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Fusion Festival, Lärz, Luftaufnahmen, Mecklenburgische Seenplatte, Strelitzius-Korrespondent

Strelitzius freut sich, auch in diesem Jahr seinen Lesern spektakuläre Luftaufnahmen vom Fusion Festival in Lärz zeigen zu können. Mein bewährter Korrespondent erschließt immer neue technische Möglichkeiten, sodass erstmals auch Nachtfotos dabei sind.
Das Festival geht heute zu Ende. Rund 70.000 Menschen aus ganz Deutschland und darüber hinaus haben fünf Tage lang auf dem ehemaligen Militärflugplatz das Mega-Event erlebt.







Da ist die Menschheit noch stolz, wenn fünf Tage und vor allem die GANZE Nacht durch nur und ausschließlich WUMWUMWUMWUM zu hören war.
Vielleicht selber mal vor Ort kommen und sich ein Bild machen – es gibt mehr oder weniger fast alle Musikrichtungen zu hören – ja mit Fokus auf elektronischer Musik. In Rechlin habe ich sehr wenig nachts wahrgenommen.
Fusion ist nur einmal im Jahr, und wer sich das nicht geben kann, sollte woanders hinziehen… Über 80.000 Menschen finden ihre Begeisterung in der Avantgarde-Kunst und -Musik, die man nicht im Ansatz beschreiben kann. Man muss selbst vor Ort gewesen sein! Empfehlung für alle!
Kann DJ ARSCH da nur zustimmen
Ach, wie schön wäre es, wenn mal 80.000 junge Menschen bei Demonstrationen für Naturschutz (nicht zu verwechseln mit „Klimastreik!“), Lärm, Lichtverschmutzung, Völkerfreundschaft und Weltfrieden zusammen kämen… Da würde ich donnernde Bässe, die man auch noch in 10-12 km Luftlinie hört, sehr gern tolerieren!
Im Grunde kann man auch die Fusion als eine Art Protest gegen das sonst so sehr limitierte und kontrollierte Leben sehen. Man muss die Fusion nicht lieben, aber bitte akzeptieren. 70.000 Menschen können nicht alle irren oder „Wilde“ sein. Wir fahren seit 24 Jahren zur Fusion und haben in der Zeit Firmen und Familien gegründet.
Einmal im Jahr entfliehen wir für ein paar Tage dem Alltag. Gehirnfreizeit.
Ach, wie schön wäre es wenn sich die Besucher vom Oktoberfest in München mal für Umweltschutz und gegen die Robbenjagd einsetzen würden, anstatt sich eine Maß nach der anderen hinter die Binde zu kippen. Ach, wie schön das doch wäre…