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Himmelfahrt, Internet, Mecklenburgische Seenplatte, Musik, Röbel, Wesenberg

Auch Strelitzius hat heute den Himmelfahrtstag genossen und meldet sich hiermit zurück. Zum Ausklang haben die Holde und meine Wenigkeit eben auf der Terrasse der Gaststätte am Weißen See einmal mehr der lokal verwurzelten Band „Alive“ mit ihren Country-Klängen lauschen dürfen, einschließlich Blick aufs Wasser und die sinkende Sonne. Wie beschenkt sind wir doch, die wir hier leben! „Alive“ wird in der vor uns liegenden Saison noch öfter am Weißen See spielen, wie Bandleader Klaus-Dieter Siebert bekanntgab. Eine kleine Hörprobe hänge ich unten an. Ich hoffe ganz nebenbei, dass die heute Abend am Strand Feiernden ihre Hände von dem eben eingeweihten Sanitär- und Umkleidegebäude lassen…
Bereits am Vormittag hatte ich mit dem Fahrrad die leider immer noch geschlossene, 2016 eröffnete Gaststätte „Seeblick“ in Useriner Mühle erreicht, in früheren Tagen immer eine Station für mich unter anderem am Herrentag. Ich habe die Enttäuschung mit rund 50 enttäuschten Motorradfahrern geteilt, die zeitgleich mit mir den Parkplatz bevölkerten. Am Weißen See bin ich vorbeigestrampelt. Hier ging es erst mittags los, vom geöffneten Kiosk abgesehen, deshalb meine Rückkehr zu späterer Stunde.
Gute Nachrichten gibt es vom Biergarten am Hafen in Wesenberg, wo traditionell der gastronomische Endpunkt meiner seit vielen Jahren gedrehten Pedalrunde ist. Himmel und Menschen! Unter der riesigen, derzeit blühenden Kastanie hat mir Pächter Michael Schwab erzählt, wie mühsam er in seinem Gewerbe wegen der vielen bürokratischen Hürden vorankommt. Immerhin, der Fortschritt im Biergarten ist nach Umbau sichtbar, und wir haben gute Chancen, in diesem Sommer das erste, im Brenn:werk gebraute Wesenberger Bier am Hafen kosten zu dürfen, obwohl es für die mobile Brauerei – zählt als Gebäude – kostentreibend noch einmal eine eigene Statik braucht.
Etlichen Besuchern im Biergarten fehlt die kleine Bühne, auf der es zum Herrentag immer Live-Musik gab. Hier hat übrigens auch „Alive“ regelmäßig gespielt. Wie heißt es so schön: Gut Ding will Weile haben, und es will alles bezahlt sein. Jedenfalls hat die neue Biergarten-Besatzung, drei junge Männer aus Wesenberg und Wustrow, hinter dem Tresen und beim Schwein am Spieß, einen guten Job gemacht. Ich habe mich sehr wohl gefühlt.
Gegen Mittag, ich daheim vom Rad abgestiegen, hat mich meine bessere Hälfte nach Röbel in den Regattahafen kutschiert. Dort gab es einen der beiden Abschiedsauftritte der „Turmgesellschaft“ (Strelitzius berichtete). Sehr stark, sehr bewegend, mehr dazu am Freitag hier im Blog. Die Ausnahmeband ist morgen ab 18 Uhr noch einmal in Sietow beim Fischer zu erleben. Mein Tipp: Unbedingt am Brückentag hinfahren und mitfeiern!

