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Wenn die Volleyball-Bundesligisten des PSV in der Strelitzhalle spielten, blieb kaum ein Platz leer.

Die Nachricht aus dem Neustrelitzer Rathaus, dass sich der Abschluss der Bauarbeiten an der Strelitzhalle weiter verzögert (Strelitzius berichtete), hat bei den Volleyballern des PSV Neustrelitz für erhebliche Verärgerung gesorgt. „Das ist eine unglaubliche Situation, in höchstem Maß unbefriedigend“, sagte mir Marketing-Chef Patrick Scholz. „Zweieinhalb Jahre zu brauchen, um die Sanierung zu bewerkstelligen, ist einfach indiskutabel. Das schlägt auch auf die Motivation durch. Ich denke, im Namen aller Betroffenen in der Stadt zu sprechen, wenn ich das als eigentlich nicht hinnehmbar bezeichne“, so Scholz.

Für besonderen Frust habe die schleppende Informationspolitik der Stadtverwaltung gesorgt. „Die Nutzer der Halle erst eine Woche vorher zu unterrichten, dass der Fertigstellungstermin wieder nicht gehalten werden kann, ist keine Art. So konnte sich niemand rechtzeitig darauf einstellen.“

Auch Marc Lessing, mit Sven Gröhe Sportlicher Leiter bei den PSV-Volleyballern, ist sauer. „Die erneute Verzögerung der Sanierung ist nicht nur ein Rückschlag für uns, weil dadurch die vor Saisonbeginn geplante Finanzierung hinfällig ist, sondern auch ein herber Dämpfer für die Moral der Mannschaft, des Teams hinter dem Team, aller Verantwortlichen, unserer treuen Sponsoren und in erster Linie der Fans. Die Vorfreude bei allen war riesig, dass wir nun endlich einschließlich Corona nach vier Jahren eine komplette Spielzeit in der 2. Bundesliga vor vollem Haus absolvieren können. Mir fallen dazu auch keine neuen Durchhalteparolen mehr ein! Ich hoffe nun für uns alle, dass, wie zugesichert, ab Januar einer Rückkehr in unser Zuhause nicht wieder etwas im Wege stehen wird!“

Ein Bild vom Mai 2023: Seinerzeit war der frischgebackene Baudezernent Nico Ruhmer einer Einladung der örtlichen CDU in Sachen Strelitzhalle gefolgt, rechts neben ihm Patrick Scholz.