Am kommenden Sonnabend, 15. November, findet das Achtelfinal-Spiel des Fußball-Landespokals in Penzlin statt. Auf dem Rasenplatz empfängt der Penzliner SV die Mannschaft von Hansa Rostock. Anpfiff ist um 13 Uhr. Die Partie ist ausverkauft.
Auf der Strecke zwischen Berlin und Neustrelitz, hier der Bahnsteig in Oranienburg, ging zeitweilig nichts mehr.
Satte vier Stunden und 40 Minuten hat einer meiner Korrespondenten heute gebraucht, um mit dem Regionalexpress der Deutschen Bahn von Berlin nach Neustrelitz zu kommen. Wobei das Unternehmen ausnahmsweise keine Schuld an der rekordverdächtigen Verspätung trifft. Nach übereinstimmenden Medienberichten haben Vermummte auf freier Strecke zwischen Löwenberg und Gransee einen Sonderzug mit hunderten Rot-Weiss-Essen-Fans zum Halten gebracht und angegriffen. Der Zug war unterwegs zum Drittliga-Spiel in Rostock gegen Hansa. Dadurch kam der Verkehr auf der Strecke vorübergehend zum Erliegen. Ob es sich bei den Chaoten um Hansa-Hooligans handelt, ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Bislang gibt es keine Bestätigung der Polizei.
Nach der Pokaltragödie für die TSG Neustrelitz am vergangenen Sonnabend im heimischen Parkstadion (Strelitzius berichtete) gegen Hansa Rostock hat TSG TV in bewährter Form die Spielzusammenfassung und den Mitschnitt der Pressekonferenz geliefert. An dieser Stelle noch einmal ein dickes Kompliment an die Residenzstadtkicker für ihren aufopferungsvollen Kampf, der letztlich durch den Unparteiischen in der 120. Minute brachial beendet wurde.
Leider kann ich, aus welchen Gründen auch immer, im Gegensatz zur Pressekonferenz zur Spielzusammenfassung kein Vorschaubild anbieten. Also einfach auf nachfolgenden Link klicken, der sich partout nicht einbetten lässt.
120 Minuten lang hat die TSG Neustrelitz ihren Kasten gegen Hansa Rostock sauber halten können.
Die Oberligisten der TSG Neustrelitz waren ganz nahe an der Sensation dran. In der dritten Runde des Landespokals hielten sie sich heute Nachmittag 120 Minuten lang die Option offen, als Sieger gegen den Drittligisten vom Platz zu gehen. Dann meinte Schiedsrichter Lukas Eichenberg ein Zupfen am Trikot eines Rostockers mit einem Strafstoß ahnden zu müssen. Den verwandelte Jonas Michel Dirkner mit einem satten Schuss in den Dreiangel, keine Chance für den wieder großartig haltenden Paul Benjamin Krause im Kasten der Residenzstadtkicker. Das Pfeifkonzert von den Rängen, knapp 4000 Zuschauer waren ins Neustrelitzer Parkstadion gekommen, begleitete Eichenberg bis in die Kabine.
Die Neustrelitzer hatten den favorisierten Hanseaten eine wahre Abwehrschlacht geliefert, auch wenn den Gastgebern gegen den Favoriten die spielerischen Mittel fehlten, zu ernsthaften eigenen Torchancen zu kommen. Zur Halbzeit war Manuel Härtel für Nick Höfer eingewechselt worden, der auch den einen oder anderen Ausflug Richtung Gegners Tor unternahm, aber seine Zugkraft reichte allein nicht aus. Dafür stand die TSG hinten bravourös, sämtliche Spieler brachten sich aufopferungsvoll ein, und wurde es doch brenzlig, zeigte Krause, was er drauf hat. Bei den Rostockern machte sich zunehmend Verzweiflung ob der Erfolgslosigkeit breit. Der Hansa-Anhang verlieh seiner Enttäuschung über die alles andere als überzeugende Kogge mit Böllern Ausdruck. Kurz musste das Spiel deshalb auch unterbrochen werden.
