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Die zahlreichen Basketballfreunde erlebten am Samstag Nachmittag in der Strelitzhalle einen regelrechten sportlichen Krimi. Wie erwartet, entwickelte sich die U18-Begegnung der beiden Vorjahresfinalisten zu einem offenen Schlagabtausch auf höchstem Niveau. Am Ende setzten sich jedoch die Carolinum Baskets vom WSV Neustrelitz gegen den Titelverteidiger EBC Rostock 97:91 durch.

EBC Trainer Nicolai Coputerco hatte sein Team vor der Begegnung nochmals ordentlich aufgestockt. Mit Toni Spiegel, Nicolas Buchholz, Toni Nickel und Theo Brackmann brachte der gebürtige Moldawier gleich vier Spieler mit nach Neustrelitz, welche normalerweise eher in der Regionaliga der Herren zum Einsatz kommen. Insgesamt acht ehemalige Jugendbasketball-Bundesligaspieler bildeten den Kern des Rostocker Aufgebotes. „Ein unglaubliches Feuerwerk, das die Rostocker an unserer Dreipunktlinie abgefeuert haben. Achtzehn Treffer ergeben 54 Punkte jenseits der 6,75 Meterlinie“ zeigte sich Neustrelitz Trainer beeindruckt von der Treffsicherheit der Gäste.

Rostock versuchte sich zu Beginn der Partie schnell abzusetzen. Bis zum Ende des ersten Viertels egalisierten die Carolinum Baskets einen 7-Punkte-Rückstand und glichen in der 11. Minute wieder zum 22:22 aus. Drei Minuten vor der Halbzeit führten die Hausherren sogar 40:34. Allerdings sorgten fünf erfolgreiche Dreipunktversuche für eine 50:54 Halbzeitführung der Gäste.

Anton Schmidt wird zum Topscorer der Partie

Diese bauten die Titelverteidiger nach der Pause zu einer 8-Punkte-Führung aus. Die Baskets kämpften sich erneut bis zum Ende des dritten Durchgangs heran (71:73) und glichen im letzten Spielabschnitt erneut aus. „Wir haben unsere Zone sehr gut verteidigt, aber Rostock hörte einfach nicht auf von außen zu treffen.“ so WSV-Trainer Guido Heinrich.

Fünf Minuten vor dem Schlusspfiff liefen die Neustrelitzer erneut einer 8-Punkte-Führung der Gäste hinterher (80:88). Hannes Kröger sorgte knapp 90 Sekunden vor dem Ende für den 91:91 Ausgleich. Ben Nauenburg landete den vorentscheidenden Dreier. Am Ende war es Anton Schmidt, der noch einmal drei wichtige Freiwürfe traf und mit 34 Punkten zum Topscorer der Partie avancierte.