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Der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Arlt. Foto: Christina Ohmann

Die SPD hat erneut Johannes Arlt zu ihrem Bundestagskandidaten im Wahlkreis 17 (Mecklenburgische Seenplatte II – Landkreis Rostock III) gewählt. Der Neustrelitzer Bundestagsabgeordnete erhielt am gestrigen Freitag auf der Wahlkreiskonferenz in der Alten Synagoge in Krakow am See in geheimer Wahl 100 Prozent der Delegiertenstimmen. In Krakow am See waren Delegierte aus den Kreisverbänden Mecklenburgische Seenplatte und Landkreis Rostock am Freitagabend zusammengekommen, um ihren Direktkandidaten für die Bundestagswahl 2025 zu bestimmen.

„Ich bin total überwältigt und gleichzeitig demütig über das völlig unerwartete Ergebnis. Euer Vertrauensbeweis und die Stimmung dieses Abends werden mich durch den Wahlkampf tragen. Gemeinsam schaffen wir es und gewinnen den größten Wahlkreis Deutschlands auch 2025“, sagte Johannes Arlt in einer ersten Reaktion.

Reinhold Mühlich, Vorsitzender des gastgebenden SPD-Ortsvereins Krakow am See, sagt zur Wahl: „Ich freue mich sehr, dass wir wieder mit Johannes Arlt in den Wahlkampf ziehen. Er hat sich bei den Menschen vor Ort in den letzten Jahren sehr viel Vertrauen erworben, war immer ansprechbar und hat in Berlin viel erreicht. Wir werden uns jetzt mit voller Kraft dafür einsetzen, dass er unseren Wahlkreis weiter in Berlin vertreten kann.“

Die SPD und ihr Abgeordneter waren vor vier Jahren mit 17 Zielen in den Wahlkampf gezogen. Mit den Zielen im Gepäck hatte Johannes Arlt nach der letzten Bundestagswahl als direkt gewählter Abgeordneter des größten Wahlkreises Deutschlands seine Arbeit motiviert in Berlin angetreten. Regionale Erfolge hat der Politiker vor allem bei der Steigerung des Lohnniveaus, dem Netzausbau im Mobilfunk und der Stärkung des Nahverkehrs erzielt. In seiner bisherigen Amtszeit hat er mehr als 105 Millionen Euro an Fördergeldern in Berlin für seine Region organisiert. Zuletzt konnte er etwa vor wenigen Wochen die Finanzierung der Erschließung der weltberühmten Ausgrabungsstätte im Tollensetal organisieren.

Johannes Arlt will weiter anpacken. In Krakow am See zog er daher nicht nur Bilanz, sondern richtete seinen Fokus auf die neuen Herausforderungen unserer Heimat-Region. Dazu gehören die Umsetzung der Krankenhausreform, die Ärzteversorgung und Sicherstellung von Pflege auf dem Land, aber auch die gerechte Umsetzung der Energiewende. Vor Ort, bei den Gemeinden und bei den Bürgern müsse etwas von den erwirtschafteten Gewinnen ankommen und das Gefühl eines Ausverkaufs unserer Heimat dürfe nicht stattfinden. Neben den enormen wirtschaftlichen Chancen der Entwicklung und Ansiedelung von neuer Industrie im Zusammenhang mit günstigen grünen Energien bei uns muss eine kluge Politik ausbalancieren, dass die Schönheit und Weite unserer Heimat dabei erhalten wird, so Arlts Haltung.

Chance politische Arbeit fortzusetzen

Er stehe für „praktische und politische Verbesserungen vor Ort“ und „will diese auch weiterhin wagen“, so der Abgeordnete. Johannes Arlt ist bereit, die nächsten Herausforderungen anzugehen und gemeinsam mit den Genossinnen und Genossen seiner Partei zu kämpfen, um die nächste Bundestagswahl zu gewinnen. Die erneute Aufstellung gibt ihm die Chance, 2025 erneut zu kandidieren und bei einer Wiederwahl seine politische Arbeit in Berlin fortzusetzen.

„Das Gewinnen des Wahlkreises gegen respektable Gegenkandidaten wird kein Selbstläufer! Wir müssen über unsere Erfolge sprechen und in den Städten, Dörfern, Vereinen und im privaten Umfeld ins Gespräch gehen. Dazu habe ich mir vorgenommen, wieder alle 182 Gemeinden zu besuchen“, so Johannes Arlt abschließend.