Ralf Milbredt, Stefanie Reinhold, Dariusz Mazur, Maciej Makselon, Malgorzata Kuszmar, Martin Henze und Gaby Lange (von links).
Zum letzten Termin des Jahres reiste der Neustrelitzer Verein StädteBANDE e.V. zu einem Arbeitstreffen in die polnische Partnerstadt Szczecinek. Vier Mitglieder des Vereins nahmen an der Fahrt teil, darunter der Vorstandsvorsitzende Ralf Milbredt sowie die Finanzchefin Stefanie Reinhold, die zugleich für die sportlichen Projekte des Vereins verantwortlich ist.
Vorstandsmitglied Felix Arenhövel bei letzten Planungen für das Jahr 2025 im Büro des StädteBANDE e.V.
Nachdem der Neustrelitzer StädteBANDE e.V. beim Jahresempfang des Vereins Mitte November bereits eine positive Bilanz für das fast abgelaufene Jahr 2025 gezogen hatte (Strelitzius berichtete), wurden am gestrigen Freitag nun abschließend noch zwei wichtige Termine vor den Feiertagen besprochen.
Der StädteBANDE e.V. hat am gestrigen Freitag in sein Büro in der Ernst-Moritz-Arndt Straße in Neustrelitz zum traditionellen Jahresrückblick eingeladen. Zahlreiche Gäste, Förderer und Unterstützer des Vereins folgten der Einladung des Vereins – unter ihnen Vertreter der Stadtwerke Neustrelitz GmbH, der Neustrelitzer Wohnungsgesellschaft mbH und der Raiffeisenbank Mecklenburger Seenplatte eG.
Empfang im Rathaus, ohne die polnische Delegation, die später angereist war, durch Bürgermeister Andreas Grund (hinten Mitte) und Stadtpräsident Max Odebrecht (links daneben).
Mit einem vielfältigen und hochkarätig besetzten Programm hat die Stadt Neustrelitz gemeinsam mit Gästen aus ihren Partnerstädten 35 Jahre Deutsche Einheit gefeiert. Delegationen aus Rovaniemi (Finnland), Szczecinek (Polen) und Schwäbisch Hall (Deutschland) waren angereist, um gemeinsam mit den Neustrelitzerinnen und Neustrelitzern dieses besondere Jubiläum zu begehen.
Neben den internationalen Gästen waren auch die Stabs- und Fernmeldekompanie der Panzergrenadierbrigade 41 sowie der Verein StädteBANDE e.V. vertreten, der seit vielen Jahren die städtepartnerschaftliche Arbeit in Neustrelitz aktiv unterstützt.
Ein ereignisreiches Wochenende verbrachten 14 Tänzerinnen des Tanzhauses der Deutschen Tanzkompanie unter der Leitung von Lenka Liebling sowie fünf Mitglieder des Neustrelitzer Vereins StädteBANDE e.V. in der Partnerstadt Schwäbisch Hall. Von Freitag bis Sonntag waren sie zu Gast beim dortigen Freundschaftstag und präsentierten Neustrelitz als lebendige und offene Partnerstadt.
„Ich begrüße Sie herzlich im Namen aller Neustrelitzerinnen und Neustrelitzer“, sagte Ralf Milbredt, Vorsitzender des Vereins StädteBANDE e.V., bei der offiziellen Eröffnung. Das Tanzhaus, seit vielen Jahren Partner des Vereins, nahm bereits zum dritten Mal an der Veranstaltung teil und trug erneut maßgeblich zur kulturellen Vielfalt des Wochenendes bei.
Höhepunkt auf dem Haller Marktplatz
Am Sonntag verwandelte sich der historische Marktplatz in das Herzstück des Freundschaftstages. Unter dem Motto „die kleinste Metropole der Welt“ bot sich den Gästen eine bunte Mischung aus Begegnungen, kulinarischen Genüssen und Darbietungen unterschiedlicher Vereine. Von arabischen und kroatischen bis hin zu indischen Spezialitäten reichte das kulinarische Angebot.
Oberbürgermeister Daniel Bullinger ließ es sich nicht nehmen, die Neustrelitzer Freunde persönlich zu begrüßen, bevor um 11.30 Uhr das Stadtorchester die Bühne eröffnete. Danach gehörte die Aufmerksamkeit 45 Minuten lang den Tänzerinnen des Tanzhauses. Sie begeisterten das Publikum und wurden mit großem Applaus gefeiert. Thailändische Tänze bis hin zur türkischen Folklore rundeten das Programm ab.
Im Anschluss nutzten die Neustrelitzer die Gelegenheit, die Stände zu besuchen – darunter auch den Informationsstand des StädteBANDE e.V., an dem viele interessierte Gäste mehr über die Städtepartnerschaft erfuhren. Um 17 Uhr trat die Delegation schließlich die Heimreise an, bereichert von vielen Eindrücken und Begegnungen.
Abwechslungsreiches Programm schon am Samstag
Doch nicht nur der Sonntag hatte viel zu bieten. Bereits am Samstag wartete ein dichtes Programm auf die Gäste: Stadtführung, Besuch der Ballettschule Uhlmann, ein Rundgang durch die Kunsthalle Würth sowie das Hällisch-Fränkische Museum gaben vielfältige Einblicke in die Kultur und Geschichte Schwäbisch Halls. Ein gemeinsames Abendessen in einer Pizzeria sowie die Teilnahme am Empfang zum 60-jährigen Jubiläum des Goethe-Instituts rundeten den Tag ab.
