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Einige Besucher des BÄRENWALD Müritz ließen sich am heutigen Freitag in den April schicken. Denn sie hatten die Meldung, dass der BÄRENWALD Müritz künftig echten Bären-Kot als innovativen Dünger für Kleingärten vermarkten möchte, für bare Münze genommen und wollten die ersten sein, die sich den „Dünger“ sichern.

Im BÄRENWALD-Besucherzentrum wurden die Gäste aber schnell aufgeklärt – durften aber dennoch eine „Probe“ des geruchssicher verpackten „Düngers“ mit nach Hause nehmen. Und: Die Gäste, die auf den April-Scherz hereingefallen waren, bekamen freien Eintritt.

Die Idee zu diesem April-Scherz basiert übrigens auf Überlegungen, den Bären-Kot tatsächlich als Dünger für Kleingärten zur Verfügung zu stellen. Im vergangenen Jahr hatte das Team daher eine Versuchsreihe gestartet, um herauszufinden, wie gut dieser Bären-Dünger sein würde. So wurden Tomatenpflanzen mit Bären-Kot gedüngt.

Die Ernüchterung erfolgte jedoch schnell. Da die Bären die Samen von verfütterten Tomaten und Gurken nicht vollständig verdauen und wieder ausscheiden, kommt der Bären-Kot einer „Samen-Bombe“ gleich: Aus dem beigemischten Bären-Dünger sprossen Gurken- und Tomatenpflanzen. Damit war der Bären-Kot als Dünger unbrauchbar. Das jedenfalls ist das Ergebnis der echten Testreihe im BÄRENWALD. Aber für einen April-Scherz war die Idee, aus Bären-Kot Dünger zu gewinnen, dennoch gut zu verwenden.