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Ernst August von der Wense

Finanzminister Mathias Brodkorb (SPD) hat die ihm von Stadtpräsident Christoph Poland (CDU und den Neustrelitzer Stadtvertretern von CDU, Linken, Grünen, FDP und PuLS gesetzte Frist gewahrt (Strelitzius berichtete) und zwei Aktenordner zu den Schlosskeller-Planungen des Landes nach Neustrelitz geschickt.

Wie mir der Bauausschussvorsitzende Ernst August von der Wense auf Anfrage bestätigte, sei er diesbezüglich von Bürgermeister Andreas Grund informiert worden. Bei dem Material handele es sich sowohl um Planungsunterlagen als auch um die beantworteten Fragen der Neustrelitzer. „Inhaltlich kann ich noch nichts zu dem Material sagen“, so von der Wense, der auch die Verhandlungen in Schwerin für die Neustrelitzer geführt hatte.

Die Unterlagen sollen jetzt für die Fraktionen im Rathaus einsehbar sein, diese können auch beauftragte Experten zur Prüfung autorisieren. Zur Veröffentlichung sollen die Akten auf Wunsch Brodkorbs aber nicht gelangen. „Wir freuen uns jedenfalls, dass wir uns jetzt fundiert auf die Fortführung der Gespräche vorbereiten können“, so der Abgeordnete und Rechtsanwalt.

Eigentlich sollte im Mai die nächste Runde stattfinden, diesmal in Neustrelitz. Da die vereinbarte Überlassung der Unterlagen zur Einsicht aber erst auf Intervention der Neustrelitzer tatsächlich zustande gekommen ist, wird sich die Fortsetzung des Gedankenaustausches jetzt wahrscheinlich verzögern. Der Baustopp bleibt einstweilen bestehen.