Kapitän Röth: Bis zum Umfallen gekämpft
Am Ende grenzenlose Enttäuschung bei den Strelitzer Jungs, auch die eine oder andere Träne floss. Nachvollziehbar, dass sie sich so denkbar kurz vor dem Erreichen des Elfmeterschießens betrogen fühlten. „Einfach nur danke an die Mannschaft und an die Fans, die uns getragen haben“, sagte mir Kapitän Nils Röth nach dem Spiel. „Die Jungs haben bis zum Umfallen gekämpft. Ich hätte mir ein bisschen mehr Fingerspitzengefühl vom Schiedsrichter gewünscht. Als unterklassige Mannschaft hätten wir es verdient ins Elfmeterschießen zu kommen. Es ist unfassbar schade, dass es so ausgegangen ist. Ich bin aber einfach nur stolz auf unsere heutige Leistung.“
CoachThomas Franke konnte stolz auf seine Jungs sein.
„Unser Team hat alles gegeben, alles reingehauen, was wollte man mehr gegen einen Drittligisten erwarten. Beeindruckend! Und am Ende entscheidet eine Person und macht die ganze Leistung der Jungs kaputt“, kommentierte Coach Thomas Franke sauer die Partie im Gespräch mit mir. „Das tut mir im Herzen weh. Ich bin sehr, sehr froh, Trainer dieser Truppe sein zu dürfen.“
„Die Mannschaft hat 120 Minuten lang unglaubliche Disziplin, Leidenschaft und Mentalität gezeigt. Ein solches Spiel noch zu verlieren, ist mehr als traurig“, so Lothar Hamann, Sportlicher Leiter der TSG Neustrelitz, gegenüber Strelitzius. „Wir werden jetzt das Positive für uns herausziehen, immerhin haben wir gegen einen Drittligisten großartig gespielt.“
Präsident fassungslos
Das letzte Wort heute hat bei mir im Blog TSG-Präsident Nico Manke: „Ich bin fassungslos. Eine solche Schiedsrichterentscheidung geht gar nicht, das habe ich auch noch nicht erlebt. Das ist sehr bitter, so etwas macht man nicht. Ich kann nur hoffen, dass unsere Jungs nicht lange geknickt sind und den Schwung von heute mit hinüber in den Liga-Alltag nehmen. Wenn sie die mannschaftliche Geschlossenheit von heute am kommenden Wochenende in Rathenow auf den Platz bringen, ist mir nicht bange.“
Am nächsten Sonnabend gastiert die TSG Neustrelitz (11.) bei Optik Rathenow (12.). Und am 27. Oktober kommt die Eintracht aus Mahlsdorf (7.) ins Neustrelitzer Parkstadion.
Der schicksalhafte Elfmeter, von Jonas Michel Dirkner getreten: Die Ecke zumindest hat Paul Benjamin Krause geahnt.Paul Benjamin Krause einmal mehr in Hochform. Fels in der Brandung: TSG-Kapitän Nils Röth.Tom Kliefoth (links) und Torben Gäbel nehmen Felix Ruschke von Hansa in die Zange.Manuel Härtel kam zur Halbzeit und setzte auch nach vorn Akzente.Miese Stimmung bei den Fans von Hansa Rostock. Die hatten mit Sicherheit mehr erwartet.Knapp 4000 Zuschauer waren ins Neustrelitzer Parkstadion gekommen.
Im Neustrelitzer Parkstadion werden morgen mehr als 3000 Zuschauer erwartet.
Die Fußball-Oberligisten der TSG Neustrelitz stehen in den Startlöchern. In der dritten Runde des Landespokals kommt am morgigen Sonnabend Drittligist Hansa Rostock ins Parkstadion der Residenzstadt, und natürlich wollen sich die Schützlinge von Coach Thomas Franke gegen die höherklassig spielenden Kogge-Kicker bestmöglich verkaufen. Anstoß ist um 14 Uhr, weitere Hinweise siehe unten.
Thomas Franke hofft, dass seine Jungs den Matchplan umsetzen können.
