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Chwastyk, Feldberg, Feldberger Seenlandschaft, Kirchen, Mechow, Mecklenburg-Strelitz, Schumann, Taizéandacht, Wittenhagen

Im August wird zu drei wunderbaren Veranstaltungen in die jetzt angenehm kühlen Kirchen in Feldberg, Mechow und Wittenhagen eingeladen. Ein Orgelkonzert mit Thomas Schumann gibt es am heutigen Montag, 12. August, um 19 Uhr, in der Kirche Feldberg. Das Programm und den Lebenslauf von Thomas Schumann hänge ich an. Die Kirchengemeinde wünscht viel Freude bei diesem besonderen Abend mit den Klängen der restaurierten Barnim Grüneberg-Orgel.
Barnim Grüneberg (1828–1907) gilt als der bedeutendste deutsche Orgelbauer im Ostseeraum in seiner Zeit. Er schuf fast 500 Neu- und Umbauten, vor allem in Pommern, aber auch in Brandenburg, Mecklenburg, Westpreußen und an weiteren Orten.
Jerzy Chwastyk ist in der Kirche Mechow am morgigen Dienstag, dem 13. August, um 19.30 Uhr, mit Meisterwerken der Gitarrenmusik zu erleben – von der Romantik Schuberts über spanische Kompositionen von Albeniz bis hin zu meditativer Musik des Japaners Toru. Die Besucher erwartet ein klangvoller, lyrischer Abend zum „musikalischen Durchatmen“.
Der Gitarrist ist Preisträger namhafter internationaler Wettbewerbe wie des Concurso Sigall in Chile und des Concurso Fernando Sor in Madrid. Sein Gitarrenstudium führte Jerzy Chwastyk 2006 zunächst nach Weimar und Berlin in die Meisterklasse von Prof. Thomas Müller-Pering. Weitere wichtige Impulse sammelte er bei Prof. Monika Rost, Prof. Tomasz Zawierucha und in zahlreichen internationalen Meisterkursen. 2015 absolvierte er das Konzertexamen.
Seither ist er als Solist und Kammermusiker auf bekannten Konzertpodien zu erleben und hat mehrere vielbeachtete CDs herausgegeben. Eine davon – „Iberian Soundscapes“ – wurde in der kammermusikfreundlichen Akustik der Mechower Kirche aufgezeichnet. Das 2022 mit Susanne Szambelan und dem Schauspieler Hanns Zischler aufgenommene Album „dichter.liebe“ wurde für den Opus Klassik nominiert. Jerzy Chwastyk ist außerdem künstlerischer Leiter von Alma Concerts und des Festivals „Sounds of Surrender“ in Wrocław.
Schließlich wird am Freitag, dem 16. August, um 19 Uhr, zur Taizéandacht in die Kirche Wittenhagen eingeladen. Wie jeden dritten Freitag im Monat begleitet die Kirchenmusikerin der Kirchengemeinde Wanzka, Frau Barbara Gepp, durch diesen meditativen Abend.
Taizé gilt als Symbol der ökumenischen Bewegung. In der Andacht werden kurze, einfache Lieder gesungen. Der oft wiederholte, aus wenigen Worten bestehende und schnell erfasste Grundgedanke prägt sich allmählich tief ein. Meditatives Singen schenkt innere Ruhe. Einfach mal ausprobieren!
