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Gesundheitspolitik, Glawe, Kappich, Klinikum, Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg

Im Rahmen seiner Informationstour durch die Krankenhäuser in MV besuchte heute Harry Glawe (im Bild rechts), Mitglied der CDU-Landtagsfraktion, das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum Neubrandenburg. Im Gespräch mit der Geschäftsführerin Gudrun Kappich sowie dem Ärztlichen Direktor Prof. Dr. Jens-Peter Keil wurde die aktuelle Situation aufgezeigt.
„Das Nichthandeln der Politik bringt angesichts der anhaltenden Kostensteigerungen auch starke Krankenhausstandorte und Maximalversorger wie Neubrandenburg in eine schwierige Lage. Als größtes Krankenhaus im Nordosten Mecklenburg-Vorpommerns droht uns deshalb erstmals auch ein Defizit. Das Gesundheitswesen ist wohl die einzige Branche, die einen höheren Aufwand nicht durch Preisanpassungen kompensieren kann“, betonte die Geschäftsführerin Gudrun Kappich. Zudem habe sich der erforderliche akute Investitionsbedarf am Klinikum auf mittlerweile 50
Millionen Euro aufgestaut, ohne dass ein Förder- und Baubeginn abzusehen ist. So seien dringend der Neubau einer Zentralen Notaufnahme, die Erweiterung der Psychiatrie und die Aufstockung des Parkdecks notwendig.