„Das wird für uns natürlich ein ganz schwerer Gang“, hat mir Thomas Franke eben gesagt. „Wir müssen an uns glauben, in unser Spiel kommen, den Matchplan umsetzen und die wenigen Tormöglichkeiten, die sich uns bieten werden, auch nutzen. Wir freuen uns auf ein schönes Spiel.“ Natürlich setzen die Strelitzer Jungs auch auf lautstarke Unterstützung von den Rängen. Rund 3500 Tickets sind nach mir vorliegenden Angaben bereits verkauft.
Das Tor der Neustrelitzer wird Paul Krause hüten. „Er war ohnehin für das Pokalspiel gesetzt, hat sich aber durch seine Leistung im jüngsten Punktspiel gegen Dynamo Schwerin noch einmal ausdrücklich empfohlen“, so der Trainer. Nach seiner Sperre zurück ins Team kehrt Manuel Härtel, auch Gabriel Ziegler ist spielberechtigt. Hinter dem Namen von Luca Müller stand heute Mittag noch ein Fragezeichen, Thomas Franke hofft, dass auch Müller die Freigabe für das Pokalspiel erhält. Toi, toi, toi für unsere Mannschaft, man sieht sich morgen im Stadion oder liest sich zeitnah nach Abpfiff hier im Blog.
Beim morgigen Landespokalspiel zwischen der TSG Neustrelitz und dem FC Hansa Rostock (Anstoß 14 Uhr) werden im Parkstadion die Tageskassen am Haupteingang und beim Block G (Gästefans) geöffnet sein. Der Einlass beginnt ab 12:30 Uhr. Bedenken Sie, dass genug Zeit für die Anreise und den Einlass eingeplant werden muss.
Die TSG Neustrelitz hat heute ihre Angaben zum Kartenvorverkauf für das Pokalspiel am 12. Oktober im Parkstadion der Residenzstadt gegen Hansa Rostock korrigiert. Noch seien die Tickets nicht bei allen Vorverkaufsstellen eingetroffen, hieß es überraschend.
Als neuer Starttermin ist jetzt der kommende Mittwoch angegeben worden. Erste Karten waren bereits am gestrigen Sonntag beim Heimspiel der Neustrelitzer Kicker gegen den TuS Makkabi Berlin an die Fans gebracht worden.
In der dritten Runde des MV-Landespokals im Fußball empfangen die Oberligisten der TSG Neustrelitz den Drittligisten Hansa Rostock im heimischen Parkstadion. Das hat die Auslosung gestern Abend in der Hansestadt ergeben. Spieltermin ist der 12. Oktober. Titelverteidiger und Regionalligist Greifswalder FC reist zum Oberligisten FC Anker Wismar
Bitte von Grün-Weiss Ahrensfelde
Unterdessen hat die TSG Neustrelitz vor ihrem Auswärtsspiel am kommenden Sonnabend, 14. September, um 15 Uhr, gegen den SV SV 1908 Grün-Weiss Ahrensfelde eine Bitte der Gastgeber erreicht. „Wir möchten euch darüber informieren, dass es auf unserer Anlage nur begrenzt Parkmöglichkeiten geben wird. Daher möchten wir eure Anhänger bitten, vorzugsweise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Nicht unweit der Jahnsportstätte befinden sich der S-Bahnhof Ahrensfelde sowie die Bushaltestelle „Am Gehrensee“ (BUS 197). Ab hier befindet sie unsere Anlage maximal zehn Minuten zu Fuß entfernt. Für Autofahrer möchten wir euch bitten in der Ulmenallee Richtung Friedhof zu parken. Eine alternative gute größere Parkmöglichkeit gibt es gegenüber auf dem öffentlichen Parkplatz vom S- Bahnhof Ahrensfelde.“ Unten dazu eine Skizze.
Rund 400 Zuschauer haben am Mittwochabend im Parkstadion der Residenzstadt die Partie der TSG Neustrelitz gegen Hansa Rostocks durch Profis verstärktes Perspektivteam (2:4, Strelitzius berichtete) verfolgt. Das waren weniger Fans, als erhofft.
Denen, die gekommen waren, wurde ein kurzweiliges Spiel geboten. Mein Medienpartner Klaus-Detlef Bachmann hat die wichtigsten Szenen daraus zusammengeschnitten.