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kuerbistopfMit einem Kürbis-Zucchini-Topf habe ich heute die mir von der Holden auferlegten Kürbis-Wochen in meiner Küche beendet. Zugegeben, ich habe nicht eben darunter gelitten, aber nun ist es genug und man kann sich auf den kommenden Herbst freuen. Auch und gerade beim Essen gilt, dass alles seine Zeit hat.

Ich habe vier Knoblauchzehen fein gehackt und mit 600 Gramm Rinderhack in Olivenöl unter permanentem Rühren in einem großen Topf angebraten. Dazu kamen 100 Gramm Schinkenwürfel (nicht die ganz mageren). Vorher habe ich noch zwei Zwiebeln fein gehackt, eine rote und eine gelbe Paprikaschote gewürfelt und eine Chilischote klein geschnitten. Wer es scharf liebt, nimmt die Chili-Kerne mit. Das Ganze auch in den Topf und acht Minuten weiterbraten.

Tiefer Griff ins Gewürzregal sorgt für Geschmacksexplosion

kuerbistopf2Eine Dose weiße Bohnen und eine Dose Kidney-Bohnen folgen und dürfen mitschwitzen. Dann habe ich drei Esslöffel Tomatenmark eingerührt, der Clou sind zwei Esslöffel Honig, hinzu kommen ein halber Liter Tomatensaft und 400 Gramm Kürbisfleisch-Würfel, bei uns wie immer von der Sorte Hokkaido. Der tiefe Griff ins gut sortierte Gewürzregal bringt Salz, Pfeffer, Paprika, Curry, Worcestersauce, Zitronensaft und Tabasco ins Geschäft und sorgt für eine regelrechte Geschmacksexplosion. Wieder acht Minuten garen, Deckel auf den Topf. Eventuell Tomatensaft nachgießen.

Finale: 200 bis 300 Gramm entkernte Zucchini je nach Größe des Teils und zwei bis drei Fleischtomaten würfeln und zum Fleisch geben. Noch einmal acht Minuten mittlere Hitze im geschlossenen Topf. Mit Basilikum und Kirschtomatenhälften dekorieren. Wir waren begeistert und wünschen guten Hunger!