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Heute starten in Mecklenburg-Vorpommern die themenorientierten Verkehrskontrollen der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ mit den Schwerpunkten „Vorfahrt/Vorrang“ sowie „Kontrolle Güterverkehr“.

Das Missachten von Vorfahrts- und Vorrangregelungen zählt seit Jahren zu den Hauptunfallursachen in Mecklenburg-Vorpommern. In diesem Zusammenhang wurden im Jahr 2020 in unserem Bundesland insgesamt 736 Unfälle gezählt, bei denen die beteiligten Personen leicht verletzt, schwer verletzt oder gar getötet wurden. Dabei sank die Zahl der Unfälle im Polizeipräsidium Rostock im Vergleich zum Vorjahr von 448 auf 405, im Polizeipräsidium Neubrandenburg von 412 auf 331.

Dieser Rückgang ist vornehmlich auf die damals geltenden Pandemieregelungen zurückzuführen. Für das Jahr 2021 kann daher von ähnlichen Zahlen wie 2020 ausgegangen werden.

Trotz der rückläufigen Zahlen bleibt die Missachtung von Vorfahrt- und Vorrangregelungen weiterhin die zweithäufigste Ursache bei den Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern. Aus diesem Grund widmet sich die Landespolizei im Monat Februar diesem Thema und führt in allen acht Polizeiinspektionen verstärkt entsprechende Verkehrskontrollen durch.

Ein weiterer Schwerpunkt der themenorientierten Verkehrskontrollen liegt insbesondere in der Woche vom 7. bis 13. Februar auf dem Güter- und Busverkehr. Dieser unterliegt in besonderem Maße speziellen Vorschriften, deren Nichteinhaltung zu folgenschweren Verkehrsunfällen führen kann. Die Schwerpunktkontrollen umfassen sowohl die Einhaltung von Sozialvorschriften (z. B. Lenk- und Ruhezeiten) und die Überprüfung auf technische Mängel, aber auch auf Ladungssicherheit.