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Ich gehöre ja eher zu den Typen, die einen Appelkriebsch lieber kilometerweit durch die Gegend kutschieren und ihn dann geordnet entsorgen, als dass sie ihn aus dem Autofenster werfen. Biomüll hin, Biomüll her. Andere Zeitgenossen scheinen da nicht so befindlich zu sein. Denen ist es auch egal, wenn man direkt hinter ihnen fährt. Da gibt es bei Protesthupen höchstens noch den Stinkefinger.

Unglaublich, was unsere Straßenwärter dieser Tage beim Frühjahrsputz an den Asphalträndern so alles einsammeln. Ruck, zuck ist da so ein Müllsack voll, wie ich heute an der B 96 zwischen Neustrelitz und Neubrandenburg gesehen habe, und auch ein zweiter, und ein dritter…

Nun könnten ja ganz dreiste Zeitgenossen behaupten, dass sie ihre Brötchentüten, Burgerverpackungen, Papiertaschentücher, Kaffeebecher, Flaschen, Zigarettenschachteln nebst Kippen, Wegwerfwindeln (ganz falscher Begriff in diesem Fall!), Keksschachteln und ich weiß nicht was noch alles nur in den Graben schmeißen, damit die Leute vom Straßendienst nicht arbeitslos werden. Ohne große Recherche sei an dieser Stelle angemerkt, dass die Kollegen auch so genug zu tun haben und keine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme brauchen. Das ist so sicher wie die Tatsache, dass der nächste Abfallbehälter bestimmt kommt. Und bis dahin sollte selbst in Kleinwagen genug Platz zur Zwischenlagerung sein.