Sieger Steffen Harmuth, flankiert vom Zweiten Michael Roeder und der Dritten Nadja Harendt. Fotos: Axel Hirsch
In der Wesenberger Sporthalle hat am gestrigen Sonnabend die 1. Offene Wesenberger Stadtmeisterschaft im Tischtennis stattgefunden. Platz 1 ging an Steffen Harmuth, die Ehre der Wesenberger verteidigte Michael Roeder auf Rang 2 und den dritten Platz belegte Nadja Harendt.
Nils Röth erzielt per Kopf das 1:0 für die TSG Neustrelitz, rechts Marius Schreiber.
Unsere Fußball-Oberligisten der TSG Neustrelitz sind nach einer großartigen Leistung im Viertelfinale des Landespokals gegen die Regionalligisten des Greifswalder FC mit 1:3 (0:0) nach Verlängerung ausgeschieden. TSG-Kapitän Nils Röth hatte in der 105. Minute kurz nach seiner ungewöhnlichen Einwechslung in die Offensive, bis dahin trug Justus Guth die Kapitänsbinde, die Platzherren im Parkstadion vor rund 850 Zuschauern prompt per Kopf in Führung gebracht.
Aus dem Greifswalder Fanblock Rufe wie „Das darf doch wohl nicht wahr sein“ und „Jetzt reißt euch mal zusammen“ an die Adresse der eigenen Mannschaft. Könnte gewirkt haben… Der Jubel der TSG-Anhänger war kaum verhallt, da glichen die Regionalligisten nach dem letzten Seitenwechsel in der 108. Minute durch Grace Honore Bokake Bolufe aus. Jean Luca Beck (110.) und David Vogt (119.) sorgten für den Endstand.
Auf ihren Torjäger Manuel Härtel (links), hier mit Kevin Akogo, muss die TSG Neustrelitz im Viertelfinale verzichten.
Im Viertelfinale des Fußball-Landespokals empfangen die Oberligisten der TSG Neustrelitz morgen um 14 Uhr im heimischen Parkstadion den Greifswalder FC aus der Regionalliga. Die Gastgeber brennen seit Wochen auf diese Begegnung und wollen natürlich vor hoffentlich vielen Zuschauern für eine Überraschung gegen die favorisierten Gäste sorgen. „Es wird allerdings brutal schwer, gegen die Greifswalder das Halbfinale zu erreichen, die eine sehr hohe spielerische Qualität haben“, sagte mir TSG-Coach Thomas Franke eben bei der Vorbesprechung.
Am kommenden Samstag, den 28. März, erwartet Sport- und Eventbegeisterte in Neustrelitz ein besonderes Highlight: Das erste Schwarzlicht-Volleyballturnier der Stadt. In der Strelitzhalle Neustrelitz gehen ab 19 Uhr die Lichter aus, um das Spielfeld in leuchtende Neonfarben zu tauchen.
Von der ärgerlichen 0:3-Niederlage unserer gastgebenden Neustrelitzer PSV-Volleyballer einmal abgesehen (Strelitzius berichtete), hat die Strelitzhalle gestern Abend zum Ausklang der 2. Bundesliga Nord ihrem Zweitnamen als Volleyball-Tempel wieder alle Ehre gemacht. Besucherrekord für diese Saison und eine großartige Stimmung im Parkett und auf den Rängen. Es war ja nicht so, dass es nicht spannend zugegangen ist.
Keeper Elias Höftmann, hier mit dem Sportlichen Leiter der TSG Neustrelitz Oliver Bornemann, hat heute mit einer Glanzparade das Remis gegen die Rostocker gerettet.
Mit einem unbefriedigenden 0:0 kehren die Fußball-Oberligisten der TSG Neustrelitz vom Auswärtsspiel bei Hansa Rostock II zurück. Da hätte am Ende ein ganz anderes Ergebnis stehen müssen, zumal die Neustrelitzer ab der 39. Minute nach einer Roten Karte gegen die Kogge mit einem Mann mehr auf dem Platz waren. Eklatante Probleme in der Chancenverwertung, und dann noch zehn Minuten vor Schluss ein von Remmy Kruse gegen die Latte geballerter Foulelfmeter. Die Rostocker hatten kurz darauf die einzige Möglichkeit eines Tores in diesem einseitigen Spiel, und die TSG kann sich bei Schlussmann Elias Höftmann bedanken, der den blitzschnellen Hansa-Durchbruch mit einer tollen Parade beendete und wenigstens den einen Punkt rettete.
Johannes Mönnich (links vorn) wird den Neustrelitzern sehr fehlen.
Den Volleyballern des PSV Neustrelitz in der 2. Bundesliga Nord ist es zum Saisonabschluss vor heimischem Publikum in der Strelitzhalle nicht gelungen, nach einer sehr durchwachsenen Saison wenigstens noch für einen versöhnlichen Schlusspunkt zu sorgen. Sie unterlagen den zuvor punktgleichen Nachbarn aus Lindow-Gransee klar mit 0:3 (21:25, 23:25, 21:25). Zum Ausklang findet sich unser Team damit auf Rang 10 der Tabelle wieder, dahinter nur noch die beiden Absteiger.
Sicherlich, der PSV Neustrelitz hat die Spielklasse gehalten, aber der Anspruch an die Bundesliga-Volleyballer aus der Residenzstadt ist nun mal ein anderer: oben mitspielen, wie gehabt. Da ist dringender Handlungsbedarf, soviel dürfte vor der kommende Saison 2026/27 klar sein. Unbedingt zu berichten: 673 Zuschauer erlebten das Spiel, das ist Saisonrekord. Die Gäste waren mit eigenem Fanblock vertreten und am Ende natürlich die Besucher mit allem Grund zum Jubel. Insgesamt eine tolle Stimmung in der Strelitzhalle, spannend war es ja im Auf und Ab, beste Werbung für den Volleyballsport
Johannes Mönnich bestreitet sein letztes Spiel für die Neustrelitzer.
Zum Abschluss der Spielzeit wartet auf den PSV Neustrelitz in der 2. Volleyball-Bundesliga Nord noch einmal ein besonderes Duell. Am Samstagabend trifft das Team in der heimischen Strelitzhalle auf den SV Lindow-Gransee. Anwurf ist um 18.30 Uhr. Die Derby-Orte liegen nur rund 30 Kilometer auseinander, viele Spieler kennen sich, und auch auf den Rängen ist mit viel Unterstützung beider Seiten zu rechnen.
Am Mittwoch, den 8. April, führt die TSG Neustrelitz ihre diesjährige Mitgliederversammlung durch. Die Veranstaltung findet in der Vereinsgaststätte in der Pappelallee 17 in 17235 Neustrelitz statt. Beginn ist um 18 Uhr. In diesem Jahr wählen die Vereinsmitglieder das neue Präsidium für die nächsten drei Jahre.
Der Kreissportbund Mecklenburgische Seenplatte (KSB MSE) ist weiter gewachsen und hat aktuell 41.468 Mitglieder. Damit bleibt der Kreissportbund der größte Dachverband der Region. Die Anzahl der Mitgliedsvereine ist auf 307 gestiegen. „Einzig der Rückgang der Mitgliedszahlen im Altersbereich der bis 6-Jährigen bereitet mir Sorge, auch, weil er vor allem das Stadtgebiet der Sportstadt Neubrandenburg betrifft“, so Vorsitzender Steven Giermann heute in Neubrandenburg gegenüber der Presse.