„Arbeitswelten im Umbruch“ – unter diesem Titel steht der zweite Neubrandenburger Pflegetag, für den sich bereits fast 300 Interessierte angemeldet haben. Er findet am Freitag, 31. Mai, von 10 bis 16 Uhr, im HKB und auf dem Neubrandenburger Marktplatz statt. Die Teilnehmer, die in verschiedenen Einrichtungen in der Pflege arbeiten bzw. sich in der Ausbildung befinden, erwartet ein umfangreiches Programm. In den Vorträgen und Workshops geht es unter anderem um flexible Arbeitszeitmodelle, Entspannungs- und Fitnessmöglichkeiten für Pflegende, aber auch fachliche Themen aus dem Bereich der Pflege. Der Markt der Möglichkeiten auf dem Marktplatz, auf dem sich verschiedene Einrichtungen vorstellen und zum Teil Aktionen anbieten, steht allen Interessierten offen.
Der Neubrandenburger Pflegetag wird zum zweiten Mal gemeinsam von verschiedenen Pflegeeinrichtungen und -diensten, Bildungsträgern, Verbänden und dem Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum organisiert. Einige Plätze sind noch frei, Kurzentschlossene können sich unter www.bonhoefferstory.de/pflegetag oder unter Telefon 0395 775-2014 anmelden.
Anlässlich des Diversity Tages am kommenden Dienstag, 28. Mai, sind alle herzlich eingeladen zur Tanzaktion und Sprachcafé ab 16 Uhr ins Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz zu kommen. Nach den gelungenen Premieren im März gibt es nun eine Neuauflage der beiden Aktionen. Tanzgruppen aus Neustrelitz treten im Garten des Kulturquartiers auf und laden zum Mittanzen und Bewegen ein.
Für das Sprachcafé liegen Etiketten und Stifte im Kulturcafé im Erdgeschoss bereit. Hier können Besucher selbstorganisiert mit anderen ins Gespräch kommen und Ihre Sprachkenntnisse erproben und erweitern.
Der Pflegestützpunkt Neubrandenburg als neutrale Pflege- und Sozialberatungsstelle des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte und der Pflege- und Krankenkassen M-V zieht am 22. Mai von der Woldegker Straße 6 in das Rathaus Neubrandenburg, Friedrich-Engels-Ring 53 (Erdgeschoss).
Die telefonische Erreichbarkeit unter 0395 57087 5751 bzw. -5725 ist bis einschließlich 21. Mai und ab dem 23. Mai gewährleistet. Am 22. Mai ist der Pflegestützpunkt Neubrandenburg wegen des Umzuges telefonisch nicht erreichbar.
Der erste Sprechtag im Rathaus in den Räumen 0.26 – 0.28 findet am 28. Mai statt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dann von 8 bis 12 Uhr sowie von 13 Uhr bis 17 Uhr persönlich erreichbar. Wegen der Seniorenmesse am 23. Mai ist eine persönliche Beratung an diesem Tag jedoch nicht möglich.
Am morgigen Freitag, den 17. Mai, werden auf dem Marktplatz in Neubrandenburg von 16 bis 19 Uhr ein Regenbogenstand und eine Kundgebung zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (IDAHOBIT) stattfinden. Die Veranstaltung wird vom Verein queerNB e.V. organisiert und soll ein klares Zeichen gegen Diskriminierung und Ausgrenzung sexueller und geschlechtlicher Minderheiten setzen.
Um 17 Uhr startet die Kundgebung mit einem kurzen Redebeitrag, gefolgt von einer besonderen Aktion: Gemeinsam mit allen Anwesenden soll eine lebendige Regenbogenflagge dargestellt werden. Dazu sind die Neubrandenburger:innen aufgerufen, sich auf den sechs Stufen des HKB zu versammeln. Auf jeder Stufe werden rote, orangene, gelbe, grüne, blaue oder violette Blätter verteilt, um so eine eindrucksvolle Regenbogenflagge zu erzeugen.
Die Organisatoren laden alle Mitglieder der Gemeinschaft sowie Unterstützer:innen und Interessierte ein, an der Kundgebung teilzunehmen und ein starkes Zeichen der Solidarität zu setzen. QueerNB-Vorstandsmitglied Nils Berghof: „Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für eine Welt, in der alle Menschen frei sind, authentisch zu sein und ohne Angst vor Diskriminierung leben können.“
Der „Sternwanderer“ ist beim DRK Mecklenburgische Seenplatte in Dienst gestellt worden. Dabei handelt es sich um einen speziell ausgestatteten Krankentransportwagen, der schwerstkranken Menschen einen letzten persönlichen Wunsch erfüllt. Ob ein Ausflug ans Meer oder ein Besuch in der geliebten Heimatstadt – der „Sternwanderer“ bringt die Fahrgäste an ihre Sehnsuchtsorte und schenkt ihnen am Ende ihres Lebens noch ein Stück Freude und Erfüllung. Begleitet werden die Reisen dabei von qualifiziertem Fachpersonal, das sich ehrenamtlich engagiert. Mit an Bord ist ein „Wellness-Erste-Hilfe-Koffer“ mit einem Handmassagegerät, Duftgeräten und einem Sternenhimmel, sowie Decken und Kissen, die für eine angenehme Wohlfühlatmosphäre sorgen.
