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Foto: Polizei

Mit dem Themenschwerpunkt „Zweiradfahrer im Blick“ gehen die monatlichen Kontrollen der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN“ im September in MV in eine neue Runde. Zum einen stehen Kontrollen an Unfallschwerpunkten im Fokus sowie in Bereichen, in denen regelmäßig zum Beispiel der Radweg verkehrsgefährdend in falscher Richtung benutzt wird. Zum anderen sollen Rad- und Rollerfahrer auch für mögliche Gefahren sensibilisiert werden.

Im Jahr 2021 sind in MV insgesamt 1.526 Fahrradfahrer verunglückt. Darunter befanden sich 178 Pedelecfahrer, was einem Anteil von zwölf Prozent entspricht. Zudem verunglückten vier S-Pedelecfahrer. Im Jahr zuvor (2020) verzeichnete MV noch 1.668 verunglückte Radfahrer (davon 173 Pedelecfahrer* und zwei S-Pedelecfahrer). 2019 lag die Anzahl der verunglückten Radfahrer noch bei 1.675 (davon 117 Pedelecfahrer und ein S-Pedelecfahrer). Zusammenfassend lässt sich allerdings feststellen, dass die Anzahl der verunglückten Pedelecfahrer steigt, was auf ein gestiegenes Nutzungsverhalten zurückzuführen ist.

Übrigens müssen Kinder bis zum vollendeten achten Lebensjahr auf Gehwegen fahren, Kinder bis zehn Jahre dürfen es. Wer die Jungen und Mädchen als Aufsichtsperson (also mind. 16 Jahre alt) auf dem Rad begleitet, darf ebenfalls mit auf dem Gehweg fahren. Wie immer gilt hier natürlich die gegenseitige Rücksichtnahme – auch in Bezug auf Fußgänger.

*Pedelecs sind Räder mit Trethilfe und einem elektromotorischen Hilfsantrieb, S-Pedelecs ist die weiterentwickelte Variante mit der eine Fahrgeschwindigkeit von etwa 45 Stundenkilometern erreicht werden kann.