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Bürgermeister Andreas Grund gratuliert Geschäftsführerin brunhilde Dittrich standesgemäß mit der Stadtblume, einer Strelitzie.

Bürgermeister Andreas Grund gratuliert Geschäftsführerin Brunhilde Dittrich standesgemäß mit der Stadtblume, einer Strelitzie.

Das Rehabilitationszentrum Neustrelitz will im kommenden Jahr in seiner Schlossgärtnerei ein Sozialgebäude sowie zwei Gewächshäuser bauen. Darüber informierte Geschäftsführerin Brunhilde Dittrich bei einer Festveranstaltung dieser Tage in der Residenzstadt anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Vereins.

„Die größte Herausforderung aber wird sein, unsere Kita zu erhalten. Dort werden wir die Hilfe der Stadt, des Landkreises und der Politik benötigen, allein ist dieses Vorhaben nicht zu bewältigen.“ An dem neuen Haus des Kindergartens in der Schwentnerstraße waren gravierende bauliche und planerische Mängel aufgetreten, sodass es geräumt werden musste. Die voraussichtlichen Sanierungskosten belaufen sich auf rund eine Million Euro, ist unlängst von Gutachtern errechnet worden. Inzwischen sind erste Spenden beim Rehazentrum eingegangen.

Brunhilde Dittrich bei ihrer Ansprache. Zur Festveranstaltung war an die Tiergartengaststätte ein Zeltanbau gesetzt worden.

Brunhilde Dittrich bei ihrer Ansprache. An die Tiergartengaststätte war ein Zeltanbau gesetzt worden.

Brunhilde Dittrich stellte in ihrer Rede in der Tiergartengaststätte heraus, dass in den vergangenen 25 Jahren „viel Gutes getan und vielen Menschen geholfen werden konnte. Wir sind für Menschen mit und ohne Handicap da.“ Die Geschäftsführerin zitierte ihren Lieblingsspruch von Ex-Bundespräsident Richard von Weizsäcker: „Nicht behindert zu sein ist wahrlich kein Verdienst, sondern ein Geschenk, dass jedem von uns jederzeit genommen werden kann.“ Im Rehazentrum Neustrelitz betreuen
123 Mitarbeiter, Azubis und Praktikanten rund
500 Erwachsene und Kinder. Über die Hälfte der Mitarbeiter arbeiten nach Angaben der Chefin 15 Jahre und länger im Verein.

Unter den zahlreichen Gästen der Jubiläumsfeier auch Stadtpräsident Christoph Poland (CDU), Bürgermeister Andreas Grund und die SPD-Bundestagsabgeordnete Jeannine Pflugradt. Grund bezeichnete die Entwicklung des Rehazentrums als eine „Erfolgsgeschichte“. Es habe sich „Partner ins Boot geholt, ordentlich Fahrt aufgenommen, Kurs gehalten und unerschrocken immer wieder neue Projekte angegangen“. Das vergangene Vierteljahrhundert sei für den Verein harte Arbeit gewesen, die sich gelohnt habe. Bürgermeister und Stadtpräsident signalisierten die Unterstützung der Kommune bei der Rettung des Kita-Gebäudes. In dieser Woche finden dazu die ersten Gespräche statt.