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Die Käbelicher Frauenmannschaft beim Kreisausscheid 2018 in Neuendorf.

Mein Blogfreund Norbert Rieger vom Kreisfeuerwehrverband hat mir heute einen weiteren Teil der Serie „Feuerwehr – „retten, löschen, schützen, bergen“ zukommen lassen. Diesmal beschäftigt sich der Autor mit dem Thema „Feuerwehr ist Zusammenhalt – Ehrenabteilung – Frauenarbeit“. „In der kleinen Beitragsserie wollen wir Fragen zum Thema Feuerwehr aufrufen, diese weitgehend beantworten, zum Nachdenken und Mitmachen anregen sowie das Wirken in der Feuerwehr verständlich darstellen, indem auszugsweise aufgezeigt wird was Feuerwehr neben den Haupttätigkeiten noch alles kann und macht“, so Rieger gegenüber Strelitzius. Nachfolgend der aktuelle Beitrag:

Ehrenmitglieder dürfen aus den verschiedensten Gründen, in der Regel aus Gesundheits- und Altersgründen, keinen aktiven Dienst mehr leisten. Sie bleiben, wenn sie es möchten, natürlich Mitglieder unserer Feuerwehren und haben unsere Hochachtung verdient. Denn sie haben den Brandschutz aufgebaut, über viele Jahre abgesichert und dabei viele wertvolle Erfahrungen gesammelt. Aus diesen Erfahrungen lernen – ein wichtiges Motto der Arbeit mit unseren Ehrenmitgliedern. Damit wird die Lebensleistung gewürdigt und den Kameradinnen und Kameraden der notwendige Respekt gezollt.

Die Arbeit in den einzelnen Wehren und Amtsbereichen verläuft sehr unterschiedlich. So gehören Geburtstage, Jubiläen und andere persönliche Höhepunkte genau so in den Terminkalender der Feuerwehr, wie regelmäßige Treffen mit den Ehrenmitgliedern. Beispielhaft ist die Arbeit im Amt Stargarder Land, dort gibt es auf Amtsebene einen Verantwortlichen und wen wundert es, dort gibt es zahlreiche Aktivitäten.

Im Kreisfeuerwehrverband sind 1066 Frauen und Männer als Ehrenmitglieder erfasst. Der Verband führt jährlich eine Großveranstaltung für unsere Ehrenmitglieder durch. Das sind Schiffsfahrten, gemütliche Nachmittage bei Kaffee, Kuchen und Musik sowie ausreichend Zeit für Gespräche über neueste Ereignisse und Erfahrungen aus dem gemeinsamen Leben. Im Verband gibt es einen Verantwortlichen im Vorstand sowie mehrere Fachwarte aus den verschiedensten regionalen Bereichen, die die Interessen der Ehrenmitglieder vertreten und sich aktiv einbringen. Hierfür an dieser Stelle ein ganz dickes Dankeschön!

Was wären wir ohne unsere Frauen?

Feuerwehr ist längst nicht mehr eine reine Männerdomäne. Auf allen Ebenen und in allen Bereichen der Feuerwehrarbeit sind unsere Frauen aktiv. Ohne sie würde vieles nicht laufen. Sie sind Wehrführer, Amtswehrführer, Ausbilder, aktive Einsatzkraft, Jugendwart usw. usw. …

Frauen bringen sich oft im vorbeugenden Brandschutz und somit in der Prävention ein. Der Verband führt jährlich, in der Regel zum Frauentag, eine Dankeschönveranstaltung (Musik, Tanz, gutes Essen und Getränke) für unsere Frauen durch. Darüber hinaus gibt es Foren und Seminare für Frauenarbeit und frauenbezogene Themen. Für diese Aufgabe gibt es ebenfalls ein verantwortliches Vorstandsmitglied.

Ziel ist und muss es sein die Frauenarbeit in den Feuerwehren zu stärken, den Frauenanteil in unseren Feuerwehren zu erhöhen und somit den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz in der Gegenwart und für die Zukunft zu sichern.

Danke liebe Kameradinnen und allen Helferinnen und Partnerinnen! Ein dickes Dankeschön gilt unseren Partnern (egal ob Frau oder Mann) zu Hause, im Beruf usw., die den Einsatzkräften erst die aktive Wahrnahmen dieses Ehrenamtes zu unser aller Wohl und Sicherheit möglich machen und damit ein gutes Stück davon mittragen!

Danke allen Förderern und Helfern! Danke allen Arbeitgebern!
Danke allen Mitwirkenden in unseren Feuerwehren, die diese Arbeit neben der täglichen Absicherung des vorbeugenden und abwehrenden Brandschutzes, neben Familie, Beruf und Hobbys übernehmen.

Der nächste Teil der Serie „Feuerwehr ist Bildung“ wird demnächst veröffentlicht. Wer Fragen oder Anregungen hat oder sich engagieren möchte, kann sich jederzeit bei seiner Feuerwehr oder beim Kreisfeuerwehrverband melden.

Seniorentreffen in Altstrelitz 2021. Fotos: KFV Mecklenburgische Seenplatte