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Rund 130 Sponsoren und Förderer der TSG Neustrelitz haben heute Mittag am Neujahrsempfang des Vereins im wieder bestens aufgestellten Landeszentrum für erneuerbare Energien (Leea) in der Residenzstadt teilgenommen. Unter den Gästen auch der Bundestagsabgeordnete Johannes Arlt, Landrat Heiko Kärger, Vizelandrat Thomas Müller, der Neustrelitzer Stadtpräsident Max Odebrecht sowie Bürgermeister Andreas Grund.

Blumen gab es für Andrea Binkowski, die nach mehr als 34 Jahren zum 31. Dezember aus ihrem Amt als Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz an der Seite von Vorstandsmitglied Thomas Hartung ausgeschieden ist (Strelitzius berichtete). TSG-Präsident Nico Manke würdigte in diesem Zusammenhang die Sparkasse Mecklenburg-Strelitz als Hauptsponsor des Vereins und begrüßte das neue Führungsduo des Finanzhauses, Susanne Schön und Steffen Winkel. Gute Wünsche auf den Weg in den Ruhestand gab es auch für Heiko Kärger, um dessen Nachfolge sich Thomas Müller bewirbt. Nachträglich beglückwünscht wurde der frühere MV-Innenminister Lorenz Caffier, der an Heiligabend seinen 70. Geburtstag beging.

Nico Manke bezeichnete das zurückliegende Jahr 2024 als ein wirtschaftlich schwieriges, das die TSG Neustrelitz zu Abstrichen gezwungen habe. Dass sich diese im Rahmen hielten, sei vor allem den Sponsoren zu danken. Auch auf 2025 blicke er mit gemischten Gefühlen, so der Präsident. Ein Lichtblick seien die Neuwahlen zum Bundestag. „Von der neuen Regierung erwarte ich konjunkturelle Förderung in welcher Form auch immer, damit wir die Talsohle schnell durchschreiten können.“

Großer Umbruch bei der Ersten

Im sportlichen Teil seiner Ausführungen stellte Manke den großen Umbruch in der 1. Männermannschaft mit Coach Thomas Franke heraus. „Wer die letzten fünf Spiele vor der Winterpause sehen durfte, der weiß, wohin die Reise geht. Wenn dieser Schwung, diese Spielfreude auf unserer Seite bleiben und wir nicht von Verletzungen geplagt werden, so werden wir mit diesem Team eine Menge Freude in der Rückrunde haben.“ Einziger Wermutstropfen sei das bittere Pokal-Aus gegen Hansa Rostock per Foulelfmeter in der 122. Minute.

Die 2. Herrenmannschaft mit ihren Trainern André Schröder und Heino Kloss habe mit dem Herbstmeistertitel in der Landesklasse II ihre Aufstiegsambitionen untermauert. Im Nachwuchsbereich sei die TSG Neustrelitz von den A-Junioren (Spielgemeinschaft mit dem Penzliner SV, bis zu den Bambini mit ca. 260 Kindern und Jugendlichen am Start. Mit der kommenden Saison werde auch die Mädchenmannschaft ins Wettkampfgeschehen eingreifen. Noch nicht an die vergangene Spielzeit mit dem Meistertitel anknüpfen konnten die Alten Herren, die momentan Rang 3 belegen. Aber das könne ja noch werden.

Nico Manke vergaß die beim Landesverband gelisteten Schachspieler um Abteilungsleiter Günter Wolter nicht, der neben dem Verein auch in mehreren Schulen betreuend tätig ist und für die Teilnahme an Turnieren sorgt. Ausdrücklich dankte der Präsident Stadionsprecher Jamy Lazar, Anne Böhm aus der Geschäftsstelle sowie ihren Mitstreiterinnen. „Was wäre die TSG ohne ihre Mädels!“

Noch enger zusammenrücken

Bürgermeister Andreas Grund machte seinen Wunsch deutlich, die engen Beziehungen zwischen der Stadt und dem Verein zu pflegen und auszubauen. „Wir müssen noch enger zusammenrücken“, so das Stadtoberhaupt. Nico Ruhmer, Dezernent für Stadtentwicklung und Bau, erläuterte, dass es mangels Förderrichtlinie des Landes bislang nicht zur Sanierung des Kunstrasenplatzes im Harbigstadion gekommen ist. Die Stadt prüfe jetzt in Abhängigkeit vom Etat die Möglichkeiten, das mit rund einer halben Million Euro veranschlagte Projekt ohne Fördermittel umzusetzen. Das letzte Wort hätten dabei natürlich die Stadtvertreter.

Der traditionelle Neujahrsempfang der TSG Neustrelitz wurde durch ein Buffet vom Hotel Alter Kornspeicher/Restaurant Wild-Wasser gekrönt. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Band „NichtAusBerlin“.

Nico Manke bei seiner Ansprache, neben ihm die Mitglieder des Präsidiums.
Altpräsident Hauke Runge mit Andrea Binkowski