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Schlagwort-Archiv: Behinderte

Ministerin outet sich als Gärtnerin und Tomatenfan

23 Dienstag Aug. 2016

Posted by Strelitzius in Politik

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Schlagwörter

Behinderte, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Parteien, Soziales, Wahlen

Brunhilde Dittrich stellt Planungen des Rehazentrums vor: von links Thomas Ely von den Neustrelitzer Werkstätten des Rehazentrums, Andreas Butzki und Birgit Hesse. Foto: Rehazentrum

Brunhilde Dittrich stellt Planungen des Rehazentrums vor: von links Thomas Ely von den Werkstätten, Andreas Butzki und Birgit Hesse. Foto: Rehazentrum

Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Birgit Hesse ist begeisterte Hobbygärtnerin und Tomatenliebhaberin. Die SPD-Politikerin hat sich am Montag bei einem Besuch der vom Rehazentrum betriebenen Schlossgärtnerei Neustrelitz geoutet und kam aus dem Fachsimpeln mit Gärtnermeister Sven Leibnitz nicht heraus. Vor Ort ließ sich der Gast aus der Landeshauptstadt die Pläne für das neue Sozialgebäude der Gärtnerei erläutern.

Zuvor hatte es einen Rundgang durch den Sitz des Rehazentrums in Tannenhof gegeben. Bei den Werkstätten hatte es der Besucherin der Kreativbereich besonders angetan. Brunhilde Dittrich, Geschäftsführerin des Rehazentrums, machte mit weiteren Projekten bekannt. So sollen im Behinderten-Wohnheim Neustrelitz durch Anbau die bestehenden Doppelzimmer in Einzelzimmer verwandelt werden. Die Ministerin folgte einer Einladung des SPD-Landtagsabgeordneten Andreas Butzki.

Rehazentrum baut Gärtnerei aus und will seine Kita retten

13 Dienstag Okt. 2015

Posted by Strelitzius in Soziales

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Schlagwörter

Behinderte, Kinder, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Soziales

Bürgermeister Andreas Grund gratuliert Geschäftsführerin brunhilde Dittrich standesgemäß mit der Stadtblume, einer Strelitzie.

Bürgermeister Andreas Grund gratuliert Geschäftsführerin Brunhilde Dittrich standesgemäß mit der Stadtblume, einer Strelitzie.

Das Rehabilitationszentrum Neustrelitz will im kommenden Jahr in seiner Schlossgärtnerei ein Sozialgebäude sowie zwei Gewächshäuser bauen. Darüber informierte Geschäftsführerin Brunhilde Dittrich bei einer Festveranstaltung dieser Tage in der Residenzstadt anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Vereins.

„Die größte Herausforderung aber wird sein, unsere Kita zu erhalten. Dort werden wir die Hilfe der Stadt, des Landkreises und der Politik benötigen, allein ist dieses Vorhaben nicht zu bewältigen.“ An dem neuen Haus des Kindergartens in der Schwentnerstraße waren gravierende bauliche und planerische Mängel aufgetreten, sodass es geräumt werden musste. Die voraussichtlichen Sanierungskosten belaufen sich auf rund eine Million Euro, ist unlängst von Gutachtern errechnet worden. Inzwischen sind erste Spenden beim Rehazentrum eingegangen.

Brunhilde Dittrich bei ihrer Ansprache. Zur Festveranstaltung war an die Tiergartengaststätte ein Zeltanbau gesetzt worden.

Brunhilde Dittrich bei ihrer Ansprache. An die Tiergartengaststätte war ein Zeltanbau gesetzt worden.

Brunhilde Dittrich stellte in ihrer Rede in der Tiergartengaststätte heraus, dass in den vergangenen 25 Jahren „viel Gutes getan und vielen Menschen geholfen werden konnte. Wir sind für Menschen mit und ohne Handicap da.“ Die Geschäftsführerin zitierte ihren Lieblingsspruch von Ex-Bundespräsident Richard von Weizsäcker: „Nicht behindert zu sein ist wahrlich kein Verdienst, sondern ein Geschenk, dass jedem von uns jederzeit genommen werden kann.“ Im Rehazentrum Neustrelitz betreuen
123 Mitarbeiter, Azubis und Praktikanten rund
500 Erwachsene und Kinder. Über die Hälfte der Mitarbeiter arbeiten nach Angaben der Chefin 15 Jahre und länger im Verein.

Unter den zahlreichen Gästen der Jubiläumsfeier auch Stadtpräsident Christoph Poland (CDU), Bürgermeister Andreas Grund und die SPD-Bundestagsabgeordnete Jeannine Pflugradt. Grund bezeichnete die Entwicklung des Rehazentrums als eine „Erfolgsgeschichte“. Es habe sich „Partner ins Boot geholt, ordentlich Fahrt aufgenommen, Kurs gehalten und unerschrocken immer wieder neue Projekte angegangen“. Das vergangene Vierteljahrhundert sei für den Verein harte Arbeit gewesen, die sich gelohnt habe. Bürgermeister und Stadtpräsident signalisierten die Unterstützung der Kommune bei der Rettung des Kita-Gebäudes. In dieser Woche finden dazu die ersten Gespräche statt.

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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