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Zur Tulpenblüte muss man nicht unbedingt nach Amsterdam fahren. Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Zum Beispiel im schönen Buchholz im Amt Röbel-Müritz, unmittelbar an der Landesgrenze zu Brandenburg am Müritzsee gelegen. Da war an diesem Wochenende links und rechts die ganze Dorfstraße von den Frühlingsblumen farbenfroh flankiert. Kompliment an die Gärtner, die unter den hohen, mit zartem Grün aufwartenden Bäumen in regelmäßigen Abständen für die zusätzliche Augenweide gesorgt haben.

Nicht genug damit, haben wir auch noch eine neue Gaststätte in Buchholz entdeckt. Wie der Name „Storchennest“ verrät, schaut der Gast von der Terrasse direkt auf Meister Adebar und Gemahlin sowie hoffentlich demnächst Nachwuchs. Aber auch der weite Blick über die Wiesen lässt ungemein zur Ruhe kommen. Die Holde wusste den sehr gepflegten Wein mit ausführlichem Herkunftsnachweis zu würdigen, ich habe mir armenische Blätterteigtaschen, gefüllt mit Hackfleisch und mit Feta, an Salat schmecken lassen. Dazu gab es noch spektakuläre Kunst einer ukrainischen Malerin an den Wänden im rustikalen Gastraum.

Wir kehren auf jeden Fall wieder. Das „Storchennest“ soll laut Bedienung ganzjährig geöffnet sein, in der Saison auch täglich. Leider gibt es offenbar noch keine Internetseite. Und ich habe vor lauter Wohlgefühl vergessen das Lokal zu fotografieren. Also, ein echter Geheimtipp.  Irgendwann ist unsereins auch mal außer Dienst. Die Gaststätte befindet sich am Ortseingang links aus Richtung Priborn kommend in der zweiten Reihe und ist an der Dorfstraße unübersehbar ausgeschildert.

100 Meter nach links, und das „Storchennest“ ist erreicht.