Schlagwörter

, ,

Eine vom DRK-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern eingesetzte unabhängige Prüfgesellschaft sieht im DRK Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte keine Verstöße gegen Recht und Gesetz sowie die Satzungen des Deutschen Roten Kreuzes. Das geht aus einer Pressemitteilung vom heutigen Tag hervor. Vier Wochen hatte die Trinavis Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (Kiel) anonyme Vorwürfe wegen Vetternwirtschaft gegen haupt- und ehrenamtliche Funktionsträger im DRK Mecklenburgische Seenplatte geprüft. Sie waren Anfang Januar 2018 verschiedenen Medien in Mecklenburg-Vorpommern zugespielt worden (Strelitzius berichtete).

Der DRK Landesverband Mecklenburg-Vorpommern hatte die anonymen Vorwürfe umgehend aufgegriffen und einen unabhängigen Wirtschaftsprüfer beauftragt, die Situation im DRK Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte zu untersuchen. Die Prüfer haben bei ihren Untersuchungen umfangreiches Material gesichtet und keine Anhaltspunkte oder Belege für die Stichhaltigkeit der an die Medien weitergeleiteten Kritikpunkte gefunden.

Über die Ergebnisse der Prüfung hat der DRK Landesverband Mecklenburg-Vorpommern das Sozialministerium und den Sozialausschuss des Landtages Mecklenburg-Vorpommern unterrichtet. Der Landesverband nimmt die aktuelle Diskussion zum Anlass, das vorhandene Regelwerk zu überprüfen und weiter zu verbessern. So werden ganz konkret ein landesweit einheitliches Risikomanagementsystem und ein Compliance Managementsystem etabliert.