Auch alte Apfelsorten pflanzten die Kameraden in die Streuobstwiesen um das Jugendwaldheim.

Ulrike Schade: NPA/Müritz