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Der Wesenberger Burgverein hat ein neues Format kreiert und gleich ins Schwarze getroffen. Zur Stunde sind beim erstmaligen „Neujahrsglühen“ auf dem illuminierten Burghof um die 300 Woblitzstädter und Leute aus der Umgebung versammelt, um gute Wüsche für 2025 auszutauschen, miteinander zu schwatzen und den einen oder anderen Glühwein mit und ohne Schuss zu genießen. Dazu schenkt Mathias Zander von der Gaststätte „Bodinka“ Erbsensuppe mit und ohne Bockwurst aus der Gulaschkanone aus.

Das war es auch schon, nicht mehr, und nicht weniger. Das Miteinander zählt. Während die ersten Besucher zu Beginn um 16 Uhr noch einem Schneesturm trotzen mussten und sich unter den beiden gut verankerten Pavillondächern zusammendrängten, herrscht inzwischen bei lodernden Feuern Bilderbuch-Winterwetter einschließlich weißer Überpuderung.

„Ich freue mich, dass auch diese Veranstaltung, mal ganz ohne Programm, so gut angenommen wird“, sagte mir Burgvereinsvorsitzender Axel Hirsch. „Es ging uns ja darum, die Leute zum Beginn des neuen Jahres einfach zusammenzubringen. Und mit dem Wetter, das haben wir wohl drauf.“

„Ich kann es nur begrüßen, wenn die kulturelle Palette, die unsere Stadt zu bieten hat, immer breiter wird“, ergänzte Bürgermeister Steffen Rißmann. „Der Burgverein ist der Motor dazu, dafür bin ich dankbar.“ Auch Enrico Hackbarth, im Amt Kleinseenplatte für Tourismus zuständig und eben von der Arbeit in Mirow auf dem Weg nach Hause auf einen Abstecher vorbeigekommen, war erfreut, so viele Menschen auf dem Burghof versammelt zu sehen.