Schlagwörter

, , ,

Im Stadtgebiet von Neubrandenburg kam es in den vergangenen Tagen zu mehreren Diebstählen von Elektrofahrrädern. Allein im Juli registrierte die Polizei nunmehr den zehnten Diebstahl, woraus sich eine Schadenssumme von knapp 20.000 EUR ergibt.

Einer der Diebstähle ereignete sich am gestrigen Mittwoch zwischen 12.30 und 13.30 Uhr in der Fischerstraße in Neubrandenburg. Das schwarze E-Bike der Marke Hercules stand angeschlossen an einem Fahrradständer vor einem Wohnhaus. Der Schaden wird auf 1600 EUR geschätzt.

Ebenfalls am gestrigen Tag, in der Zeit von 7.30 bis 17 Uhr, entwendeten bislang unbekannte Täter ein E-Bike der Marke BBF in der Farbe Mint, das an einem Fahrradständer eines Wohnhauses in der Clara-Zetkin-Straße angeschlossen war. Der Schaden liegt bei ca. 2200 EUR.

Ein weiterer Diebstahl eines blauen E-Bikes des Herstellers Raymon ereignete sich bereits in der Zeit vom 18. Juli, 21 Uhr, bis zum 19. Juli, 16 Uhr, im Juri-Gagarin-Ring. Auch in diesem Fall stand das Rad angeschlossen im Fahrradständer vor einem Wohnhaus. Der Schaden wird mit knapp 2600 EUR beziffert.

Die Ermittlungen zu den Diebstählen werden im Kriminalkommissariat Neubrandenburg geführt. Zeugen, die zu den Taten sachdienliche Hinweise oder Angaben zum Verbleib des gestohlenen E-Bikes machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Neubrandenburg unter 0395-5582 5224 oder in der Internetwache unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Um sich selbst vom Diebstahl des eigenen E-Bikes zu schützen, rät die Polizei zu folgenden Maßnahmen:

„Den besten Widerstand bei einem Fahrraddiebstahl gewährleisten stabile Ketten-, Bügel- oder Faltschlösser. Dünne Ketten-, oder Kabelschlösser dagegen, lassen sich leicht mit einfachen Hilfsmitteln oder Werkzeugen wie Kombizange oder Seitenschneider „knacken“. Speichenschlösser allein, sind als Diebstahlschutz nicht ausreichend. Achten Sie beim Kauf auf Qualität und wählen ein zertifiziertes Schloss mit massivem Schließsystem aus hochwertigem Material. Beim Kaufpreis sollten bis zu zehn Prozent des Fahrradpreises angesetzt werden. Dabei gilt: Je leichter und teurer ein Rad, desto schwerer und teurer sollte das Schloss sein.

Die Schlösser sollten groß genug sein, um das Rad an einem festen Gegenstand anzuschließen, zum Beispiel an einem Fahrradständer oder Laternenpfahl. Hier ist besonders darauf zu achten, dass die Bikes möglichst weit oben gesichert werden. So entsteht eine „ungünstige Tatgelegenheit“, da Diebe ihr Werkzeug offen benutzen müssten und so das Entdeckungsrisiko erheblich steigt.

Entnehmen Sie außerdem Akku und wertvolle Zubehörteile oder sichern Sie diese gegebenenfalls. Lassen Sie Ihr Fahrrad von von der Polizei codieren. Verbauen Sie für die Ortung des Rades einen versteckten GPS-Sender am Fahrrad. Hierzu können Sie sich in einem örtlichen Fahrradgeschäft beraten lassen.“