Jede Fahrt ist etwas ganz Besonderes, und deshalb werden die rührenden Momente und bewegenden Geschichten in einem Buch festgehalten. Das Gemeinschaftsprojekt des DRK Kreisverbandes Mecklenburgische Seenplatte e.V. und des DRK Rettungsdienstes Mecklenburgische Seenplatte gGmbH wird ehrenamtlich getragen und durch Spenden finanziert. Die Reise mit dem „Sternwanderer“ soll für alle Fahrgäste kostenfrei sein und bleiben. Dank großzügiger Spenden konnten bereits die ersten Wunschfahrten unternommen werden, wodurch schwerstkranken Menschen noch einmal ein Lächeln ins Gesicht gezaubert wurde.
Bild vom Start im vergangenen Jahr. Foto: Polizei Neubrandenburg
Laufen, Gehen, Walken – oder sogar ein Bundeswehr-Marsch mit Gepäck: Beim Office Charity Run am morgigen Mittwoch im Neubrandenburger Kulturpark ist für jedes Fitnesslevel etwas dabei. Mitmachen können alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Behörden mit Sitz in Neubrandenburg. Und da kommen einige zusammen. „Mit über 1000 Anmeldungen aus 24 Behörden haben sich in diesem Jahr so viele wie noch nie bereit erklärt, für den guten Zweck zu laufen. Auch seitens der Landespolizei freuen wir uns über jede Anmeldung“, erklärte Polizeipräsident Thomas Dabel vorab.
Beginn des Laufs ist um 13.30 Uhr im Neubrandenburger Kulturpark. Für jeden Kilometer, der gelaufen, gewalkt, gegangen oder marschiert wird, spendet die Sparkasse Neubrandenburg-Demmin einen Euro für gemeinnützige Vereine oder Projekte. Die Streckenlängen variieren zwischen fünf und zehn Kilometern. Beim Gepäck-Marsch sind 15-Kilo-Rucksäcke zu tragen. Der Office Charity Run (OCR) entstand aus einer Initiative des Polizeipräsidiums Neubrandenburg im Jahr 2015. Damals noch als Neujahrslauf mit 27 Teilnehmern im ersten Jahr, entwickelte sich der Behördenlauf, der nun seit 2022 unter dem Titel Office Charity Run veranstaltet wird, zu einem sportlichen und gemeinnützigem Erfolg.
Am 8. Juni ab 14.00 Uhr startet in Neustrelitz der siebente Christopher Streeet Day (CSD) unserer Region unter dem Motto „DU hast die Wahl!“. „Nicht ohne Grund genau einen Tag vor der Kommunal- und Europawahl“, so die Einlader vom Verein Queer-Strelitz. „Wir erwarten wieder hunderte Menschen aus Neustrelitz und der Region, die gemeinsam mit uns für eine offenere Gesellschaft, für mehr Toleranz und gleiche Rechte für queere Menschen demonstrieren wollen.“
Eingeladen wird zur Demonstration durch die Innenstadt mit anschließendem CSD-Fest auf dem Hof des Kunsthauses. Wer sich am Demonstrationszug oder mit einem Stand auf der Anschluss-Veranstaltung beteiligen möchte, sendet bitte das ausgefüllte Anmeldeformular bis zum 31. Mai an die Mailadresse info@queerstrelitz.de zurück. „Auch, wenn Sie ausschließlich die einzigartige, weltoffene und bunte Atmosphäre dieses gesellschaftlichen Anlasses genießen möchten, sind Sie herzlich eingeladen“, heißt es vom Verein. Eine Liste der auftretenden Künstler*innen und DJs wird im Mai bekanntgegeben.
Von links Peter Lundershausen (Vorsitzender des Seniorenbeirates), Mitglieder des Vorstands des Seniorenbeirates, Christian Jenewsky (Generationenkoordinator der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg).
