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Der vierteilige deutsche Fernsehfilm „Jahrestage“ von Margarethe von Trotta (4 x 90 Min.) aus dem Jahr 2000  nach dem gleichnamigen Romanzyklus von Uwe Johnson läuft im Neustrelitzer Fabrik.Kino am 2. und 3. März. Die Darsteller im Film sind u. a. Susanne von Borsody und Matthias Habich. Die Handlung des Films – wie auch die Buchvorlage – ist im Jahr 1969 angelegt.  

Die in New York lebende Gesine Cresspahl erzählt ihrer elfjährigen Tochter Marie die Familiengeschichte. In Rückblenden beschreibt sie die Zeit in Deutschland vor und während des Nationalsozialismus: Gesines Mutter beging in der Reichspogromnacht 1938 Selbstmord, ihr Vater arbeitete als Spion für die britische Armee. Nach dem Krieg bekamen Gesine und ihr Geliebter Jakob Druck von der Stasi, da sie bestimmte Aufträge nicht erfüllen wollten; schließlich wanderte Gesine erst in die BRD und dann in die USA aus. Durch den gesamten Film ziehen sich Szenen aus Maries und Gesines Leben der Gegenwart, die durch den Vietnam-Krieg und die Emanzipationsbewegung der Schwarzen geprägt ist.

Unter dem Titel „…als ob einer mit geschlossenen Lippen spricht“ werden auf Initiative von Schauspieldirektor Maik Priebe in Kooperation mit dem Kulturzentrum Alte Kachelofenfabrik eine Reihe von Veranstaltungen im Theater und im Fabrik.Kino angeboten. „Jahrestage“ läuft am Sa 2. 3. um 14.00 (1. Teil) und um 16.30 Uhr (2. Teil) und am So 3. 3. um 11 Uhr (3. Teil) und um 14 Uhr (4. Teil) – mit anschließendem Gespräch mit dem Publikum mit Maik Priebe und dem Kinoleiter Horst Conradt.

Zwischen den Vorstellungen gibt es Kaffee und Kuchen bzw. ein Mittagessen: Bitte Karten vorbestellen! Die zweitägige Veranstaltung ist schon gut gebucht, aber es sind noch Karten vorzubestellen unter der Telefonnummer: 03981 – 20 31 45 oder per email unter info@basiskulturfabrik.de