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Der Sommer ist ja offenbar so schnell nicht klein zu kriegen, also bleibt es auch in der Strelitzius-Küche jahreszeitlich bedingt leicht. Da haben die Chinesen was erfunden. Lachs mit Ananas geht auch bei 30 Grad im Schatten, wie wir am vergangenen Wochenende feststellen durften. Und unsere Wok-Pfanne hat sich auch gefreut, mal wieder an die Kochfront zu dürfen.

Ein Glas Babymaiskolben abgießen und die Kölbchen halbieren. Fünf Schalotten in Ringe schneiden. Eine grüne und eine rote Paprika in mundgerechte Streifen schneiden. Schalotten, Mais und Paprika im Wok in zwei Esslöffeln Olivenöl fünf Minuten anbraten, emsig das Rührholz einsetzen. Unterdessen 500 Gramm Wildlachsfilet in schmale Streifen schneiden und in einer Schüssel mit edelsüßem Paprikapulver bestäuben. Ordentlich durchmischen.

Jetzt den Lachs gemeinsam mit 250 Gramm Dosenananas in Stücken, gut abgetropft, in die Pfanne geben. Weiterbraten, vorsichtig das Rührholz einsetzen, damit der Fisch nicht beschädigt wird. Nach etwa vier Minuten noch 150 Gramm frische Sprossen, gibt es fast immer bei Kaufland, einstreuen und gut durchmischen.

Dann habe ich noch zwei Esslöffel Ketchup, drei Esslöffel Sojasauce und drei Esslöffel Reiswein (ersatzweise geht auch trockener Sherry) – beides sollte man in einer gut sortierten Küche einfach haben, wird ja nicht schlecht  – sowie einen Teelöffel Stärke zusammengerührt. Die Mixtur in den Wok geben, dickt das Essen in kürzester Zeit an.

Wer braucht, nimmt etwas Reis dazu, wir haben bei der Hitze auf eine Beilage verzichtet, sieht man mal von einem gut gekühlten Weißwein ab. Wèikǒu hǎo, also guten Appetit!