Mit einer standesgemäßen Jubiläumsfeier im Haus der Kultur und Bildung hat der Seniorenbeirat Neubrandenburg heute sein 30-jähriges Bestehen gefeiert. Zu den über 60 Gästen zählten neben Oberbürgermeister Silvio Witt und Vertreterinnen und Vertretern aus Stadtpolitik, Wirtschaft, Kultur und Sport auch viele Netzwerkepartner, Vereine und Verbände der Vier-Tore-Stadt. Nicht zuletzt überbrachten Seniorenbeiräte aus Stralsund, Greifswald, Ludwigslust, Ueckermünde und sogar Neubrandenburgs Partnerstadt Flensburg herzliche Glückwünsche.
Vor der Übergabe der Ehrenurkunde des Oberbürgermeisters betonte Silvio Witt in seiner Dankesrede die gute Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat und hob die wichtigen Impulse hervor, die sich daraus ergeben. „Die Kommunen müssen sich den Herausforderungen stellen, die mit einem wachsenden Anteil älterer Menschen in unserer Gesellschaft verbunden sind“, sagte Witt. „Diesen Herausforderungen stellen wir uns hier in Neubrandenburg und schaffen damit gute Voraussetzungen dafür, dass Jung und Alt gesund und aktiv bleiben, sich am Leben vor Ort beteiligen und ihre Kompetenzen und Erfahrungen bei der Gestaltung der Vier-Tore-Stadt miteinbringen. Davon profitieren alle, nicht nur die Älteren.“
Städtebauliche Akzente
Seit 1993 hat sich die Zahl der Einwohnenden Neubrandenburgs mit einem Lebensalter von über 60 Jahren mehr als verdoppelt. Dieser Entwicklung wurde Rechnung getragen und insbesondere in der jüngsten Vergangenheit städtebaulich viele Akzente gesetzt. Im Ergebnis zählt die Vier-Tore-Stadt seit 2017 zu Deutschlands „Seniorenfreundlichen Kommunen“. Dabei wurden vor allem zwei Bereiche besonders positiv benannt: das Wohnen im Alter und die seniorengerechte Infrastruktur.
Der Seniorenbeirat Neubrandenburg setzt sich für die Belange der älteren Generation ein. Unter der Devise „Mitwirken! – Mitgestalten! – Mitbestimmen!“ kümmert er sich um die Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger und arbeitet mit unterschiedlichen Abteilungen der Stadtverwaltung eng zusammen. Zusammen mit dem Generationenkoordinator der Stadt werden strategische Überlegungen ausgearbeitet und in die Stadtgesellschaft und Stadtverwaltung kommuniziert.
Weiterhin findet ein jährliches Gespräch mit dem Oberbürgermeister und dem Stadtpräsidenten statt. In diesem Rahmen werden aktuelle Sachstände wie die Jahresberichte des Beirates erörtert und Anregungen gegeben. Auch im Ausschuss Generationen, Bildung und Sport sowie den Stadtteilarbeitskreisen berichtet der Seniorenbeirat regelmäßig.
Silvio Witt vor den Versammelten. Fotos: Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg
Der Queer-Strelitz e.V. weist auf den Christopher Street Day am 8. Juni in Neustrelitz hin. „Der CSD findet ganz bewusst einen Tag vor der Kommunal- und Europawahl statt! Der CSD in Neustrelitz ist also noch einmal eine Gelegenheit, viele Menschen zu erreichen und sie von der Bedeutung der Wahl und vielleicht auch von eigenen politischen Ansätzen zu überzeugen. Daher werden wir in diesem Jahr den Fokus unseres CSDs auf den Schutz der Demokratie, der Vielfalt und der Freiheit für unsere gesamte Gesellschaft legen“, so der Verein. Nähere Informationen folgen im April.
Vom 4. bis zum 22. März fand die fünfte Ausgabe der Neubrandenburger Frauen-Aktionswochen statt. Traditionell liegen diese jährlich um den Internationalen Frauentag, der am 8. März begangen wird.
In diesem Jahr wurden von 43 Partnern insgesamt 91 Veranstaltungen angeboten. Rund 2.000 Teilnehmende nutzten die vielseitigen Aktionswochen um Neues kennenzulernen und um sich auszutauschen. Erstmalig wurde in diesem Rahmen auch eine Frauen-Gesundheitsmesse mit rund 20 Ausstellern angeboten, diese fand in den Räumen der OASE im Reitbahnweg statt und wurde von rund 100 Menschen besucht. Sie soll 2025 wieder stattfinden.
Eine Vielzahl der Veranstaltungen der Frauen-Aktionswochen war kostenlos, Teilnehmende waren zu Spenden eingeladen. Auf diesem Weg kamen rund 1.300 Euro zusammen, die dem Neubrandenburger Frauen- und Kinderschutzhaus sowie dem Kinder- und Jugendhaus „Anne Frank“ zugutekommen sollen.