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Volker Piekarski. Foto: TSG

Volker Piekarski. Foto: TSG

Da ging dann doch nichts. Die Regionalligisten der TSG Neustrelitz sind gegen den FC Neugersdorf in der Oberlausitz mit 0:4 (0:2) sang- und klanglos untergegangen. Bereits in der 5. Minute fingen sich die Neustrelitzer wieder einmal den frühen Führungstreffer ein. Und ewig grüßt das Murmeltier, um mal den Filmtitel zu bemühen. Das ist schon wie in einer Zeitschleife. In der 28. Minute lagen die TSG-Mannen 0:2 hinten.

Wer nun hoffte, dass die Residenzstadtkicker eventuell das Spiel noch drehen können, war drei Minuten nach dem Wechsel von seinen Illusionen befreit, als es erneut im Gehäuse der Gäste klingelte. Und in der 65. Minute machten die Oberlausitzer mit dem 4:0 endgültig den Sack zu, was nicht heißen soll, dass nicht bis zum Schluss weitere Treffer für die Neugersdorfer möglich waren. Für die Torgefährlichkeit der Neustrelitzer muss man ein neues Wort erfinden und von drei „Fastchancen“ über die gesamte Spielzeit schreiben.

Cotrainer Piekarski: „Wir sind sehr frustriert“ 

Ich habe unmittelbar nach Abpfiff mit einem völlig deprimierten, aber auch schonungslosen Volker Piekarski telefoniert, der an der Seite von Andreas Kavelmann das Team derzeit coacht. „Unsere Mannschaft ist nicht regionalligatauglich, die Niederlage hätte noch höher ausfallen können und ist mehr als verdient. Hier hat eine Jugendmannschaft gegen ein Herrenteam gespielt, wir sind nur hinterhergelaufen. Anspruch und Wirklichkeit passen einfach nicht zusammen. Unsere Hoffnungen haben uns getrogen, da fehlen Basics, alle Versuche von uns Trainern schlagen fehl. Es mangelt einfach an Potenzial und Lernfähigkeit bei etlichen Spielern.“ Gleichwohl gebe das Trainergespann nicht auf, so Volker Piekarski, „aber viele Möglichkeiten haben wir nicht mehr. Wir sind sehr frustriert.“

Am kommenden Sonntag um 13.30 Uhr ist Lok Leipzig zu Gast im Neustrelitzer Parkstadion. Ich gehe als unverbesserlicher Optimist davon aus, dass unsere Elf alles daran setzen wird, wenigstens wie gegen Wacker Nordhausen ein Achtungszeichen zu setzen.