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Fotos: Susanne Gebühr

Meine Neustrelitzer Leserin Susanne Gebühr hat sich mit Freunden am sonnigen Ostersonntag traditionell auf eine Wanderung begeben. Leider erlebte sie trotz des Bilderbuchwetters „beseelt von der erwachenden Natur, dem Gesang der Lerchen und der wohltuenden Ruhe“ auf einer ihrer Lieblingstouren eine kalte Dusche. „Wir befanden uns auf dem Wanderweg aus Peckatel kommend Richtung Verbindungsstraße zwischen Klein und Groß Vielen. Gerade noch bestaunten wir eine mächtige Baumruine, und einige hundert Meter weiter, noch vor dem Findling mit dem schmiedeeisernen Uhu, eröffnete sich der Blick auf eine wilde Müllhalde erheblichen Ausmaßes! Am Rande des Naturschutzgebietes!“, schreibt mir die Neustrelitzerin.

„Was läuft hier schief? Seit vielen Jahrzehnten wandern wir in mindestens fünf Bundesländern. Aber erst hier in MV sind wir so häufig auf diese Unsitte der illegale Müllentsorgung gestoßen. Warum bekommt man hier im Urlaubsland Nr. 1 die Dummheit und Gewissenlosigkeit einiger Zeitgenossen nicht in den Griff? Es handelt sich mitnichten um Kavaliersdelikte! Und wenn man sich die Müllberge genauer ansieht, auch nicht um touristische Hinterlassenschaften!“

Susanne Gebühr ist durch die Berichte von Hermann Behrens im Strelitzius Blog über die Sanierung der Jahn-Kapelle in Klein Vielen auf den eigentlich wirklich schönen Rundweg aufmerksam geworden. Den kann sie trotz des Schocks am Sonntag zu jeder Jahreszeit empfehlen.