Fazit: Eine Reise, die sich lohnte
Ob Tanz, Kultur oder Begegnungen: Das Wochenende zeigte erneut, wie wertvoll die Arbeit des StädteBANDE e.V. für die Pflege der städtepartnerschaftlichen Beziehungen ist. Gemeinsam mit dem Tanzhaus der Deutschen Tanzkompanie gelang es, Neustrelitz lebendig zu repräsentieren und die Bande zu Schwäbisch Hall weiter zu stärken.
Es hat großen Spaß gemacht, Neues zu erleben und Freundschaften zu vertiefen, lautete das einhellige Fazit der Teilnehmenden. Trotz der weiten Anreise war sich die Gruppe einig: Diese Reise hat sich wieder einmal mehr als gelohnt.
TangoShowdanceAuch „Schwanensee“ hatte das Tanzhaus im Programm.
Dirty Dancing
Amari Diaz und Mathilde Reinicke
Friederike Schmidt
Felix Arenhövel und Charlotte Meißner moderierten.
Hannah Ludwig
Lenka Liebling, Leiterin des Tanzhauses der Deutschen Tanzkompanie, Cornelia Bächle, Bürgerbeauftragte für Städtepartnerschaften der Stadt Schwäbisch Hall, und StädteBANDE-Mitglied Felix Arenhövel (von links).Das Stadtorchester von Schwäbisch Hall.Die Vereinsmitglieder im Hällisch-Fränkischen Museum.Oberbürgermeister Daniel Bullinger bei seiner Ansprache im Goethe-Institut.Daniel Bullinger (links) und Ralf Milbredt (Dritter von links) mit den Mitgliedern des StädteBANDE e.V.Martin Henze, Andreas Steglich, Felix Arenhövel und Yvonne Melinkat (von links)am Infostand des VereinsDaniel Bullinger im Gespräch mit Yvonne Melinkat.
Der Neustrelitzer Fanfarenzug im Zentrum von Szczecinek.
Ein Wochenende voller Musik, Tanz und gelebter Städtepartnerschaft: Von Freitag bis Sonntag reiste eine bunt gemischte Delegation aus Neustrelitz in die polnische Partnerstadt Szczecinek, um am renommierten Art Piknik Festival teilzunehmen. Der vollbesetzte Bus des Unternehmens Strelitzer Bustouristik brachte unter anderem den Neustrelitzer Fanfarenzug, das Tanzhaus der Deutschen Tanzkompanie sowie die Musikgruppe „Papillon“ sicher zum Ziel.
Im Hof des Kunsthauses: Busfahrer Wieslaw Klusarczyk, Ralf Milbredt, Beata Pszczola-Brynska, stellvertretende Bürgermeisterin von Szczecinek, Daniela Preuß, stellvertretende Neustrelitzer Stadtpräsidentin, Malgorzata Kuszmar, Beauftragte des Bürgermeisters von Szczecinek für Kontakte mit der Stadt Neustrelitz, Patrick Scholz, Neustrelitzer Stadtvertreter und Mitglied des StädteBANDE e.V., sowie Krzysztof Zawada, Stadtrat der Stadt Szczecinek (von links).
Anlässlich der Fête de la Musique hat eine Delegation aus der polnischen Partnerstadt Szczecinek Neustrelitz besucht. Die Gäste aus dem Nachbarland wurden bei ihrem Aufenthalt in der Residenzstadt von Mitgliedern des StädteBANDE e.V. begleitet. Gemeinsam wurde unter anderem der Auftritt der polnischen Band Fizyka Plynów im Hof des Kunsthauses erlebt.
Der Verein wiederum wird in diesem Jahr noch zwei Mal Szcecinek besuchen: im Juli zum dortigen Musikfestival und im Dezember zum Weihnachtsmarkt. Das teilte der Vereinsvorsitzende Ralf Milbredt mit.
Vom 7. bis 12. April wurde die deutsch-französische Freundschaft auf besondere Weise mit Leben gefüllt: Zwölf Tänzerinnen des Tanzhauses der Deutschen Tanzkompanie reisten gemeinsam mit ihrer Leiterin Lenka Liebling und fünf Mitgliedern des Neustrelitzer Vereins StädteBANDE e.V. zum Gegenbesuch in die südfranzösische Stadt L’Isle-sur-la-Sorgue. Bereits im Jahr 2024 war eine französische Delegation in Neustrelitz zu Gast – nun folgte die herzliche Einladung zum Austausch in der Provence.
Vorfreude im Tanzhaus Neustrelitz. Foto: Ralf Milbredt
Nach dem erfolgreichen Besuch französischer Jugendlicher in Neustrelitz im vergangenen Jahr steht nun der Gegenbesuch an: Vom 7. bis 12. April reist eine Delegation aus Mecklenburg-Vorpommern in die südfranzösische Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Mit der Bahn geht es in rund 13 Stunden nach L’Isle-sur-la-Sorgue, einer malerischen Kleinstadt mit 20.000 Einwohnern nahe Avignon. Besonders beeindruckend dürfte dabei die Fahrt im französischen Hochgeschwindigkeitszug TGV auf der Strecke von Mannheim nach Avignon sein.
Der Vorstand des Neustrelitzer Vereins StädteBANDE hat am gestrigen Freitag Mitglieder, Partner, Sponsoren und Unterstützer des Vereins in sein Büro in die Ernst-Moritz-Arndt Straße 43 eingeladen, um das dreijährige Vereins-Jubiläum zu feiern und um auf Erreichtes zurückzuschauen. Auch im Jahr 2024 setzte der StädteBANDE e.V. seine erfolgreiche Arbeit in der Städtepartnerschaftspflege fort. Besonders hervorzuheben sind die weiteren Entwicklungen der Beziehungen zu Schwäbisch Hall (Deutschland), L‘Isle-sur-la-Sorgue (Frankreich) und Szczecinek (Polen).