Schlagwörter

,

Pascal Eggert traf zwei Mal für die Neustrelitzer. Fotos: TSG

Auswärtssiiiig!!! Mit 4:1 (2:0) schlagen unsere Regionalligisten der TSG Neustrelitz den FSV Luckenwalde und klettern auf den vorletzten Tabellenplatz. Es ist sicherlich zu früh, von einer Wende zu sprechen. Aber es ist ein Anfang, welcher der Mannschaft von Achim Hollerieth jede Menge Kraft geben sollte für die nächsten Aufgaben im Punktspielbetrieb. Ein Sechs-Punkte-Sieg, der da heute eingefahren wurde.

Für die Tore der Residenzstädter sorgten George Kelbel (16.), Pascal Patrick Eggert (44., 55.) und Fabio Abbruzzese (70.). In der 77. Minute kamen die Platzherren noch zum Ehrentreffer per Elfmeter. Verständlicher Jubel nach Abpfiff bei den Spielern, Trainern und mitgereisten Anhängern der TSG.

Auch George Kelbel wurde für seinen Einsatz belohnt.

„Das war die richtige Antwort auf die Schmach am vergangenen Spieltag gegen Union Fürstenwalde“, freute sich TSG-Sprecher Stephan Neubauer im Strelitzius-Interview. „Und dabei haben wir noch etliche Chancen ausgelassen. Allein in den zwanzig Minuten nach dem 1:0 hatten wir vier Hochkaräter. Aber es wäre sicherlich zu vermessen, die nun auch noch einzufordern“, so Neubauer.

Fabio Abbruzzese sorgte für den vierten Treffer der Partie.

Das Team habe strukturiert, konzentriert und mannschaftlich geschlossen gespielt. „Die heutige Vorstellung lässt für die Zukunft noch mehr erhoffen, die Vorwärtsentwicklung ist zweifellos zu sehen. Wir haben an unsere Jungs geglaubt und zumindest heute sind die Lügen gestraft, die an ihnen gezweifelt haben“, betonte der Vereinssprecher. Natürlich sei es nur eine Momentaufnahme, aber es sei „ein mit Leidenschaft erspielter Erfolg zur rechten Zeit“ gewesen.

Am Sonntag, den 29. Oktober, kann die TSG vor heimischer Kulisse unter Beweis stellen, dass der heutige Triumph keine Eintagsfliege war. Im Parkstadion gastiert mit Wacker Nordhausen eine Elf aus der Spitzengruppe der Regionalliga Nordost. Da ist Qualität erneut gefragt. Immerhin werden die Residenzstadtkicker jetzt noch mehr an sich glauben. Und Glaube versetzt manchmal Berge.